Gemeinderat - Begegnungszonen und Förderungen

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Eine Begegnungszone in der gesamten Innenstadt. Das fordern die Welser Grünen. Eine Gleichstellung von Autos und Fußgängern. Im letzten Gemeinderat wurde darüber diskutiert. Die weiteren Themen auf der Tagesordnung – die Covid Wirtschaftsförderung, Gratis Nachhilfe und der Rechnungsabschluss.

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Das Radfahren sorgt aktuell für einige Kontroversen – vor allem das sportliche. Egal ob im Gelände oder auf der Straße, denn auch hier haben die Pedalritter eine Ausnahmestellung. Zwar sind alle Sportstätten in Österreich geschlossen, die Straßen und Waldwege sind aber nicht gesperrt. Während in anderen Ländern nur noch Profis (mit Lizenz) oder überhaupt keine Radfahrer mehr trainieren dürfen, sind die Regelungen in Österreich da noch lockerer. Unterdessen haben der österreichische Radsportverband und auch die Landesverbände ihre Mitglieder aber aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Ungewissheit herrschte mitunter, weil Trainingsfahrten im Punkt 4 der Ausnahmen (Bewegung im Freien) nicht explizit angeführt und geregelt wurden. Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler hat seine klare Sichtweise dargelegt: “Die in der Verordnung angesprochene Sportausübung soll dazu dienen, das physische und psychische Wohlbefinden aufrechtzuerhalten und dem natürlichen Bedürfnis des Menschen nach Bewegung Rechnung zu tragen.” Der Minister weiter: “Grundsätzlich gilt: Nicht alles, was nicht explizit untersagt wurde, ist in der derzeitigen Situation ratsam, wünschenswert und verantwortungsbewusst.” Zu unterlassen sind allerdings: Gruppenfahrten (mit Menschen, die nicht in derselben Wohneinheit leben), weil der nötige Abstand beim Windschatten- und Nebeneinanderfahren nicht gewährleistet ist. Mehrstündige Einzelfahrten, weil mit der Länge der Fahrten die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes und einer Verletzung steigt, vermeidbare Rettungseinsätze das ohnehin stark geforderte Gesundheitssystem strapazieren oder gar Menschenleben gefährden. Aus dem gleichen Grund sollten Mountainbike-Touren abseits asphaltierter Straßen, insbesondere in den Bergen, unterlassen bleiben. Mehrstündige Einzelfahrten in höherer Intensität, weil diese die Abwehrkräfte negativ beeinflussen können. Die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel, um zu “geeigneten” Radstrecken zu gelangen. Österreichs Verbandschef Harald Mayer appelliert an die Sportler: “Das ist doch keine Spielerei! Wir haben uns ohne Wenn und Aber und mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung an alle diese Empfehlung zu halten.”

