Existenzen bedroht - Wir müssen Massnahmen langsam lockern

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Dr. Andreas Rabl (Bürgermeister Wels) im Gespräch.

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Ab Mittwoch dreht sich in Wels für rund zwei Monate alles um die Themen Respekt und Toleranz. Auf Initiative der Volkshilfe Wels-Kirchdorf setzen sich 23 Organisationen acht Wochen lang für ein friedliches Miteinander ein.

Die Feuerwehr wurde Freitagnachmittag zu einer Tierrettung in einer Siedlung in Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land) alarmiert.

Kater Emilio nach viertägigem Ausflug in Thalheim bei Wels durch Feuerwehr von Hausdach gerettet

Der britische Premierminister Boris Johnson ist Vater eines Sohnes geworden. Johnsons 32-jährige Verlobte Carrie Symonds habe am frühen Morgen das Kind in einer Londoner Klinik zur Welt gebracht, teilte ein Sprecher des Paares am Mittwoch mit. “Beide, Mutter und Baby, sind wohlauf.” Der 55-jährige Johnson war Ende März an der vom neuartigen Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt, zwischenzeitlich musste er auf der Intensivstation behandelt werden. Auch die schwangere Symonds zeigte Symptome einer Coronavirus-Infektion.

Boris Johnson kurz nach Überwindung von Covid-19 Vater geworden

China hat am Montag den höchsten Anstieg der Corona-Neuinfektionen seit April verzeichnet. Insgesamt infizierten sich binnen 24 Stunden 61 Menschen mit dem neuartigen Virus, wie die nationale Gesundheitsbehörde mitteilte. Mehr als 400 Flüge in die Sechs-Millionen-Metropole Dalian im Nordosten Chinas wurden inzwischen gestrichen. In der Stadt wurden Massentests angeordnet. Die Entwicklung ist auf Infektionsherde in drei Regionen zurückzuführen: In der nordwestlichen Region Xinjiang wurden demnach 41 Neuinfektionen gemeldet. Mitte Juli war dort in der Regionalhauptstadt Urumqi ein neuer Infektionsherd aufgetreten. 14 weitere Fälle wurden aus der nordöstlichen Region Liaoning gemeldet, die meisten davon in der Hafenstadt Dalian. Zwei weitere Fälle wurden nach Behördenangaben in der Nachbarprovinz Jilin registriert. Vier weitere Infizierte waren aus dem Ausland eingereist. Die Behörden ordneten Tests für hunderttausende Bewohner von Dalian an. Auch in Urumqi wurden am Sonntag reihenweise Bewohner auf das Coronavirus getestet, wie die staatliche Zeitung “Global Times” berichtete. Für einige Viertel der beiden Städte wurden Lockdowns verhängt. In China war das Coronavirus vergangenen Dezember zum ersten Mal aufgetreten. Allerdings konnte die Epidemie vor einigen Monaten weitgehend eingedämmt werden. Seit Mitte Mai wurde kein Todesfall mehr registriert. Der aktuelle Anstieg ist der stärkste seit dem 14. April. Damals wurden nach offiziellen Angaben 89 Neuinfektionen registriert. Angesichts der Entwicklung wächst die Sorge vor einer neuen Infektionswelle. Allerdings sind in den vergangenen Monaten vereinzelt auftretende Virusausbrüche durch strikte Maßnahmen eingedämmt worden. Landesweit sind nach Behördenangaben derzeit 331 Menschen infiziert.

China mit stärkstem Anstieg von Infektionen seit April

Der kanadische Rockstar Neil Young (74, “Heart Of Gold”) hat US-Präsident Donald Trump dafür kritisiert, einige seiner Songs bei der jüngsten Ansprache am Mount Rushmore verwendet zu haben. “Damit bin ich NICHT einverstanden” (“This is NOT ok with me) empörte sich Young in der Nacht auf Samstag auf Twitter. Dazu verlinkte er ein Video, auf dem sein Song “Rockin’ in the Free World” zu hören war. Zu einem weiteren Video von der Veranstaltung im US-Bundesstaat South Dakota am Freitagabend, bei dem sein Song “Like a Hurricane” gespielt wurde, schrieb Young zudem, er stehe “in Verbundenheit mit den Lakota Sioux”. Die Ureinwohner, denen die Black Hills rund um das Nationaldenkmal von Mount Rushmore heilig sind, hatten zuvor Widerstand gegen Trumps Kommen angekündigt. Die Sioux beanspruchen das Gebiet für sich und beschuldigen die Regierung, eine Vereinbarung aus dem Jahr 1868 nicht eingehalten zu haben, die ihnen das Gebiet als Stammesland zusprach. Trump hatte vor dem monumentalem Gebirgsfels mit den in Stein gemeißelten Köpfen von vier Ex-Präsidenten vor tausenden Anhängern eine Rede zum Unabhängigkeitstag der USA gehalten. Immer wieder beschweren sich Musiker, dass Politiker ihre Songs für Wahlkampfauftritte nutzen. So hatten etwa die Rolling Stones, Elton John, Ozzy Osbourne, Adele und zuletzt im Juni die Familie des 2017 gestorbenen Sängers Tom Petty den US-Präsidenten dafür kritisiert. Young, der in Kalifornien lebt und auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, ist ein überzeugter Demokrat. Schon 2016 hatte er sich beschwert, als Trump im Wahlkampf Young-Songs verwendete.

