Abbiegen bei Rot? - FPÖ will Pilotprojekt in Wels

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Der ORF meldet wegen der Corona-Krise 570 seiner rund 3.000 Mitarbeiter zur Kurzarbeit an. Sie werden ab 13. April für drei Monate zur Hälfte 50 Prozent und zur Hälfte 10 Prozent Kurzarbeit leisten, bestätigte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz einen Bericht der “Kleinen Zeitung” gegenüber der APA. Betroffen seien alle Bereiche, die derzeit wegen der Absage von Kultur- und Sport-Veranstaltungen sowie von Eigenproduktionen ihrer Tätigkeit nicht in vollem Umfang nachgehen könnten. Die Information und jene Bereiche der Technik, die derzeit besonders gefordert seien, seien ausgenommen.

ORF meldet 570 Mitarbeiter zur Kurzarbeit an

Im Verlauf des März 2020 hat sich die Zahl der in österreichischen Krankenhäusern mit Herzinfarkt aufgenommenen Patienten um etwa 40 Prozent verringert. Diese Zahlen wurden in 17 Herzkatheter-Zentren unter Berücksichtigung von etwa 700 Erkrankten ermittelt, teilte die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) am Mittwoch mit.

Paradoxe Situation: 40 Prozent weniger Herzinfarkte in Österreich

Die Hütte des Christkinds ist in der Nacht auf Sonntag am Stadtplatz in Wels-Innenstadt in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr stand bei den Löscharbeiten im Einsatz.