Der Sportminister spricht Klartext zum Radsport im Freien

Im weltweiten Bemühen um einen Corona-Impfstoff hat ein weiteres Forschungsprojekt einen entscheidenden Erfolg gemeldet. Die Impfung des US-Biotechkonzerns Modernazeigte in einer Zwischenanalyse eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent beim Schutz vor Covid-19. Moderna erwarte, in den kommenden Wochen in den USA eine Notfallgenehmigungbeantragen zu können, teilte der Konzern am Montag mit. Was ist über den Impfstoff bekannt? Die nun vermeldeten Daten basieren auf der sogenannten COVE-Studie, für die mehr als 30.000 Teilnehmer in den USA entweder zwei Dosen des Impfstoffs oder ein Placebo erhalten haben. Die Zwischenauswertung basiert auf 95 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind: Laut Mitteilung traten 90 Krankheitsfälle in der Placebogruppe auf und nur fünf in der Gruppe, die den Impfstoff erhalten hatte. Daraus ergebe sich eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent. Außerdem wurde das Auftreten von schweren Verläufen von Covid-19 untersucht: Demnach traten alle elf schweren Verläufe in der Placebogruppe auf, kein einziger in der Impfstoffgruppe – das macht Hoffnung, dass dieser Impfstoff vor den schweren Verläufen schützt.Der Impfstoff mRNA-1273 basiert ebenso wie der Impfstoff von BioNTech/Pfizer auf der modernen messenger-RNA-Technologie. Wie diese Prinzip funktioniert, erklärt Impfstoffforscher Florian Krammer so:   “Messenger-RNA ist nichts Exotisches, sie transportiert Informationen zwischen Zellkern und Zellfabriken. RNA-Impfstoffe bringen ein kleines Stück RNA in die Zelle, die Zelle stellt das typische Merkmal des Virus her und unser Immunsystem kann eine Immunantwort erzeugen. Die Messenger-RNA verschwindet dann wieder aus dem Körper, nach ein paar Wochen ist sie komplett abgebaut. Und da es RNA ist, greift der Impfstoff nicht ins Erbgut ein, das ist gar nicht möglich.” Laut Krammer sind Langzeit-Nebenwirkungen “höchst unwahrscheinlich”, es kann aber zu Immunreaktionen unmittelbar nach der Impfung kommen: Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber und Kopfschmerzen.Das deckt sich mit Daten der Moderna-Studie: Laut der Mitteilung von Moderna sei der Impfstoff von den Teilnehmern gut vertragen worden. In einigen Fällen berichteten die Studienteilnehmer über Schmerzen und Rötung an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit und Gelenk-, Muskel- oder Kopfschmerzen. Diese Impfreaktionen verschwanden allerdings nach kurzer Zeit.Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat indes das Prüfverfahren für einen Corona-Impfstoff des Unternehmens Moderna Biotech in Gang gesetzt. Der wissenschaftliche Ausschuss der EMA habe nach ersten vielversprechenden Ergebnissen aus Studien grünes Licht für das sogenannte Rolling-Review-Verfahren gegeben, teilte die Behörde mit.   Bei diesem beschleunigten Zulassungsverfahren können Pharmafirmen ihre Impfstoff-Kandidaten in einer Art Vorverfahren zur Zulassung noch während der Phase der klinischen Studien bei der EMA melden. Die Daten aus laufenden Studien werden dann fortlaufend eingereicht und von der EMA bewertet. Wie lange die Überprüfung jeweils dauern wird, ist unklar. Sobald genügend Nachweise für die Wirksamkeit als auch Sicherheit und Qualität des Impfstoffes vorliegen, kann die Zulassung für den europäischen Markt beantragt werden. Weil die Daten bereits ausgewertet werden, sobald sie verfügbar sind, und nicht erst, nachdem ein formeller Antrag auf Marktzulassung gestellt wurde, kann der Prozess bis zur Zulassung mit einem Rolling-Review-Verfahren erheblich verkürzt werden. Im Moment setzen neben Moderna auch BioNTech/Pfizer und das britisch-schwedische Unternehmen AstraZeneca auf diesen Weg. Erst in der vergangenen Woche hatten BioNTech und sein US-Partner Pfizer mitgeteilt, dass der Impfstoff einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor Covid-19 bietet. Noch im November will das Duo in den USA eine Notfallgenehmigung beantragen. Für die EU-Staaten hatte die Europäische Kommission in der Vorwoche einen Rahmenvertrag mit BioNTech/Pfizer über den Bezug von bis zu 300 Millionen Dosen gebilligt.

Covid-Impfstoff: Moderna meldet Wirksamkeit von 94,5 Prozent

++ 2 x Gutes tun ++ Bei unserem 8. Kekserlmarkt im November besuchte uns das Welser Tierheim. Sie kauften 6 Kilogramm Kekse und unterstützen somit unsere Familien mit schwerkranken Kindern. Dem nicht genug! Diese Kekse werden am kommenden Freitag+Samstag (20.+21.12.) in der Zeit von 13:00 – 17:00 Uhr allen Besuchern beim Tag der offenen Türe im Tierheim Wels angeboten. Leckere Kekse steigern bekanntlich die Spendenfröhlichkeit und somit wird auch den Tieren Gutes getan. Heute durfte ich mir als Leiter des Erlebnishofs ein Bild über die Einrichtung machen und nahm als kleines Geschenk alte, kaputte Handtücher und Bettwäsche mit. Diese werden gerade jetzt im Winter für die Tiere dringend benötigt. Respekt und Gratulation an die Mitarbeiter des Tierheims. Wir sagen DANKE für eure Unterstützung und DANKE für euren Einsatz für die Tiere!

