Kinderbetreuung - Ausbau des Angebots in der Pernau

Merken
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Fußball-Profi Thomas Müller spendiert den Helfern in der Corona-Krise in seinem Heimatort Pähl am Ammersee ein Mittagessen. Wegen der großen Nachfrage kann die Aktion des Stürmers des FC Bayern München am Freitag allerdings auf Anordnung der Behörden nur als Lieferservice stattfinden. Das zunächst angedachte Abholen der Speisen wurde wegen der erwartet großen Nachfrage untersagt. Am Freitag könnten nun zwischen 10.00 und 18.00 Uhr in der “Alten Post” Schweinsbraten mit Kartoffelknödel und in der “Neuen Post” alternativ Schnitzel mit Kartoffelsalat oder Käsespätzle bestellt werden, heißt es auf Müllers Homepage. Dies solle ein kleines Dankeschön an die Menschen sein, “die derzeit in den verschiedensten Bereichen den Erhalt der Grundversorgung bewerkstelligen”.

Thomas Müller spendiert Schweinebraten und Schnitzel

Der in New York lebende Tiroler Jazzmusiker Franz Hackl, einer der erfolgreichsten heimischen Musikexporte, übt scharfe Kritik an der Kulturpolitik der Bundesregierung in Corona-Zeiten. Das Land habe “kein Recht mehr darauf”, sich selbst eine Kulturnation zu nennen, sagte Hackl und warf der Politik vor, zu wenig improvisiert und “lächerliche Regeln” aufgestellt zu haben. Als “lächerliche Regeln” bezeichnete Hackl etwa die zu Beginn im Kulturbereich ausgegebenen 20-Quadratmeter und 10 Quadratmeter-Abstandsgebote. In keinem anderen Bereich sei mit solchen Vorgaben operiert worden. Die Verantwortlichen hätten vor allem zu Beginn “komplett die Kontrolle über die verschiedenen ausgesendeten Botschaften” verloren und seien “komplett hilflos” gewesen. “In Zeiten einer Krise kann man nicht so agieren”, kritisierte der Jazzmusiker, der vom 6. bis 8. August in seiner Heimatstadt Schwaz erneut das “Outreach”-Festival organisiert. Nun würde man sich zwar bemühen, aber “vom absoluten Desaster ausgehend”. Hackl bemängelte auch den seiner Meinung nach vergleichsweise geringen Stellenwert von Kunst und Kultur im Land. Während nämlich in allen anderen Bereichen Experten und Profis für praktikable Lösungen zurate gezogen worden wären und man auf diese gehört hätte, sei dies im Kulturbereich nicht passiert. Ohne diese Versäumnisse wäre bereits jetzt um einiges mehr an Veranstaltungen und sonstigem möglich. Auch sah der Tiroler mangelnden Willen zur Improvisation, was etwa Ersatz-Konzerte und dergleichen unter Nutzung von virtuellen Plattformen betrifft. Auch was die finanzielle Unterstützungen von Kulturschaffenden in der Coronakrise angeht, hat Österreich für Hackl Nachholbedarf. Der Musiker sah darin seine zweite Heimat als Vorbild: So würden “bedürftige” Künstler in den USA zumindest drei Monate lang 600 Dollar wöchentlich vom Staat an Unterstützung bekommen. “Unkomplizierte Hilfe”, das fehle hingegen hierzulande. Er selbst habe in den vergangenen Monaten zwar auch mit Einkommensverlusten zu kämpfen gehabt, da alle Konzerte dem Virus zum Opfer fielen, befinde sich aber glücklicherweise in einer “speziellen Situation”. So setzte Hackl in den vergangenen Wochen und Monaten etwa verstärkt auf Online-Musikunterricht. Diesbezüglich habe er sich bereits Jahre vor der Krise “gut aufgestellt”. Was die generelle Corona-Situation betrifft, sah Hackl aber Österreich gegenüber den USA im Vorteil. Das Virus habe “soziale Ungleichheit” in den Vereinigten Staaten aufgezeigt – besonders in Hinsicht auf das Gesundheitssystem. Dies habe sich etwa auch in New York gezeigt, wo sich die Situation in der härtesten Phase des Lockdown “wie im Krieg” dargestellt habe. Präsident Donald Trump habe das Virus von Beginn an ignoriert und über 100.000 Tote zu verantworten. Nun treffe es nicht mehr “nur” insbesondere als liberal geltende Hochburgen wie die Ostküsten-Metropole New York oder Kalifornien, sondern zunehmend auch republikanische Kern-Bundesstaaten, etwa im Süden und Süd-Westen, wie Texas und Arizona. Nicht nur deshalb sah Hackl Trump knapp drei Monate vor der Präsidentenwahl de facto schon ausgeknockt. “Es ist vorbei. Nichts kann ihn mehr retten”, zeigte sich der Musiker überzeugt. Die Handhabung des Coronavirus sowie die wirtschaftlichen Folgen hätten dem Präsidenten zu sehr zugesetzt. Und dieser fahre auch weiter keine Strategie, über die eigene Wählerbasis hinaus zu wirken. Als “Running Mate” des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden hoffte Hackl auf die kalifornische Senatorin Kamala Harris. Denn diese würde auch in die politische Mitte hinein wirken. Auf keinen Fall dürfe die Wahl auf einen zu linksorientierten Kandidaten fallen. Dies würde nur Trump in die Hände spielen.

