Berührendes Winken von den Balkonen des Alten- und Pflegeheims in Eberstalzell gegen Coronakrise

Merken
Berührendes Winken von den Balkonen des Alten- und Pflegeheims in Eberstalzell gegen Coronakrise

Eberstalzell. Eine berührende Aktion sorgte nun im Alten- und Pflegeheim in Eberstalzell (Bezirk Wels-Land) – seit einer Woche gilt ein Besuchsverbot – zumindest für kurzen Kontakt zur Außenwelt.

Die Bewohnerinnen und Bewohner begaben sich am Vormittag für eine viertel Stunde an die Fenster um den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Menschen, die sich auf der Straße in großen Abständen aufgestellt hatten, gegenseitig zuzuwinken. Eine kurze Gesangseinlage eines Bewohners sorgte ebenfalls für Erheiterung in der Zeit, die nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner keine leichte Zeit ist.
“Es tut einfach weh, wenn man einen lieben Angehörigen nicht besuchen darf”, aber so hat man wenigstens die Möglichkeit sie auf eine sichere Distanz zu sehen, “es ist ja im Sinne aller”, so eine Passantin.
“Wir hätten damit ein wöchentliches Ereignis, auf das wir uns freuen können”, heißt es dazu aus dem Altenheim, wo man sehr darum bedacht war, dass auch nicht zu viele Leute kommen um keine Versammlung darzustellen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Aufgrund der dramatischen Lage in den norditalienischen Krankenhäusern werden sechs Intensivpatienten von Bergamo nach Köln gebracht.

Deutsche Luftwaffe fliegt erkrankte Italiener aus

Die Feuerwehr wurde Donnerstagnachmittag zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrparteienwohnhaus nach Wels-Lichtenegg alarmiert.

Rauchentwicklung durch glosende Fußmatte in einem Wohnhaus in Wels-Lichtenegg

Unerhört pt. 9 – diesmal zu Besuch im Black Horse Inn. Und zwar mit Theodor Shitstorm Yeeeh!

Unerhört!

Die im Zuge der Coronakrise neu eingerichtete staatliche Finanzierungsagentur COFAG – Covid-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH – hat zwei Geschäftsführerposten ausgeschrieben. Laut der Stellenausschreibung im Amtsblatt der “Wiener Zeitung” können Bewerbungen bis zum 13. Juli an den Bundesminister für Finanzen, Gernot Blümel, bzw. die Headhunter-Firma Stanton Chase gerichtet werden.

Geschäftsführerposten für Finanzierungsagentur COFAG ausgeschrieben

Beim LASK haben sich auch die Spieler gegen den Ende der Vorwoche als Trainer abgelösten Valerien Ismael ausgesprochen. Wie Vizepräsident Jürgen Werner im Interview mit dem “Oberösterreichischen Volksblatt” (Montag-Ausgabe) erklärte, hätten bei der Trennung von Ismael vorangegangene Gespräche mit dem Spielerrat eine Rolle gespielt. Sein Rücktritt sei nicht zur Debatte gestanden, so Werner. “Unzulänglichkeiten blieben mit dem Erfolg unter Verschluss, aber er hat Angriffsflächen geboten – im Training, im Coaching, in der Kooperation mit den Juniors”, sagte Werner auf die Frage, was zum Bruch mit Ismael geführt habe. Der Beschluss, sich vom Franzosen zu trennen, habe sich in der vergangenen Woche entwickelt. “Auch durch den Input der Spieler. Wir haben jeden im Verein interviewt und das war eben das Ergebnis.” Auch im Trainerteam habe es Unstimmigkeiten gegeben. So soll Co-Trainer Andreas Wieland laut Berichten bei Clubchef Siegmund Gruber Stimmung gegen Ismael gemacht haben. Die Entscheidung für “eine nach außen unpopuläre und unverständliche Entscheidung” sei freilich im Präsidium gefallen, hielt Werner fest. Er sprach von einem Neuanfang nach einer Pleiten-Pech-und-Pannen-Serie. Ismael sei aber nicht das Bauernopfer nach den Folgen des unerlaubten Mannschaftstrainings während der Corona-Pause. Dieses brachte dem LASK am Ende einen Vier-Punkte-Abzug ein. Sportlich gingen die Spiele nach dem Re-Start der Bundesliga daneben. Anstatt um den Titel mitzuspielen, mussten sich die Linzer schließlich mit Platz vier begnügen. An Ismael habe es laut Werner das Angebot gegeben, als Sportdirektor weiterzumachen. “Weil er unsere Idee immer gut weitergetragen hat, deshalb wäre er für diese Position sehr wohl geeignet gewesen und deshalb wollten wir ihn eine Etage nach oben heben. Aber das wollte er aus verständlichen Gründen nicht.” Im bis 2022 laufenden Vertrag mit Ismael sei auch eine Ausstiegsklausel verankert, verriet Werner. Dass er selbst aufhören wollte, wie am Freitag kolportiert wurde, sei nicht zur Debatte gestanden. “Zwischen Siegmund (Gruber, Anm.) und mir gibt es kein Problem. Wir haben große Aufgaben vor uns: Das Stadion, die zweite Mannschaft oder die Akademie und wir dürfen uns nicht auseinander dividieren lassen. Die Entscheidungen im sportlichen Bereich liegen natürlich bei mir”, betonte Werner. Ismaels Nachfolger Dominik Thalhammer ist nun der neue starke Mann auf der Trainerbank. Der 49-Jährige werde als Damentrainer und Theoretiker belächelt, seine strategische Ausrichtung spreche aber für ihn. “Er sieht die Sache langfristig und in einem großen Team, wo jeder seine Aufgaben hat”, erklärte Werner. “Wir wollen ein Trainerteam zusammenstellen mit Offensivkoordinator, mit Defensivkoordinator, also mit Spezialisten, die dafür sorgen, dass wir unsere DNA nicht verlieren.” Außerdem soll Thalhammer das Bindeglied zwischen Mannschaft und Sportvorstand sein.

LASK-Vize Werner: Spieler sprachen sich gegen Ismael aus

Nach Hause kommen – nicht nur eine Phrase sondern auch ein Gefühl. Ein unbeschreibliches sogar. In einer schnelllebigen zeit wie diesen, legt man wieder mehr Wert auf ein gemütliches und vor allem hochwertiges Zuhause. Das zeigte sich auch wieder bei der großen Eröffnung von See+Maschik.