Erschreckendes Ergebnis bei Anti-Raser-Aktion

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Erschreckendes Ergebnis bei Anti-Raser-Aktion

Beginnend mit Ende Juli sowie in den Monaten August und September führte die Polizei Wels die Schwerpunktaktion „Roadrunner“ gegen Schnellfahrer in der Stadt durch. Besonderes Augenmerk lag auf den bekannten „Raserrouten“. Beginnend mit Ende Juli sowie in den Monaten August und September führte die Polizei Wels die Schwerpunktaktion „Roadrunner“ gegen Schnellfahrer in der Stadt durch. Besonderes Augenmerk lag auf den bekannten „Raserrouten“. Während dieser beiden Monate waren laut Daten der Polizei insgesamt fast 15.000 Geschwindigkeitsüberschreitungen (Anzeigen und Organmandate) zu verzeichnen. Gemessen wurden diese sowohl mit der Laserpistole als auch mit fixen und mobilen Radargeräten (Radarauto). Darüber hinaus gab es im gleichen Zeitraum 60 Anzeigen wegen Alkohol am Steuer (davon 52 mit mehr als 0,8 Promille Blutalkoholgehalt) sowie sieben Anzeigen wegen Suchtgift am Steuer.

Zwei Vorfälle stachen dabei besonders heraus: Am Sonntag, 28. Juli fuhr ein PKW-Lenker von Thalheim kommend auf der Osttangente (B 138 Pyhrnpass Straße) mit 126 statt der erlaubten 60 Kilometern pro Stunde. Er missachtete mehrere Anhalteversuche der Polizei und zwei Kreuzungen später eine rote Ampel und stieß deshalb mit einem LKW zusammen. Der PKW-Lenker besaß keinen Führerschein. Am Freitag, 13. September hielt die Polizei um 20:45 Uhr auf der B 1 Wiener Straße in der Pernau (Höhe Uhlandstraße) zwei PKW-Lenker an. Statt der erlaubten 70 Kilometer pro Stunde war einer mit 136 und einer mit 123 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen.

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Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) ist am Wochenende ausgerückt, um in der Diskussion über die Pläne für das Bundesheer Stellung zu beziehen. In mehreren Interviews machte sie klar, dass es entgegen vorheriger Aussagen sehr wohl zu Kasernenschließungen kommen könne. Lediglich ganze Garnisonen, bestehend aus mehreren Kasernen, sollen nicht aufgelöst werden, sagte sie im Ö1-Morgenjournal. “Garnisonen werden keinesfalls geschlossen”, betonte Tanner am Samstag im ORF-Radio. Zu Kasernenschließungen könne es aber trotzdem kommen – etwa in Kärnten, wo zwei alte Kasernen wegfallen und eine neue gebaut werden soll. Für den städtischen Bereich, zum Beispiel in Wien, plane Tanner ein “Verdichtungsprogramm”, sagte sie. “Ich habe allerdings vor, viel Geld für die Renovierung von Kasernen in die Hand zu nehmen”, sagte sie zum “Kurier”. Dass die Landesverteidigung keine Kernkompetenz des Heeres mehr sein solle, bezeichnete Tanner im Gespräch mit der Tageszeitung “Die Presse” als “absurd”. Das Regierungsprogramm werde sie “auf Punkt und Beistrich umsetzen”, kündigte die Ministerin an. Dass sie den angekündigten Reformprozess teilweise wieder zurückgenommen habe, bestritt die ÖVP-Politikerin und meinte: “Ich rudere niemals zurück. Ich bin es gewohnt durchzumarschieren.” Von der Aufbietung der Miliz während der Coronakrise werde man “viel lernen”, sagte Tanner weiters – etwa, dass regelmäßige Übungen notwendig seien. Diese Übungen – “für die Freiwilligen, da alle zwei Jahre” – sollen ebenso Teil eines Milizpakets sein wie Investitionen in die Ausstattung, so Tanner. Zur Finanzierung meinte Tanner im “Kurier”, dass es mit einem Regelbudget nicht möglich sein werde, “den Investitionsrückstau der vergangenen Jahrzehnte abbauen zu können”. Daher habe sie mit dem Finanzministerium Sonderinvestpakete vereinbart, mit einem Schwerpunkt auf Kasernen und Miliz. “Bei der Miliz sind wir am Ausarbeiten der Pakete, für heuer und das nächstes Jahr insgesamt 110 Millionen Euro zu bekommen. Die Zusage dafür habe ich bereits”, sagte die Ministerin. Der oberösterreichische Landeshauptmann und derzeitige Vorsitzende der LH-Konferenz Thomas Stelzer pocht hingegen auf die Erhaltung der Kasernenstandorte und auf eine bessere Ausstattung von Kasernen und Rekruten. Insgesamt unterstütze er aber Reformbestrebungen beim Heer, so Stelzer im APA-Gespräch. “Es gibt aus Bundesländersicht nur einige wichtige Prämissen”, betonte er. Diese betreffen einerseits die Ausstattung der Kasernen und des Personals – “das sind ja ganz viele junge Leute, denen wir hier einen Teil ihrer Lebenszeit abverlangen” – und andererseits die Zahl der Kasernenstandorte. “In Oberösterreich sind in den letzten Jahren schon einige weggekommen. Die Anzahl, die wir jetzt haben, die braucht es einfach, die müssen auch abgesichert sein.” Insgesamt unterstütze er aber Reformbestrebungen beim Bundesheer, so Stelzer, “weil klar ist, dass sich auch Bedrohungsszenarien geändert haben” – Stichwort Cyberattacken. “Die ureigenste Aufgabe des Bundesheeres ist schon die Landesverteidigung, die auch gewährleistet werden muss. Aber die neuen Aufgaben sind auch wichtig.”

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