Explosion und Brand einer Wohnung in Steinhaus

Merken
Explosion und Brand einer Wohnung in Steinhaus

Steinhaus. In Steinhaus (Bezirk Wels-Land) ist es Freitagmittag zu einer Expolsion in einer Wohnung gekommen. Verletzt wurde ersten Informationen zufolge offenbar glücklicherweise niemand.

Zwei Feuerwehren wurden Freitagmittag mit dem Stichwort “Brand landwirtschaftliches Objekt” zu einer Rauchentwicklung nach einer Explosion nach Steinhaus alarmiert. In einer Wohnung in einem ehemaligen Bauernhof ist es aus bisher unbekannter Ursache zu einer Explosion gekommen. Einrichtungsgegenstände sowie Glasscherben lagen auf der Rückseite des Hauses beziehungsweise auf der Terrasse der Wohnung verstreut. Die Einsatzkräfte führten unmittelbar nach dem Eintreffen am Einsatzort erste Löschmaßnahmen durch, zeitgleich wurde die Wohnung nach eventuellen Verletzten durchsucht. In der Wohnung dann aber niemand gefunden. Der Brand konnte von den zwei eingesetzten Feuerwehren rasch gelöscht werden. Die Einsatzkräfte brachten anschließend die betroffenen Gegenstände ins Freie.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Brandsachverständiger wird vermutlich weitere Erhebungen tätigen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Vollständig ausgebrannt ist am Montagabend ein PKW auf der Welser Autobahn im Gemeindegebiet von Weißkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land).

Auto auf der Welser Autobahn bei Weißkirchen an der Traun in Vollbrand

Auch am Montag sind trotz weniger Testungen in Österreich wieder mehr als 1600 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. So kamen in den vergangenen 24 Stunden laut Gesundheits- und Innenministerium 1642 neue Fälle hinzu. Im Schnitt der vergangenen sieben Tage wurden täglich mit 1989 immer noch fast 2000 Neuinfektionen gemeldet. Außerdem kamen 33 Todesfälle hinzu – seit Beginn der Pandemie sind in Österreich somit bereits 6357 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Außerdem mussten wieder mehr Erkrankte in Spitälern behandelt werden: Insgesamt 2321 Menschen befanden sich am Montag im Krankenhaus, 94 mehr als am Sonntag. 368 davon benötigten intensivmedizinische Versorgung, fünf mehr als am Sonntag. Die Regierung hatte als Ziel für den dritten harten Lockdown unter anderem eine Sieben-Tages-Inzidenz von unter 100 ausgegeben. Davon war man am Montag – acht Tage nach Beginn des strengen Lockdowns – noch weit entfernt. Österreichweit lag die Sieben-Tages-Inzidenz bei 156. Das bedeutet, dass es pro 100.000 Einwohner 156 Neuinfektionen gab. Am 24. und 25. Dezember hatte es ja Ausnahmeregelungen gegeben, bis zu zehn Haushalte konnten auch miteinander feiern. Damals lag die Sieben-Tages-Inzidenz bei 162 bzw. 159. Am 17. November – dem Start des zweiten harten Lockdowns – war die Inzidenz überhaupt bei 554 gelegen. Unter dem ausgelobten Zielwert von 100 lag Österreich zuletzt am 16. Oktober. Ein Blick auf die Auswertungen der einzelnen Bundesländer ergibt, dass sich einzig Wien der 100er-Marke nähert. Am Montag betrug die Sieben-Tages-Inzidenz in der Bundeshauptstadt 116. Die restlichen Bundesländer waren von dieser Grenze teilweise weit entfernt, Salzburg verzeichnete mit 333 den höchsten Wert.

1642 Neuinfektionen und 33 weitere Corona-Todesfälle

Liebe Wiesmayrgutfreunde 🙂 Ein herzliches Dankeschön für die lieben Sach- und Futterspenden!    . Mit nachfolgenden Link könnt auch Ihr unsere hungrigen Schützlinge mit Futterspenden unterstützen. Derzeit wird Nassfutter am meisten benötigt. . https://www.futterkoerberl.at/spende-wiesmayrgut.html…