Österreich laut Jazzmusiker Hackl keine "Kulturnation" mehr

Die Produktion der fünften und zugleich finalen Staffel startet am Montag (3. August), wie der Streaming-Dienst Netflix mitteilte. Teil fünf besteht aus zehn Episoden. Gedreht wird in Spanien, Dänemark und Portugal. In “Haus des Geldes” geht es am Anfang um eine Gruppe, die die Staatsbank in Spanien überfällt. Dort verbarrikadieren sie sich tagelang mit Geiseln. Die Gruppenmitglieder bezeichnen sich gegenseitig mit Städtenamen wie Berlin, Tokio, Moskau, Rio, Denver oder Helsinki. Kopf der Bankräuber-Gruppe ist der “Professor”, der den Milliarden-Klau ausgeklügelt plant. In den Folgestaffeln kommt die Gruppe erneut zusammen, um in die Bank einzudringen. Schöpfer und Produzent Álex Pina wurde mit den Worten zitiert: “Wir haben uns fast ein Jahr lang die großen Fragen gestellt: Wie können wir die Gang auflösen? Wie bringen wir den Professor ernsthaft in Bedrängnis? Wie schaffen wir Situationen für unsere Charaktere, aus denen es für sie kein Entkommen gibt?” Das Ergebnis sei der fünfte Teil. “Der Krieg erreicht seine extremsten und grausamsten Ausmaße – aber es ist auch die epischste und aufregendste Staffel.” Die spanische Serie lief zunächst im spanischen Fernsehen, als die ersten Staffeln dann über Netflix gezeigt wurden, stellte sich plötzlich ein Riesenerfolg ein.

Letzte Staffel "Haus des Geldes" wird produziert

Roman Mählich und Fußball-Zweitligist Austria Lustenau gehen künftig getrennte Wege. Das Heimspiel gegen den SV Horn am Freitagabend wird die letzte Partie, in der der Ex-Internationale die Vorarlberger als Cheftrainer betreuen wird. Wie Cup-Finalist Lustenau am Donnerstag bekannt gab, einigte man sich gemeinsam auf eine Auflösung des noch bis Sommer 2021 laufenden Vertrags per 30. Juni. Mählich hatte den Posten im “Ländle” erst im vergangenen September angetreten. Highlight war der Einzug ins Endspiel des ÖFB-Cups, wo es Ende Mai ein 0:5 gegen Titelverteidiger Salzburg setzte. Ein Nachfolger ist noch nicht benannt. Das Sportgremium werde nun die Planungen für die neue Saison vorantreiben, hieß es in einer Mitteilung der Austria. Die Lustenauer sind aktuell nur Zehnter der Tabelle. “Roman hat die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen, stabilisiert und sie bis ins Cupfinale geführt. Dafür gebührt ihm großer Dank”, sagt Vorstandssprecher Bernd Bösch. In 22 Spielen betreute der 48-Jährige bisher die Mannschaft. Zehn Siege stehen zehn Niederlagen gegenüber. Offenbar gingen die Meinungen über die Zukunft aber auseinander. Wie der Verein angab, kam man in den Gesprächen über die Ausrichtung des Clubs und die Planung für die kommende Saison zur Auffassung, “dass es richtig ist, bereits jetzt eine konsequente Entscheidung zu treffen”.

Mählich und Austria Lustenau einigten sich auf Trennung

Die Maßnahmen der Regierung zur Einschränkung des Coronavirus haben auch Krankenkassen und Pensionsversicherung massiv getroffen. Durch die hohe Zahl an Arbeitslosen gibt es deutlich weniger Beitragseinnahmen, – aber auch durch Stundungen fehlen viele hundert Millionen Euro. Gleichzeitig sind weniger Patienten zu Vertragsärzten und in die Gesundheitszentren gekommen. Die ÖGK streckt den Ärzten aber 80 Prozent der Honorare vor, schreibt oe1.orf.at.

Pandemie trifft Gesundheitskasse

In Zeiten von verstärkten Grenzkontrollen wegen der Corona-Krise haben die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) den Transport auf der Schiene verstärkt und zusätzliche Transportkapazitäten bereitgestellt, um die Versorgung sicherzustellen. Dabei werden vermehrt Lebensmittel, Salz, aber auch Toilettenpapier und Bio-Ethanol zur Herstellung von Desinfektionsmitteln auf der Schiene transportiert. Auch grenzüberschreitende Transporte wurden erhöht. Sperren im internationalen Bahntransport gebe es für die ÖBB Rail Cargo keine, sagte ein ÖBB-Sprecher: “Alles läuft”. So wurden beispielsweise die Transporte für die Salinen Austria AG massiv aufgestockt. Binnen weniger Tage seien zusätzliche Transporte auf der Schiene für den Salzhersteller bereitgestellt und innerhalb einer Woche an den Zielort in Ungarn transportiert worden, heißt es in einer Aussendung. Salz sei für die Lebensmittel-, Pharma- und Reinigungsindustrie wichtig.

ÖBB transportieren verstärkt Lebensmittel, Salz, Ethanol, Klopapier