Ausgedehnter Zimmerbrand in einem Wohnhaus in Wels-Pernau

Merken
Ausgedehnter Zimmerbrand in einem Wohnhaus in Wels-Pernau

Wels. Einen ausgedehnten Zimmerbrand im Dachgeschoß eines Wohnhauses musste die Feuerwehr in der Nacht auf Donnerstag in Wels-Pernau bekämpfen.

Die Einsatzkräfte wurden in der Nacht zu einem Brand in einem Wohnhaus im Welser Stadtteil Pernau alarmiert. Im Dachgeschoß eines Hauses ist aus bisher unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen und die Einsatzkräfte alarmieren. Der Sohn der Hausbesitzer wurde vom Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Klinikum Wels eingeliefert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den ausgedehnten Zimmerbrand im Dachgeschoß rasch unter Kontrolle bringen. Der betroffene Bereich wurde anschließend belüftet und rauchfrei gemacht.

Die Mühlstraße war für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In Indien sind 11.458 Neuinfektionen registriert worden – so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Insgesamt hätten sich mehr als 300.000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, teilt das Gesundheitsministerium mit. 8.884 Menschen starben bisher mit oder am Virus. Weltweit verzeichnet Indien aktuell die vierthöchsten Infektionszahlen.

Indien meldet mit fast 11.500 Neuinfektionen Rekordwert

Die deutschen Bürger haben laut einer Umfrage teilweise mit Unverständnis auf die Pläne der Deutschen Fußball Liga (DFL) zur Fortsetzung der Saison reagiert. Demnach sind 90 Prozent der Befragten dafür, bei Coronavirus-Infektionen von Profis die gesamte Mannschaft für 14 Tage in Quarantäne zu schicken. Das ergab eine repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag der ARD-“Sportschau”. Geht es nach den Plänen der DFL soll die unterbrochene Saison im Mai mit Geisterspielen fortgesetzt werden. Dabei ist vorgesehen, bei möglichen Infektionen nur die jeweilige Spieler in Quarantäne zu schicken. Normalerweise gilt die Empfehlung, dass bei Infektionen mit dem Coronavirus alle Kontaktpersonen des Betroffenen für 14 Tage in Quarantäne sollen.

Mehrheit hält Pläne der deutschen Liga für falsch

Advent, Advent – die zweite Kerze brennt. Und mit der zweiten Kerze die entzündet wird rückt auch das große Weihnachtsfest immer näher. Zeit um trotz der Einkaufs-Hektik Ruhe einkehren zu lassen. Zum Beispiel beim Adventkonzert der Schubertiade.

In Österreich finden aufgrund der Corona-Krise derzeit keine planbaren, nicht akute Operationen statt. Das wirkt sich auch auf den Blutbedarf aus. Das Rote Kreuz betonte gegenüber der APA, dass der Blutbedarf derzeit und in den nächsten Wochen gut gedeckt ist, sagte Bundesrettungskommandant Gerry Foitik. Sollte der Bedarf steigen, werde das Rote Kreuz darüber informieren.

Blutbedarf in Österreich derzeit gut gedeckt

Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) weist die Kritik des Europarats am österreichischen Kopftuchverbot an Volksschulen zurück: Das Kopftuch bei Kindern sei kein religiöses, sondern ein ideologisches Symbol. “Es stigmatisiert die Mädchen bereits in sehr jungen Jahren und reduziert sie auf ihr Geschlecht. Das hat in Österreich keinen Platz”, betonte Raab am Dienstag in einer Stellungnahme. Der Antidiskriminierungsausschuss des Europarats hatte in einem Bericht vom Dienstag eine Überarbeitung des Gesetzes gefordert, “um sicherzustellen, dass es den Neutralitätsgrundsatz respektiert, ein legitimes Ziel verfolgt und frei von jeglicher Form von Diskriminierung einer bestimmten Gruppe von Schülern ist.” In diesem Zusammenhang übte der Anti-Diskriminierungsausschuss des Europarats (ECRI) auch scharfe Kritik an den Politikern für den Umgang mit Muslimen in Österreich. “Es gibt einen hohen Grad an Islamophobie, und der öffentliche Diskurs ist immer fremdenfeindlicher geworden.” Raab verteidigte das Kopftuchverbot: “Unser Ziel ist es, Mädchen und junge Frauen zu stärken, damit sie sich frei entfalten können. Das Kopftuch bei Kindern steht dem klar entgegen. Das Kopftuchverbot in Volksschulen ist deshalb eine absolut sinnvolle Maßnahme, die den Mädchen hilft.” Der Nationalrat hatte im Mai 2019 das Kopftuchverbot an Volksschulen beschlossen. In die Wege geleitet hatte es die geplatzte türkis-blaue Bundesregierung. Die türkis-grüne Regierung will das Verbot bis zum Alter von 14 Jahren ausweiten. Da in den Schulen die jüdische Kippa und die Patka der Sikhs – jeweils Kopfbedeckungen für männliche Jugendliche – ausgenommen wurden, wurde von vielen Seiten Diskriminierung beklagt. Die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) brachte Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) ein.

Raab: Kopftuch-Ideologie nichts für Österreichs Schulen

Vertreter von FPÖ, SPÖ und NEOS haben am Sonntagabend in der ORF-Fernsehsendung “Im Zentrum” eine Verlängerung der Corona-Kurzarbeit gefordert. Derzeit können Unternehmen zwei mal drei Monate die spezielle Kurzarbeitsregelung in Anspruch nehmen. Die türkis-grüne Regierung hat eine längere Anspruchsdauer noch nicht zugesichert. “Vorstellen kann man sich vieles”, sagte die Grüne Fraktionsobfrau Sigrid Maurer in der ORF-Sendung im Hinblick auf eine längere Dauer der Corona-Kurzarbeit. Das AMS (Arbeitsmarktservice) hat per 1. Mai über 91.000 Anträge für Covid-19-Kurzarbeit von Unternehmen mit einer Bewilligungssumme von fast 8,8 Mrd. Euro genehmigt. Anfang Mai waren insgesamt 104.000 Anträge auf Kurzarbeit in Bearbeitung, davon waren bei rund 100.000 Anträgen ausreichend Informationen vorhanden. Diese Anträge umfassen 1,25 Mio. Arbeitsplätze. Am Montag veröffentlicht das Arbeitsministerium aktuelle Zahlen zur Kurzarbeit und zum Arbeitsmarkt. Beim Corona-Kurzarbeitsgeld erhalten die Arbeitnehmer bei reduzierter Arbeitszeit je nach Verdiensthöhe 80 bis 90 Prozent des bisherigen Nettoentgeltes. Das AMS ersetzt dem Arbeitgeber bei Kurzarbeit die Kosten für die Ausfallstunden.

Opposition für Verlängerung der Corona-Kurzarbeit