Futterspenden

Für Pomp und Pathos, für Prominenz und Prunk hatte Juan Marse nie etwas übrig. Weder in seinem Privatleben noch in seinen Werken. Der spanische Schriftsteller, der als Autor des “kleinen Mannes”, der Arbeiter, der Verlierer und Außenseiter galt, ist tot. Er starb am späten Samstagabend im Alter von 87 Jahren in seiner Heimatstadt Barcelona, dem Hauptschauplatz seiner Romane. Marse galt als einer der größten spanischen Erzähler der Gegenwart und wurde seit vielen Jahren immer wieder als Außenseiter-Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt. Den erhielt er nie. Neben vielen anderen Auszeichnungen bekam er aber im Jahr 2008 auch den Cervantes-Preis, die wichtigste literarische Auszeichnung in der spanischsprachigen Welt. Als er damals, vor zwölf Jahren, gefragt wurde, wie er sich auf die Übergabe des Cervantes-Preises durch den damaligen König Juan Carlos vorbereiten würde, antwortete er: “Ich werde ehrlich gesagt sicher viel Zeit dem Binden der Krawatte verbringen. Das gelingt mir nie”. Nach der Zeremonie beschwerte er sich, dass er einen Frack habe tragen müssen. “Ich sah aus wie ein Pinguin.” Als Reaktion auf Marses Tod gab es im Fernsehen lange Würdigungen, Sondersendungen wurden angekündigt. Ministerpräsident Pedro Sanchez würdigte den Autor von “Letzte Tage mit Teresa” und “Wenn man Dir sagt, ich sei gefallen…” und sprach der Familie sein Beileid aus. Das Barcelona vor dem Touristenboom “Ich erhalte in Brüssel die traurige Nachricht, dass Juan Marse von uns gegangen ist. Er war eine Schlüsselfigur der spanischen Literatur”, schrieb Sanchez vom EU-Gipfels über den Wiederaufbau Europas auf Twitter. Der sozialistische Politiker beschrieb den Romancier der sogenannten “Generation von 1950” als “Mann fester Überzeugungen”, “der uns mit seinen Werken in die soziale Realität des Barcelona der Nachkriegszeit transportiert hat”. Marse hat in der Tat wie kaum ein Zweiter das Barcelona vor dem Touristenboom, die hässliche und graue Industriemetropole der Zeit nach dem spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) und vor den wegweisenden Olympischen Spielen von 1992 beschrieben. In seinen Romanen finden die Leser nicht die Flaniermeilen, die feinen Cafes und Restaurants, die Museen, Theater und Souvenirläden, und auch nicht die Touristenströme, die heute die Metropole prägen. Marse beschrieb die triste, schmutzige, hässliche und von den Luftbombardements von 1938 zum Teil zerstörte Stadt. Seine Helden waren gesellschaftliche Verlierer und Außenseiter: kleine Ganoven, Prostituierte, Herumtreiber oder auch dekadente Bourgeois. Zahlreiche seiner Bücher wurden verfilmt oder für das Theater adaptiert, sein Werk wurde in unzählige Sprachen übersetzt. Auf Deutsch erschienen neben “Wenn man Dir sagt, ich sei gefallen …” (1986) und “Letzte Tage mit Teresa” (1988), mit dem er daheim 1965 den Durchbruch schaffte, unter anderem auch “Die obskure Liebe der Montserrat Claramunt” (1991), “Der zweisprachige Liebhaber” (1993) oder “Liebesweisen in Lolitas Club” (2007). Nicht nur seine Werke, auch das Leben des Juan Marse hatte es in sich: Seine Mutter starb bei der Entbindung am 8. Jänner 1933. Der Vater, ein Taxifahrer, gab das Kind – das Juan Faneca hieß – zur Adoption durch ein Bauern-Ehepaar namens Marse frei, das er auf einer Droschkenfahrt kennengelernt hatte. Der kleine Juan war kein guter Schüler und verließ die Schule früh. Um den Adoptiveltern zu helfen, arbeitete er schon mit 13 in einem Juweliergeschäft. Der Autodidakt schrieb seinen ersten Roman während seines Militärdiensts.Anfang der 1960er-Jahre zog der Gegner des Regimes von Diktator Francisco Franco für vier Jahre nach Paris, wo er mit spanischen Kommunisten zusammenkam. Während der Diktatur wurden seine Werke zensiert, so dass Marse sie zeitweise in Mexiko veröffentlichen musste. Die Politik habe ihm aber nie interessiert. “Ich bin nur ein Erzähler”, betonte der Romancier immer wieder.

Der "Autor des kleinen Mannes" Juan Marse ist tot

Eine Ablenkung der etwas anderen Art empfiehlt der Verein „Junge Generation Marchtrenk“: Der im Februar im Full Haus Marchtrenk durchgeführte „JG Kleinkunstabend“ wurde akustisch aufgezeichnet und nun veröffentlicht.

Marchtrenker Kleinkunstabend als Gratis-Hörspiel für zuhause