Wahl 2021 - Grüne präsentieren Spitzenkandidaten

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In Wels werden langsam die Weichen für die Wahl 2021 gestellt. Mit Andreas Rabl und Petra Wimmer stehen die ersten beiden Spitzenkandidaten schon länger fest. Jetzt hat man auch bei den Grünen eine Entscheidung getroffen. Wohingegen sich die Övp noch ein paar Monate Zeit lassen wird.

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Ein Aktionsplan mit 17 konkreten Maßnahmen gegen eine zweite Corona-Welle hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag bei einem Medientermin angekündigt. Eckpfeiler sind ein Ampelsystem und eine Corona-Kommission aus Fachexperten. Bereits im Ministerrat Ende Juli sollen Teile davon verankert werden. Mehr Personal und schnellere Testungen sind die weiteren Schritte. Das Ampelsystem soll sich von jenem in Deutschland unterscheiden, das bedeutet keine “Einpunkte-Entscheidung”. Es soll aus vier Indikatoren bestehen: Spitalskapazitäten, dem prozentuellen Anteil an positiven Tests, den täglichen Steigerungen und Clusteranalysen. “Entscheidend ist, woher der Cluster kommt”, so Anschober. Leitlinien für die Ampel sollen bis auf Bezirksebene gelten, wobei der Einwand von Wien verständlich sei, dass es von “Bezirk zu Bezirk” nicht geht. “Jetzt im Sommer ist die Phase der Stabilisierung nach den Öffnungsschritten”, so Anschober, dass es zu regionalen Ausbrüchen kommt, wäre dabei immer zu erwarten gewesen. Die gegenwärtige Lage in Österreich ist für den Ressortleiter eine zweigeteilte mit drei Bundesländern mit Clustern, nämlich Oberösterreich mit 60, Wien mit 57 und Niederösterreich mit 38 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden, “und dann haben wir den Rest Österreichs mit null bis einem neuen Fall”. Am Freitag gab es insgesamt 1.393 aktive Fälle. In den vergangenen 24 Stunden kamen österreichweit 169 Neuinfektionen hinzu. Auch die Zahl der Personen in Spitalsbehandlung stieg wieder – 99 Menschen befanden sich am Freitag aufgrund einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus, davon mussten elf auf der Intensivstation behandelt werden. 711 Personen sind bisher in Österreich an den Folgen des Coronavirus gestorben. Bisher gab es 19.439 positive Testergebnisse, 17.335 Menschen sind wieder genesen, geht aus den Zahlen des Innenministeriums hervor. Elisabeth Puchhammer-Stöckl, Wissenschafterin vom Zentrum für Virologie der MedUni Wien, verwies auf das Surveillance-System, das nicht nur die Entwicklung bei SARS-CoV-2 beobachtet, sondern auch den gewöhnlichen Rhinovirus, verantwortlich für Schnupfen: “Sei drei Wochen beobachtet man, dass die Kommunikationswege über Tropfeninfektionen wieder intensiver werden”, dieser Aspekt zeige eine gewisse Sorglosigkeit bei Übertragungswegen, die auch Corona betreffen. “Das Risikobewusstsein steigt wieder”, stellte Anschober angesichts der neuen, regionalen Anstiege fest. “Sobald wir bundesweit nur einen Ansatz haben, werden wir auch zu bundesweiten Maßnahmen übergehen”, so der Minister – und dann könnte auch kurzfristig die Maskenpflicht wieder Thema sein. Innerhalb von 24 Stunden würde diese bei Notwendigkeit wieder gelten, “manche könnten überrascht sein, wie schnell das gehen könnte”, sagte der Gesundheitsminister. Damit dies und eine Situation wie im April jedoch verhindert wird, gibt es den besagten Aktionsplan, der beschleunigte Testungen vorsieht: 48 Stunden ist die Zeitdauer, die maximal vergehen soll, ab der Information an die Hotline 1450. Geregelt werden soll dies per Erlass, sagte Anschober. Zudem soll die Hotline 1450 reformiert werden, mehr Personal und eine niederschwelliger Ansatz ist vorgesehen. Das Bundesheer im Einsatz gegen Corona soll in Österreich jedenfalls nicht der Normalzustand werden, aber Anschober ist gegenwärtig “durchaus froh, dass Assistenzeinsatz da ist, wie jetzt in Kärnten”. Was die Rolle der Polizei betrifft, so sei dies “ein Unterstützungsangebot, dass okay ist”, entscheiden würden jedoch die Bundesländer. Eine Novelle zum Epidemiegesetz soll der Exekutive ermöglichen, künftig auch Krankheitssymptome erheben – ein Veto des Bundesrats durch die Oppositionsparteien droht jedoch. Bei den Testungen liege man derzeit “in einer Größenordnung, wie wir sie noch nicht hatten”. So wurden in den vergangenen Tagen immer “knapp über knapp unter 10.000 Tests durchgeführt”. Ende März hatte der Gesundheitsminister 15.000 bis 17.000 Tests täglich als Ziel vorgegeben, davon ist Österreich weiterhin deutlich entfernt.

