Gemeinderatssitzung-Kornspeicher und Radleitbild

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Ja Peter Kowatsch übernimmt den Kornspeicher. Der entsprechende Beschluss ist im Gemeinderat einstimmig gefallen. Und nicht nur dieser – auch der Rechnungsabschluss und ein neues Radkonzept wurden durchgewunken.

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Österreichs Wirtschaft ist wegen der Coronakrise im ersten Quartal noch etwas stärker geschrumpft als bisher angenommen. Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug im Jahresabstand real 2,9 Prozent, gab das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) am Freitag bekannt. Bei der ersten Schätzung vor einem Monat war man von minus 2,7 Prozent ausgegangen.   Stärker als zuletzt gedacht war vor allem die Abschwächung der Konsumausgaben der Privathaushalte, die 4,3 Prozent statt 3,6 Prozent ausmachte – womit sich auch der Einzelhandel noch mehr abschwächte. Der Außenhandel sackte von Jänner bis März ebenfalls stärker ab: Exporte und Importe gaben binnen Jahresfrist um 4,2 bzw. 4,9 Prozent nach, Ende April war man noch von 3,9 bzw. 4,4 Prozent Rückgang ausgegangen. Am stärksten war das Minus freilich in den Bereichen Sport-, Kultur- und Unterhaltungseinrichtungen sowie persönliche Dienstleistungen (etwa Frisöre) mit unverändert 8,1 Prozent sowie im großen Bereich “Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie” mit weiterhin 7,3 Prozent. Der Wachstumseinbruch in der gegenwärtigen Coronakrise sei “deutlich kräftiger” als beim Ausbruch der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise im Spätherbst 2008, betonte das Wifo: “Ein BIP-Rückgang dieser Größenordnung ist zu Beginn einer Krise in Friedenszeiten außergewöhnlich.” Für 26. Juni ist die nächste vierteljährliche Konjunkturprognose von Wifo und dem Institut für Höhere Studien (IHS) geplant, die Wifo-Schnellschätzung für das BIP im 2. Quartal für 30. Juli. Im Zeitraum April bis Juni wird das BIP noch viel stärker einbrechen.

Heimische Wirtschaft schrumpfte wegen Corona bis März um 2,9 Prozent

Bis auf Widerruf hat die Slowakei am Freitag die Staatsgrenzen für Lastwagen geschlossen. Damit solle verhindert werden, dass sich wie bisher Kolonnen von der ungarischen Grenze durch das ganze Land ziehen, begründete die slowakische Polizei auf ihrer offiziellen Facebookseite den Schritt. Da Ungarn schon länger seine Grenzen geschlossen hält, bilden sich auf slowakischer Seite schon seit Tagen derart lange Lkw-Rückstaus, dass sie auch den Verkehr in der Hauptstadt Bratislava behindern und im Norden bis nach Tschechien reichen. Ausgenommen von der slowakischen Sperre sind nach Polizeiangaben alle Transporte, die eine Adresse in der Slowakei als Ziel haben, sowie Tiertransporte und Lieferungen von verderblichen Waren.

Slowakei sperrt Grenzen für Lastautos

Der bei österreichischen Touristen beliebte Adria-Badeort Lignano zieht eine magere Bilanz des Pfingsten-Wochenendes. Die friaulische Kleinstadt, die in den vergangenen Jahren zu Pfingsten von österreichischen Jugendlichen bestürmt wurde, musste sich mit einem bescheidenen Start der Badesaison ohne ausländische Gäste begnügen. Touristiker beklagten einen Rückgang der Einnahmen von 80 Prozent gegenüber den vergangenen Jahren. Zwar sind die meisten Badeanstalten und Hotels wieder offen, fast alle Gäste waren jedoch Italiener. Das ausländische Klientel sei komplett ausgefallen, beklagten Touristiker. Viele Ferienwohnungen blieben leer.   Ab Mittwoch können sich die Italiener außerhalb der Heimatregion bewegen. Dann dürfen auch Ausländer wieder nach Italien reisen, ohne sich einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen zu müssen. Mit einer stärkeren Mobilität hofft der italienische Tourismus auf den Neustart.

Magere Pfingstbilanz für Lignano ohne Österreicher

Puppenspieler aus der ganzen Welt – vereint auf den Bühnen unserer Stadt. Das 28. Internationale Figurentheaterfestival zeigt heuer, dass es ein Zeichen gibt, dass man auf der ganzen Welt erkennt und versteht. In diesem Sinne herrschte in Wels eine Woche lang einen regen Austausch unterschiedlicher Kulturen, Gedanken und Gefühle. Eine Woche des gemeinsamen Lächelns.