Mit einem Schlag, 2 x Gutes tun

Als Reaktion auf die jüngsten Fälle von exzessiver Polizeigewalt in den USA und die Anti-Rassismus-Proteste will Präsident Donald Trump eine Reform der Standards bei den Polizeibehörden befördern. Laut Regierungsmitarbeitern will Trump in einem Dekret die Polizeibehörden auffordern, ihre Regularien für die Gewaltanwendung sowie die Abläufe bei der Einstellung neuer Beamter zu modernisieren. Seine Pläne für die Polizeireform will der US-Präsident den Angaben aus Washington zufolge am Dienstag vorstellen. Die seit Ende Mai anhaltenden Proteste waren durch den Fall des US-Staat Minnesota getötet worden war. Neu angeheizt wurden die Proteste dann zuletzt durch einen weiteren Fall von Polizeigewalt in Atlanta im US-Staat Georgia. Dabei wurde der Afroamerikaner Rayshard Brooks von einem weißen Beamten durch zwei Schüsse in den Rücken getötet. Eine zentrale Forderung der Demonstrationen sind tiefreichende Formen bei der Polizei. Die oppositionellen Demokraten haben bereits einen Vorschlag für eine Polizeireform in den Kongress eingebracht. Viele Polizeibehörden im Land wendeten nicht “die modernsten Standards” an, sagte einer der Regierungsmitarbeiter. Sie sollten künftig etwa mehr Beamte anheuern, die aus ihren jeweiligen Gemeinden stammten. Außerdem würden Datenbanken gebraucht, um Beamte mit in der Vergangenheit begangenen Verfehlungen von einer Versetzung in ihre Bezirke auszuschließen. Ziel von Trumps Dekret sei es, die Polizeibehörden und ihre jeweiligen Gemeinden “näher zueinander zu bringen”, hieß es weiter. Hingegen strebe der Präsident nicht an, der Polizei Finanzmittel zu entziehen. Vielmehr wolle die Regierung mehr in die Polizei investieren und dabei die Modernisierung von deren Arbeit befördern. Weitere Details zu Trumps Plänen nannten die Regierungsmitarbeiter nicht. Diese gehen allerdings offensichtlich nicht so weit wie die Vorschläge der Demokraten. Die Oppositionspartei will unter anderem den Schutz von Polizisten vor juristischer Verfolgung abschwächen, Würgegriffe bei Festnahmen verbieten und eine landesweite zentrale Datenbank zum Fehlverhalten von Polizisten schaffen. Trump ließ auch auf einer anderen Ebene aufhorchen: Der Präsident will sich über Bedenken hinwegsetzen, dass ein für das Wochenende geplanter Wahlkampfauftritt im US-Staat Oklahoma die Ausbreitung des Coronavirus befördern könnte. Vielmehr kündigte Trump am Montag in Washington sogar an, dass er statt der bisher geplanten 22.000 bis zu 62.000 Menschen zu der Kundgebung in der Stadt Tulsa zulassen wolle. Dazu solle eine weitere Halle für seine Anhänger geöffnet werden.

Trump plant Dekret zur Modernisierung der Polizei

Glimpflich endete Montagabend eine Kollision zweier Autos in einem Kreuzungsbereich in Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land).

