Thalheim - Es geht jetzt vielen schlecht

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Andreas Stockinger (Bürgermeister Thalheim) im Talk.

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Es ist der stärkste monatliche Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen: Im April wurden in der EU exakt 270.682 Neuwagen neu zum Verkehr zugelassen – ein Minus von 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Sowohl Autoproduktion als auch Autohandel standen im April in vielen Teilen Europas komplett still. Die Frage ist nun, wie sich die Lockerungen auf den Autoabsatz auswirken. Für Österreich berichtet der Bundesobmann des Fahrzeughandels, Klaus Edelsbrunner, von einer „langsamen Normalisierung auf niedrigem Niveau“. Die Kundenfrequenz sei zwar nicht hoch, „aber die Kunden, die derzeit zu uns kommen, die kaufen auch, und zwar tendenziell eher höherpreisige Autos“. Umgekehrt seien viele Menschen vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise verunsichert und halten sich zurück. Daran können auch die Rabatte – vom Lager- bis zum Startbonus – wenig ändern.

Autohandel Historischer Einbruch, hohe Rabatte, holprige Erholung

Auch die großen Handelsketten können die Öffnung ihrer Geschäfte am 2. Mai kaum noch erwarten. Schon vor einigen Wochen hatte Wolfgang Krejcik mit einem Rampenverkauf von Elektrogeräten als Obmann seiner Handelssparte in der Wirtschaftskammer Österreich für Kritik gesorgt. Doch “Click &Collect”, das Abholen online bestellter Ware, ist für noch geschlossene Geschäfte im Nonfood-Bereich verboten. Geschäfte wie Hervis oder Thalia sehen aber kein Problem darin.

Auseinandersetzung wegen "Click & Collect"

Zwei konkrete finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten stehen bald für heimische Künstler und Kulturschaffende zur Verfügung. Nach dem gestern präsentierten Härtefallfonds, der sich etwa an freie Dienstnehmer oder Ein-Personen-Unternehmen richtet, sind ab Montag Anträge für Zuwendungen des Künstler-Sozialversicherungsfonds möglich, hieß es am Freitag aus dem Kunst- und Kulturstaatssekretariat.

Soforthilfeanträge für Künstler ab Montag möglich

Die Schweiz hat sich wegen der Coronavirus-Pandemie im Personenverkehr mit dem Ausland weiter abgeschottet: Seit Mitternacht ist die Einreise nur noch Schweizer Bürgern erlaubt, sowie Personen mit einer Aufenthalts- oder einer Grenzgängerbewilligung. Bisher waren nur Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich und Spanien sowie alle Nicht-Schengen-Staaten von diesen Einreisebeschränkungen betroffen. Durch die Ausweitung der Maßnahmen auf die verbleibenden Schengen-Staaten unterliegen nun alle Flüge aus dem Ausland denselben Einreisekontrollen, hatte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (Justizministerium, Anm.) am Mittwoch mitgeteilt.

Einreise in die Schweiz weiter eingeschränkt

Die umstrittene Kulturförderung des Landes Oberösterreich für die KTM-Motohall in Mattighofen (Bezirk Braunau) ist auch ein Fall für die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien. Es dürften Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue gegen Ex-Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) laufen, wie die “Oberösterreichischen Nachrichten” (OÖN) am Mittwoch berichteten. Oberstaatsanwalt Rene Ruprecht bestätigte der APA lediglich, das gegen eine Person ein laufendes Verfahren anhängig sei. Über den Stand der seit August des Vorjahres laufenden Ermittlungen konnte er nichts sagen. Pühringer wiederum sagte, von einer anonymen Anzeige zu wissen, versicherte zugleich, ein “reines Gewissen” zu haben: “Ich habe ganz sicher nichts Verbotenes getan. Vor jeder Auszahlung hat die Landesregierung einen einstimmigen Beschluss gefasst, außerdem habe ich schon davor mit allen Parteien gesprochen”, betonte er gegenüber der APA. Noch unter Pühringer hatte KTM 2015 eine Subventionszusage von insgesamt 4,5 Millionen Euro für den Bau ihrer Ausstellungshalle erhalten. 1,8 Millionen Euro davon stammen aus dem Kulturbudget – zwei Tranchen zu je 600.000 Euro wurden bereits beschlossen, auf eine weitere hatte das Unternehmen im April verzichtet. Der Landesrechnungshof hat bereits in seinem Prüfbericht festgehalten, dass die “Förderungswürdigkeit grundsätzlich gegeben” war, aber die mit 30 Prozent der Gesamtkosten hohe Quote angemerkt sowie Mängel im Verfahren wie fehlende Landtags- und Regierungsbeschlüsse zum Zeitpunkt der Zusage geortet.

KTM Motohall: Ermittlungen offenbar gegen Ex-LH Pühringer

Die dänische Polizei lässt keine deutschen Urlauber mehr zu Transitzwecken über die Grenze. Betroffen davon sind Syltgäste, die mit der SyltFähre von Havneby auf der dänischen Insel Rømø nach List oder in die andere Richtung fahren wollen, wie die dänische Polizei am Dienstagabend mitteilte. Die dänischen Behörden hätten in Havneby bereits Campingfahrzeuge auf die Fähre zurück nach Sylt geschickt, sagte Tim Kunstmann, Geschäftsführer der Rømø-Sylt Linie, der Deutschen Presse-Agentur. Anders als in den vergangenen Wochen, seitdem Sylt wieder für Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper geöffnet ist und auch Camper die Grenze passieren konnten, können Kunstmanns Angaben zufolge ab sofort nur noch Versorgungsfahrzeuge etwa für die Supermärkte auf Sylt mitgenommen werden.

Dänemark lässt keinen Urlaubertransit von und nach Sylt mehr zu