17-Punkte-Aktionsplan gegen zweite Corona-Welle angekündigt

Die Aufsichtsratsvorsitzende der Austro Control, Karin Tausz, weist die Gewerkschaftskritik an den Sparplänen der Flugsicherungs-Geschäftsführerin Valerie Hackl zurück. Außerdem seien die “sexistische Aussagen” der Gewerkschaft vida gegenüber Hackl “inakzeptabel”. Laut der Austro-Control-Aufsichtsratschefin hat die Gewerkschaft kürzlich einen Text unter den Mitarbeitern der staatlichen Flugsicherung verbreitet, in dem folgender Satz stehen soll: “Von einer Frau in einer Führungsposition, einer ehemaligen Kurzzeitministerin und einer werdenden Mutter hätten wir mehr Sorgfalt im Umgang mit der Sprache erwartet.” Die Aussagen der Gewerkschaft bezogen sich auf ein Zeitungsinterview mit Hackl: “Unser Problem ist, dass wir zu viele Altlasten und Altverträge haben”, hatte die Austro-Control-Geschäftsführerin im Hinblick auf die dreistelligen Millionenverluste im Jahr 2020 und das geplante Sparpaket gesagt. “Unlauter, grenzt an Mobbing” “Die persönliche Lebenssituation einer Geschäftsführerin heranzuziehen ist unlauter. An die Mutterrolle zu appellieren ist nicht nur schlechter Kommunikationsstil, sondern grenzt an Mobbing”, kritisierte die Austro-Control-Aufsichtsratsvorsitzende am Freitag in einer Aussendung. Tausz forderte von der Gewerkschaft sich von “diesem Stil zu distanzieren und “konstruktiv” am geplanten Austro-Control-Sparpaket mitzuwirken. Aufgrund der Coronakrise wird sich heuer der Umsatz der Flugsicherung auf 150 Mio. Euro halbieren und ein Verlust von mindestens 100 Mio. Euro entstehen. Um die Umsatzeinbrüche der Austro Control bis 2022 zu kompensieren, sieht Geschäftsführerin Hackl einen Einsparungsbedarf von insgesamt 260 Mio. Euro.

Austro-Control-Aufsichtsratschefin weist "sexistische" Gewerkschaftskritik zurück