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Alle Probenpläne neu, Verträge neu, Betriebsvereinbarungen neu, Kartenverkauf umgestellt, Abonnements aufgehoben, Corona-Sicherheitskonzepte ausgetüftelt, dynamischen Sitzplan erstellt, Opernball abgesagt… Bogdan Roščić skizzierte heute (Freitag) bei einer Pressekonferenz nur in groben Zügen, was die Staatsoper mit Saisonbeginn Außerordentliches zu leisten und zu tragen hatte und hat. „Das Resultat der Bemühungen war, dass wir als einziges Haus der Welt Tag für Tag volles Programm spielen konnten“, sagte der neue Staatsopernchef, und das sei international bestaunt worden. 1000 bis 1100 Personen durften laut Vorgaben pro Abend ins Haus, trotz des Fehlens von Touristen kam man auf 95 Prozent Auslastung und konnte neben dem Repertoire auch drei Premieren bieten, darunter Verdis aufwändigen „Don Carlos“. Der zweite Lockdown mit dem absoluten Stillstand bis voraussichtlich 6. Dezember zwingt die Staatsoper zu selektiver Kurzarbeit, aber es wird natürlich weiter geprobt, wozu auch täglich 300 Schnelltests unter den Mitarbeitern nötig sind. „Die Fertigentwicklung von Projekten ist wichtig, aber genügt nicht. Unser oberstes Ziel ist es, künftige Neuproduktionen zu beschützen, was immer auch nach diesem 6. Dezember passiert“, erläutert Roščić die Reaktion auf die Unabwägbarkeiten, „und wir halten den Fall, dass wir danach nicht spielen werden können, derzeit für wahrscheinlicher“. Darum geht die Staatsoper im Dezember mit dem ORF eine große Kooperation ein. Fünf komplette Vorstellungen, nur ohne Publikum, werden dafür aufgezeichnet und live-zeitversetzt übertragen: # Das Ballett „Mahler, live“ des neuen Ballettdirektors Martin Schläpfer (8. Dezember., 9.05 Uhr, ORF-Matinee, zwei Tage vorher schon Online beim Kooperationspartner Arte, danach 90 Tage abrufbar) # „Werther“ von Jules Massenet mit dem Hausdebüt des polnischen Startenors Piotr Beczała. Musikalische Leitung: Bertrand de Billy, Inszenierung: Andrei Serban (wird am 10. Dezember aufgezeichnet und am 10. Jänner 2021 um 20.15 Uhr auf ORF III ausgestrahlt). #  „Tosca“ von Giacomo Puccini mit dem Rollendebüt von Anna Netrebko.   Musikalische Leitung Bertrand de Billy, Inszenierung Margarethe Wallmann (13. Dezember, 19 Uhr live auf Ö1, 20.15 Uhr live-zeitversetzt auf ORF III). # „Das verratene Meer“ von Hans Werner Henze, dirigiert von Simone Young, Regie Jossi Wieler und Sergio Morabito. Henzes Rarität ist Teil eines auf fünf Jahre ausgelegten Zyklus mit Neuinszenierungen von Klassikern der Moderne. (15. Dezember, 19.30 Uhr, Ö1, sowie im Stream) # „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss in der Regie von Otto Schenk, dirigiert von Philippe Jordan – vor 15 Jahren eines der ersten Werke, das der Schweizer am Haus leitete. Günther Groissböck hat sein Rollendebüt als Ochs, mit der Produktion geht man im Herbst 2021 auf die traditionelle Japan-Tournee. (27. Dezember, 20.15 Uhr, ORF III) „Wir erreichen in Normalzeiten 45 Prozent Eigendeckung, was derzeit unmöglich ist und auch die Kosten für die Steuerzahler erhöht“, sagt Roščić, aber man könne sich samt den Extrazuschüssen „keine Hängematte stricken, wir haben Verantwortung für unsere Zuschauer und wollen für sie auch unter den besonderen Widrigkeiten bestmöglich da sein“. Die Kooperation mit dem ORF gehe man ein, obwohl man mit den Streams, die die Staatsoper selbst anbietet – von Höhepunkten wie dem „Don Carlos“ mit Carlos Kleiber 1994 bis zu den jüngsten Premieren – eigentlich autark sei. „Aber für mich gibt es kein entweder/oder. Und sobald wir vor Publikum spielen können, werden wir spielen. Das Paket mit dem ORF wird aber in jedem Fall realisiert“, betont Roščić. Für Alexander Wrabetz ist die Kooperation Teil einer Zusatzverantwortung, die der ORF in der Pandemie übernommen hat: „Einerseits liefern wir verlässlich Programme wie immer, andererseits wollen wir verstärkt Vermittler zwischen Publikum und Kulturinstitutionen sein“, sagt der Generalintendant. Nämlich mit vermehrten Sendungen in ORF 2, ORF II, Ö 1 und der Klassikplattform „fidelio“ sowie Kooperationspartnern. „Wie mit dem Staatsopern-Paket noch mehr Live-Erlebnisse bieten zu können, ist eine Besonderheit, denn auch die schönste Konserve ist immer nur eine Konserve. Durch solche Aufzeichnungen und Live-Ausstrahlungen entsteht ein Gemeinschaftserlebnis, ein digitaler Kulturraum, wenn man so will“. Und das sei gerade in Corona-Zeiten enorm wichtig, schließlich sei „der Kulturbereich ein Lebensmittel für ganz viele Österreicher“. Opernintendant Bogdan Roščić schloss die Pressekonferenz mit einem interessanten strategischen Vorschlag: „Wir wollen ja für jedes Szenario gerüstet sein. Und dazu zählt neben der Sicherheit auch die Verlässlichkeit als kostbares Gut. Ich könnte mir vorstellen, dass unsere Staatsoper und andere große Häuser Antigentests für das Publikum anbieten“. Mit diese Schnelltests könnte die Kultursparte so Teil der Massentestungen sein.

Fünf Mal großes Musiktheater im ORF gegen den Stillstand

Aufgrund der Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19 hat sich die Lage bei den Tiertransporten verschärft. Durch Verzögerungen und Staus aufgrund der Wartezeiten an den Grenzen wird es für die Tiere eine Tortur. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat deshalb am Karfreitag einen Erlass für verschärfte Auflagen bei diesen Transporten unterzeichnet. Damit werden Amtstierärzte nun angewiesen, im Rahmen der sogenannten Plausibilitätsprüfung, Tiertransporte nur abzufertigen, wenn ein rascher Transport gewährleistet werden kann. Mögliche längere Wartezeiten an den Grenzübergängen werden dabei berücksichtigt, allerdings werden diese Beförderungen nun prioritär abgefertigt. Langstreckentransporte von Lebendtieren in Drittstaaten sind bis auf weiteres nur unter bestimmten Voraussetzungen gestattet. Zusätzlich müssen sich die Transporteure verpflichten, nach dem Transport einen Foto- oder Videobeweis zu erbringen, der die Situationen beim Grenzübertritt und beim Entladen der Tiere dokumentiert. Mit dieser Auflage soll gewährleistet werden, dass die Tiere nicht stundenlang an Grenzübergängen leiden, sondern die gesetzlichen Tierschutzstandards eingehalten werden.

Erlass für verschärfte Auflagen bei Tiertransporten