Klare Perspektiven für Familien

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Klare Perspektiven für Familien

Eltern und Familien haben in den letzten Wochen des Lockdown sehr viel geleistet und leisten nach wie vor sehr viel. Neben der Arbeit im Homeoffice wurden Kleinkinder zu Hause betreut und Schulkinder zu Hause unterrichtet. Dazu kamen teilweise noch Einkommensverluste durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit.

SP-Familiensprecherin Petra Wimmer ergänzt: „Der Lockdown war für Familien besonders belastend. Die Mehrfachbelastung durch Homeoffice, Homeschooling und Haushalt war enorm. Und das ohne Großeltern, andere Familienangehörige und Freunde treffen zu können. Jetzt braucht es Klarheit und Sicherheit wie es weitergeht.“ Zwar seien Kindergärten, Schulen und Horte wieder geöffnet, doch sollten Kinder zu Hause bleiben, wenn sie erkältet sind. „LehrerInnen entscheiden teilweise, ob Kinder gesund genug sind, um in der Schule bleiben zu dürfen. Wenn nicht, müssen Eltern kurzfristig für eine Betreuung sorgen. Das ist sonst schon sehr schwierig. In der aktuellen Ausnahmesituation ist das fast unmöglich“, ärgert sich Petra Wimmer. Aus diesem Grund fordere sie die Gemeinden auf, den Eltern mit den Kosten in Kindergärten und Schulen, wie dem Bastelbeitrag entgegenzukommen, um zumindest eine kleine finanzielle Entlastung für Familien zu gewähren.

Eine Frage, die derzeit viele Familien bewegt, ist der Sommer. Gibt es Ferienbetreuung? Finden Sommercamps statt? Petra Wimmer erklärt: „Viele Eltern haben in der Corona-Krise ihren Urlaub aufgebraucht oder mussten ihn aufbrauchen. Es braucht klare Richtlinie, ob es Kinderbetreuung in den Ferien gibt und wie diese zu gestalten sind. Nicht nur Familien brauchen Planungssicherheit, sondern auch die Vereine, die Ferienbetreuung anbieten.“ Es sei an der Zeit, die Familien zu entlasten und Planungssicherheit zu geben betont SP-Familiensprecherin abschließend.

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