Kreuzungscrash in Thalheim bei Wels endet glimpflich

Mit dem am Dienstag präsentierten Spielplan für die kommende Saison feiert das Landestheater Niederösterreich sein 200-jähriges Bestehen. Wegen Verschiebungen aufgrund der Coronakrise werden die eigentlichen Festlichkeiten aber erst in der zweiten Saisonhälfte stattfinden. Mit Schillers “Kabale und Liebe” wird dabei ein Stück zu sehen sein, das bereits 1820 auf dem Programm gestanden ist. “2019 hatte das Landestheater die höchsten Erlöse seit seinem Bestehen. ‘Am Königsweg’, ‘Hamlet’ und ‘Der Parasit’ haben alle Erwartungen übertroffen”, zog Geschäftsführerin Olivia Khalil Bilanz. Ab Mitte März mussten jedoch sämtliche Vorstellungen und Vermittlungsarbeiten wegen des Coronavirus abgesagt werden. “Wir standen im März mit einigen Produktionen kurz vor den Premieren”, erinnerte sich die künstlerische Leiterin Marie Rötzer an den Beginn der Maßnahmen. “Seit April sind alle Mitglieder des Hauses in Kurzarbeit”, so Khalil. Zwar hatte das Theater einen großen Einnahmenverlust, doch wollten etwa 30 Prozent der Besucher eine Gutschrift statt einer Rückerstattung für bereits erworbene Tickets. In der kommenden Saison sollen die Kartenpreise trotz Inflation nicht angehoben werden. “Wir wollen alle Maßnahmen der Regierung einhalten”, fuhr die Geschäftsführerin fort. Sitzplätze könnten wegen der unsicheren Situation derzeit auch nur reserviert werden, erst zwei Wochen vor der Vorstellung würde man die Karten online oder postalisch verschicken. Dennoch hat sich das Landestheater für Rötzer mit ihrer aus dem Theatertagebuch und Streams vergangener Aufführungen bestehenden Online-Präsenz als “sehr gute Lösung” in die nächste Spielzeit gerettet. “Wir haben tolle Resonanz bekommen”, berichtete die künstlerische Leiterin. In der Jubiläumssaison will man unter dem Motto “Weltbürger*innen Theater” in die Zukunft schauen. Dabei sollen weiterhin die Schwerpunkte sowohl auf Internationalität und Vielsprachigkeit als auch auf Regionalität und Bürgernähe gelegt werden. So soll die neue Saison Uraufführungen, Klassiker, Gastspiele und Kinder- bzw. Jugendtheater bieten. Ruth Brauer-Kvams Inszenierung von Molières “Die Schule der Frauen” wird am 18. September die Saison eröffnen. “Die Schauspieler freuen sich, endlich wieder spielen zu können. (…) Es wird bunt, es wird laut, es wird natürlich feministisch, aber es wird lustig”, freute sich die Universalkünstlerin nach der ersten Probewoche. “Ich will, dass die Schauspieler sich selbst und ihren Beruf feiern!” Der auf Klassiker spezialisierte Regisseur Stephan Rottkamp wird Schillers “Kabale und Liebe” in Szene setzen. Die für März geplanten Premieren von Felix Hafners Inszenierung von “Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull” nach Thomas Mann und Miroslav Krlezas “Christoph Kolumbus” in der Regie von Rene Medvesek wurden auf September bzw. Oktober verschoben. Thomas Manns “Der Zauberberg” wird in Kooperation mit Luxemburg aufgeführt, außerdem stehen Nestroys “Der Talisman” und Shakespeares “Othello” auf dem Programm. “Das Stück war schon lange vor der Black Lives Matter-Bewegung auf dem Programm, erfährt aber traurigerweise wieder Aktualität”, so Rötzer. Die Regie führt hier Rikki Henry, der bereits für seine Hamlet-Inszenierung im Landestheater hochgelobt wurde. Als Gastspiele werden ab Dezember unter anderem Goethes “Faust” vom Schauspielhaus Zürich und Daniel Kehlmanns “Die Reise der Verlorenen” vom Schauspielhaus Köln gegeben. Als Lesungen stehen Barbara Petritsch und Nikolaus Habjan mit Werner Schwabs “Die Präsidentinnen” und Ursula Strauss mit Stefan Zweigs “Brief einer Unbekannten” auf dem Programm. Für Kinder und Jugendliche wird das Klassenzimmertheater mit u.a. einer Gandhi-Biografie fortgesetzt. Zudem sind Mira Lobes “Ein Städtchen Drumherum” und Otfried Preußlers “Das kleine Gespenst” zu sehen.

Landestheater NÖ feiert nächste Saison 200-jähriges Bestehen