Ausbau der B1 - Gemeinde fordern schnelle Lösung

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Hubraum statt Wohnraum, Zylinder statt Kinder – ja für viele Menschen treffen solche Aussagen wohl zu. Und genau diese pilgerten am Wochenende nach Wels – zur Moto Austria. Die neue Messe zeigt Rasante Bikes und coole Roller. Da bekommt man doch Lust sein Auto gegen eine Wespa zu tauschen und damit in die Arbeit zu fahren. Denn anscheinend soll das den Kopf so richtig frei machen.

Korruption zu Corona-Zeiten: Der bulgarische Konsul in Den Haag ist wegen einer nicht rechtmäßig abverlangten “Coronavirus-Gebühr” entlassen worden. Der Diplomat habe verlangt, dass Besucher des Konsulats aus den Niederlanden sowie aus anderen Staaten ein von ihm wegen der Corona-Pandemie erfundenes Eintrittsgeld für das Konsulat in Höhe von zehn Euro pro Person zahlten. Bulgaren habe er zum halben Preis eingelassen, teilte das Außenministerium in Sofia am Dienstag mit. Diese Praxis sei völlig unvereinbar mit dem bulgarischen diplomatischen Dienst, erläutert das Ministerium. Gegen den Konsul wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Es war vorerst unklar, wie viele Personen die rechtswidrige Gebühr bezahlt haben sowie wofür der Konsul das Geld verwendet hat.

Bulgarischer Konsul verlangte "Coronavirus-Gebühr"

Das Land Oberösterreich dürfte vor der Wiedereinführung der allgemeinen Maskenpflicht in Geschäften und Lokalen stehen. Offiziell bestätigt wurde das zwar bisher nicht, das Land hatte aber bereits am Montag weitere Schritte angedeutet. Seit Dienstag muss man in den OÖ Amtsgebäuden bereits verpflichtend Mund-Nasen-Schutz tragen. Grund sind die zuletzt stark steigenden Covid-19-Fallzahlen. Österreichweit bezeichnet Simulationsexperte Niki Popper die nächsten Wochen als “entscheidend” für den weiteren Verlauf der Corona-Epidemie. Die große Frage sei, wie gut und schnell Testen, Tracing und Containment – also bei einem positiven Testergebnis die Isolierung des Umfelds in sehr kurzer Zeit – funktioniere. “Wenn wir die lokalen Wiederanstiege nicht in den Griff bekommen, ist es nicht unwahrscheinlich, schon im Sommer ein Problem mit steigenden Fallzahlen zu bekommen.” Sorgen bereiten den Simulationsexperten von der Technischen Universität (TU) Wien lokale Herde wie in Salzburg oder Oberösterreich. Bereits Anfang Juni haben die Mathematiker zwar berechnet, dass man viele solcher Herde gut im Griff behalten kann, vorausgesetzt das Testen, das Tracing und die Isolierung funktionieren schnell und effektiv. “Dass Fälle wie in Oberösterreich gefunden werden, ist nicht negativ, sondern zeigt, dass getestet wird. Wir werden uns an solche Cluster gewöhnen müssen. Was wir aber nicht wissen ist, wie schnell und wie konsequent das Containment regional in den Bundesländern funktioniert, wir haben keine genauen Aufzeichnungen darüber”, so Popper. Ein täglicher Anstieg an Neuinfektionen im knapp dreistelligen Bereich sei grundsätzlich nicht so drastisch zu sehen. Wenn das so bliebe, würde es beweisen, dass das Containment funktioniere. Es stelle sich nun aber “die Frage, ob sich das Wachstum weiter beschleunigt”. Ob man das jetzt “Zweite Welle” nenne oder wie die WHO als “Wiederaufflackern” sei sekundär. In ihren neuesten Simulationsmodellen haben sich die Wissenschafter dem Thema “Superspreader” – also einzelne Personen, die eine große Zahl anderer Personen anstecken – gewidmet und positive Aspekte gesehen. “Der sogenannte Dispersionsfaktor ist bei Covid-19 laut aktuellen Studien niedrig. Das bedeutet, dass wenige Personen sehr viele anstecken und bisher ging man oft davon aus, dass das negativ ist”, sagte Popper. Die Modelle würden nun zeigen, dass das eigentlich ganz praktisch sei, weil Tracen und Containment bei Superspreadern sehr gut funktioniere. “Wenn man wirklich gutes Containment macht, kann die Ausbreitung in fast 90 Prozent der Simulationsdurchläufe abgestoppt werden”, so Popper. Dagegen funktioniere das bei einer Infektion, wo jeder Infizierte gleich viele Personen ansteckt, im Modell nur bei weniger als 30 Prozent der Fälle. “Das Virus hat die nette Eigenschaft, dass das Containment sehr gut funktioniert. Aber man muss es – so die Simulationsergebnisse – halt gut machen”, sagte der Experte. Entscheidend seien schnelle Tests und die Nachverfolgung von Kontakten sowie das konsequente Containment. Das funktioniert solange die Zahlen nicht zu hoch ansteigen und ist davon abhängig wie viele Ressourcen für das Tracing zur Verfügung stehen. Abgesehen von den Clustern sehe man, dass die Leute mittlerweile viel mehr Kontakte im Freizeitbereich haben als noch vor einigen Wochen, als diese Kontakte noch um die Hälfte reduziert waren. “Da muss man etwas tun und schauen, dass Hygiene und Abstand wieder eingehalten werden und die Leute mittun”, empfiehlt Popper. Es gebe mittlerweile besseres Wissen darüber, welche Maßnahmen wirken und weniger Schäden verursachen als andere. “Deshalb sollte man bereits klar festlegen, was passiert, wenn die Zahlen weiter steigen, also ob und wo wieder Maskenpflicht kommt, welche Veranstaltungen wieder ausgenommen werden usw., und es wäre gut die Leute frühzeitig darüber zu informieren.”

OÖ offenbar vor Einführung der allgemeinen Maskenpflicht

Ein schwere Verkehrsunfall hat sich Montagnachmittag auf der Innkreisautobahn in Fahrtrichtung Passau bei Wels-Oberthan ereignet.

Kleintransporter nach Unfall auf Innkreisautobahn bei Wels-Oberthan umgestürzt

Ein Virus legt die ganz Welt lahm und verbreitet Angst. Nicht nur bei uns Erwachsenen, sondern vor allen Dingen auch bei Kindern. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Kinderbuchautorin Karin Waldl in ihrem neuen Kinder- und Jugendbuch “Ich mag Corona nicht!” Das Buch richtet sich an Mädchen und Jungen zwischen ca. 7 und 14 Jahren, es zeigt Ängste der Kinder in Corona-Zeiten auf, aber auch Möglichkeiten, mit diesen umzugehen. Ein absolut lesenswertes und wichtiges Buch.

Corona Kinderbuch