In der Debatte um die intensivmedizinischen Kapazitäten für schwer an Covid-19 erkrankte Patienten, und das Gefahrenpotenzial von SARS-CoV-2 haben Experten am Dienstag vor Fehleinschätzungen gewarnt. Hinsichtlich der Ressourcensituation für schwere Krankheitsfälle gebe es “keinen Grund für Entwarnung”, betonten drei anerkannte intensivmedizinische Fachgesellschaften in einer gemeinsamen Presseaussendung. Die Infektionszahlen dürften nicht weiter steigen. Grundsätzlich sei es zu begrüßen, dass die Frage der intensivmedizinischen Ressourcen während der Corona-Pandemie einen wichtigen Stellenwert in der öffentlichen Diskussion einnimmt, hielt Klaus Markstaller, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI), fest. Allerdings werde diese häufig “mit Argumenten außerhalb der intensivmedizinischen Fachexpertise” geführt. Zahl der Intensivpatienten fast vervierfacht Markstaller, Michael Joannidis, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Internistische und Allgemeine Intensivmedizin und Notfallmedizin (ÖGIAIN), und Andreas Valentin, Präsident des Verbands der intensivmedizinischen Gesellschaften Österreichs (FASIM), bezeichneten die aktuelle Corona-Situation in Österreich als “weiterhin sehr besorgniserregend”. Die Zahl der Spitalspatienten, die in den vergangenen zwei Monaten aufgrund einer Covid-19-Erkrankung auf einer Normalstation aufgenommen wurden, sei von 118 auf 561 gestiegen, bemerkten die Experten. Die Anzahl der Intensivpatienten habe sich fast vervierfacht. Zwischen 12. August und 12. Oktober erhöhte sie sich von 25 auf 97. Beinahe jede fünfte Person, die wegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 stationär aufgenommen werden muss, benötige eine intensivmedizinische Behandlung, gaben die Intensivmediziner zu bedenken. In der bevorstehenden Influenza-Saison sei daher mit einem “dauerhaften, vermutlich jahreszeitlich fluktuierenden Mehrbedarf an intensivmedizinischen Ressourcen” zu rechnen, meinte ÖGIAIN-Präsident Joannidis. Diese “Spitzenbelastungen” könnten von den Spitälern durch entsprechendes Management zwar kurze Zeit gehandelt werden, “das Ziel muss jedoch eine kontinuierliche Versorgung aller Patientinnen und Patienten mit intensivmedizinischem Behandlungsbedarf sein.” Um die Sicherstellung der intensivmedizinischen Versorgung für alle kritisch kranken Personen zu garantieren, sei die Aufrechterhaltung der bisherigen Ressourcen, in manchen Bereichen auch ihr weiterer Ausbau geboten, betonte Joannidis. “Nicht nachvollziehen” konnte Markstaller Aussagen, wonach sich im Vergleich zum Frühjahr die Behandlungsmöglichkeiten von Covid-19-Patienten dramatisch verbessert hätten. “Tatsache ist, dass wir seit Beginn der Pandemie sehr viel über diese Erkrankung, die zunächst eine große Unbekannte war, gelernt haben und weiter lernen. Es ist aber auch so, dass große therapeutische Durchbrüche mit experimentell eingesetzten Substanzen, auf denen viele Hoffnungen ruhten, so bisher nicht eingetreten sind”, meinte der ÖGARI-Präsident. Nach wie vor benötigt rund ein Fünftel aller in Österreich hospitalisierter Covid-19 Patienten intensivmedizinische Betreuung. “Die höchste Verweildauer an Intensivstationen ist laut einer aktuellen Analyse des Gesundheitsministeriums bei den 50- bis 64-jährigen Betroffenen zu verzeichnen und liegt im Schnitt bei 14 Tagen. Das zeigt auch die hohe Belastung, die eine weitere Ausbreitung von SARS-CoV-2 für unsere Ressourcen bedeuten kann und die es zu vermeiden gilt,” betonte FASIM-Präsident Valentin. Es gelte daher, weitere Infektionen zu vermeiden: “Wenn wir nicht weiter sehr achtsam sind und die Anstrengungen der Infektionsvermeidung wieder verstärken, werden nicht nur die Infektionszahlen weiter steigen, sondern natürlich auch die Zahl der Hospitalisierungen und intensivpflichtigen Fälle.” Es bedürfe folglich “aller Anstrengungen”, um eine Situation zu vermeiden, “in der wir womöglich zur Absicherung von ausreichenden Intensivkapazitäten für die Pandemie in der Routineversorgung nicht mehr alle erforderlichen Leistungen für alle Patientengruppen erbringen können”, warnte Valentin.

Intensivmediziner warnen vor Fehleinschätzungen

Tödlich endete Samstagfrüh ein schwerer Frontalcrash zwischen einem Auto und einem Kleintransporter auf der Innviertler Straße bei Krenglbach (Bezirk Wels-Land).

Tödlicher Verkehrsunfall auf Innviertler Straße bei Krenglbach