Eine frühzeitige Entdeckung könnte in Zukunft ähnliche Pandemien verhindern, sagte Stephan Ludwig, Direktor des Instituts für Molekulare Virologie an der deutschen Uni Münster, in einem am Montag veröffentlichten Podcast seiner Uni. Wichtig sei eine Überwachung von sogenannten Schlüssel-Events wie Lebend- oder Wildtiermärkte in Asien. Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist höchstwahrscheinlich von einem Tier auf den Menschen übergesprungen. “Wenn bei Routine-Untersuchungen auf Lebendtiermärkten vermehrt Infektionen gefunden werden, muss sofort die Bremse reingehauen werden, um die schnelle Verbreitung zu stoppen”, sagte Ludwig. Ein Frühwarnsystem könnte von der Weltgesundheitsorganisation oder den Vereinten Nationen eingerichtet werden. Bereits Mitte Juli hatten Wissenschafter im Fachjournal “Science” ein solches Frühwarnsystem für Viren aus dem Tierreich gefordert. So könnten auf Tiermärkten und Tierfarmen bestimmte Arten systematisch auf große Virenfamilien wie etwa Coronaviren untersucht werden. Kurz zuvor hatten Experten des UNO-Umweltprogramms (UNEP) und des International Livestock Research Institute (ILRI) davor gewarnt, dass durch Ausbeutung der Tierwelt und Zerstörung von Ökosystemen immer öfter Tier-Krankheiten auf den Menschen übertragen werden könnten. Virologe Ludwig verweist auf den Fund von 15 Infizierten 1997 in Hongkong. Damals sei das Vogelgrippe-Virus H5N1 aufgetreten und sofort seien drei Millionen Hühner geschlachtet worden, um die Verbreitung zu stoppen. Zwar sei das Virus Jahre später erneut aufgetreten, aber die erste Aktion sei richtig gewesen. Die aktuelle Corona-Pandemie sei nicht leicht in den Griff zu kriegen, sagte Ludwig. Dennoch spricht er von einer Art Testfall eines “nicht so superaggressiven Virus, bei dem wir die ganzen Maßnahmen ausprobieren und durchtesten können”. Es gebe auch andere Infektionen, bei denen jeder Zweite sterbe. Ein Verbot von Lebendtiermärkten hält Ludwig für wenig realistisch. Das sei eine Überlegung am Reißbrett und ein Eingriff in die Hoheit von Nationen. “Diese Märkte gehören zum kulturellen Leben einer Nation. Wir können den Chinesen das schlecht vorschreiben.” Eher stellt der Forscher die Frage in den Raum, warum es diese Märkte überhaupt gibt. “Tiere werden lebend verkauft, weil man zu wenig Konservierungsmöglichkeiten hat”, sagt der Wissenschafter aus Münster. Gefriertruhen könnten eine Lösung sein. Ludwig sieht durch die Globalisierung eine steigende Gefahr durch Zoonosen, also Krankheiten, die aus dem Tierreich auf den Menschen überzuspringen drohen. “Wir können jetzt von einem größeren Risiko reden, denn die Verbreitung hat sich geändert.”

Frühwarnsystem für Viren aus dem Tierreich gefordert

Vor einem am Mittwoch erwarteten Tropensturm haben die Behörden im Westen Indiens mindestens 100.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Auch rund 150 Covid-19-Patienten seien aus einem provisorischen Krankenhaus in Mumbai in ein Gebäude mit Betondach verlegt worden, teilten die Behörden mit. Der Zyklon “Nisarga” ist der erste seit mehr als 70 Jahren, der die Finanzmetropole Mumbai bedroht. Erwartet wird, dass der Sturm am Mittwochnachmittag oder -abend (Ortszeit) die Westküste des südasiatischen Landes erreicht. “Slum-Bewohner in tiefer gelegenen Gebieten wurden angewiesen, sich in Sicherheit zu bringen”, schrieb der Regierungschef des Bundesstaates Maharashtra, Uddhav Thackeray, im Kurzbotschaftendienst Twitter. In früheren Mitteilungen der Behörden war noch von rund 10.000 in Sicherheit gebrachten Menschen die Rede gewesen. Meteorologen warnten vor schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 sowie Böen von bis zu 120 Stundenkilometern. Sturmfluten von bis zu zwei Metern Höhe könnten zudem die tief liegenden Gebiete von Maharashtra überschwemmen. Die Behörden erwarteten, dass “Nisarga” auch den benachbarten Bundesstaat Gujarat heimsuchen wird. Dort sollten bis zum frühen Mittwoch fast 79.000 Menschen aus Küstenregionen fortgebracht werden. Es war das erste Mal seit sieben Jahrzehnten, dass ein Zyklon direkt auf Mumbai zusteuerte. Zuletzt war die Stadt 1948 von einem Tropensturm getroffen worden. Damals starben zwölf Menschen, mehr als hundert weitere wurden verletzt. Erst vor wenigen Wochen hatte der Zyklon “Amphan” an der indischen Ostküste und in Bangladesch zahlreiche Dörfer zerstört, mehr als hundert Menschen getötet und Millionen weitere von der Stromversorgung abgeschnitten.

100.000 Inder wegen Zyklon in Sicherheit gebracht

Es gilt unter Medizinern als der ideale Sport. Man kann ihn in der Natur betreiben, es werden fast alle Muskeln beansprucht, man kann ihn alleine oder in Gruppen ausüben. Wer die Technik einmal beherrscht, kann sich dabei entspannen oder aber an seine Grenzen gehen. Rudern ist gesund, es trainiert Ausdauer und Kraft und kann auch in Wels erlernt werden. Wir waren beim Sommerfest des RC Wels, wo es für die Besucher die Möglichkeit zum Proberudern gab.