Neil Young kritisiert Trump für Verwendung seiner Songs

Seine Generalprobe für die am Montag beginnenden US Open in New York ist daneben gegangen, doch Dominic Thiem hat das weggesteckt. Der als Nummer zwei gesetzte Österreicher trifft am Dienstag (2. Spiel nach 17.00 Uhr MESZ/live ServusTV) zum Auftakt seiner siebenten US Open auf den Spanier Jaume Munar. Gelingt ihm ein guter Start ins Turnier, dann ist für ihn alles möglich. Vor zwei Jahren hat Thiem in Flushing Meadows vielleicht sein bisher bestes Match gespielt: Die Fünfsatz-Niederlage im Viertelfinale gegen Rafael Nadal war bitter, doch sie hat erstmals gezeigt, dass Thiem auch auf Hartplatz ein Major-Titel zuzutrauen ist. Und bei den Australian Open im vergangenen Jänner wäre es dann beinahe auch passiert: Thiem ließ sich von Novak Djokovic aber eine 2:1-Satzführung noch aus der Hand nehmen und verlor im Endspiel von Melbourne noch in fünf Sätzen. Diese Erinnerungen zählen für Thiem mehr, als jene von vor knapp einer Woche, als er völlig überraschend beim nach New York verlegten Cincinnati-Masters-1000-Event gleich zum Auftakt scheiterte. Nur drei Games gegen Filip Krajinovic: “Solche Matches passieren. Er hat danach fast Raonic (den späteren Finalisten, Anm.) in zwei Sätzen geschlagen. Er spielt im Moment super gut und ich hatte nicht meinen besten Tag”, erklärte Thiem. Er wisse aber um seine Stärken und: “Ich weiß, Dinge können sich sehr schnell ändern. Ich hoffe, ich habe die richtigen Dinge von dem Match gelernt.” Allerdings sei es schon komisch, wenn man nach einer Niederlage am gleichen Schauplatz bleibe. “Ja, normalerweise, wenn man verliert, ist man sauer, besteigt das Flugzeug und spielt an einem anderen Platz. Da ist es auch leichter zu vergessen.” Vergessen hat Thiem auch seine drei bisherigen Begegnungen mit Jaume Munar nicht, schon gar nicht jene dieses Jahr in Rio, unmittelbar vor der Corona-Pause. “Die drei Matches gegen ihn waren alle sehr knapp. In Rio war ich Satz und Break hinten, habe fast verloren. Aber es gilt das Gleiche wie vor der Corona-Pause: Es ist jeder Spieler unglaublich gut, der hier im Hauptfeld ist”, erklärte der Lichtenwörther, der bei einem Sieg seinen 27. Geburtstag auf dem Platz feiern wird. “Wenn ich meine beste Leistung abrufe, wenn ich gut spiele, gut fighte und voll drinnen im Match bin, habe ich gute Chancen. Wenn ich nicht voll da bin, wird die Reise relativ schnell vorbei sein”, glaubt der dreifache Major-Finalist. “Ich hoffe, dass ich von Dienstag an gut spiele und von Anfang an voll im Turnier drinnen bin. Dann stehen die Chancen gut.” Im Falle eines Sieges trifft Thiem am Donnerstag, seinem Geburtstag, entweder auf Bradley Klahn (USA) oder den Inder Sumit Nagal. Gegen beide hat er noch nie gespielt. In Runde drei könnte mit Ex-US-Open-Champion Marin Cilic (CRO-31) der erste echte Prüfstein warten. Einer Prüfung werden die Spieler aktuell in Sachen Zusammenhalt unterzogen: Novak Djokovic hat sich als Präsident des Spielerrats innerhalb der ATP verabschiedet und will einen eigenen Spielerverband initiieren. Thiem hält davon, ähnlich wie Roger Federer und Rafael Nadal, wenig. “Ich hab es mir nicht durchgelesen. Ich glaube, dass das, was die ATP macht, ziemlich gut ist. Natürlich sind sie nicht perfekt. Wir sind in schwierigen Zeiten wegen der Covid-Krise. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir vereint sind und nicht geteilt.” Befragt wurde Thiem auch zur ungewöhnlichen Abfolge der Grand-Slam-Turniere in New York und Paris und den nur zwei Wochen zwischen dem US-Open-Finale und dem Beginn in Roland Garros. “Es ist eine neue Situation, aber es ist zwischen den Grand Slams in Paris und Wimbledon ähnlich, da hat man auch nur drei Wochen dazwischen.” Erschwerend kommt freilich hinzu, dass diesmal die Zeitdifferenz und der Wechsel der Kontinente dazukommt. Doch vorerst will er sich ganz auf sein erstes Hartplatz-Duell mit Munar (alle bisherigen auf Sand) fokussieren. “Ich bin neugierig. Und natürlich bin ich glücklich, dass das Grand-Slam-Tennis zurück ist.”

Thiem will gegen Munar gut in siebente US Open starten