Kurt Kaufmann - Stadtbeisl und Startup-Gründer

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Statement zur Corona-Krise.

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Für die Gasthäuser gibt es nicht nur einen Öffnungsplan ab kommenden Freitag unter strengen Auflagen sondern auch für die Wirte ein 400 Millionen Euro schweres neues Hilfspaket, zu dem bald Details kommen sollen. Doch die Club- und Discobetreiber “hängen weiter in der Luft”, bedauert der Mitbetreiber des “Tante Emma”-Clubs in Innsbruck, Martin Ridler, am Sonntag im Gespräch mit der APA. “Wann dürfen wir wieder aufsperren?”, fragt der Unternehmer und Disc-Jockey. “Wir brauchen endlich eine Ansage, wann und unter welchen Bedingungen das wieder möglich ist.” Die weiter anhaltende Ungewissheit sei schlimmer als etwa mit eingeschränkten Öffnungsmöglichkeiten wenigsten “grad und grad” noch zu überleben.

"Wir hängen weiter in der Luft"

Der Gunskirchner Musikschuldirektor Johann Wadauer wird neuer Welser Kulturmanager. Ab 20. Jänner wird er die Dienststelle „Veranstaltungsservice und Volkshochschule“ leiten. Eine Bestellung die für viel Wirbel und auch Kritik in Wels sorgt. Genauso wie das Kulturleitbild, das immer noch nicht fertig ist.

Welser Kulturstreit - Wirbel um Leitbild und Kulturmanager

In jüngster Vergangenheit sind hierzulande mehr rassistische Vorfälle als je zuvor gemeldet worden. 500 Meldungen sind allein im Juni beim Anti-Rassisimus-Verein ZARA eingegangen. Die Beobachtungs- und Beratungsstelle will sich aufgrund dessen personell verstärken und hat zur Finanzierung ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Die gestiegenen Zahlen führt man bei ZARA nicht darauf zurück, dass sich rassistische Hetze, Beleidigungen oder Beschimpfungen in absoluten Zahlen gehäuft haben. Vielmehr sei im Zuge der Black Lives Matter-Bewegung und rassistisch motivierter Polizeiübergriffe in den USA und andernorts die Bereitschaft gestiegen, Hass und Hetze im Alltag und im Internet nicht mehr hinzunehmen, sondern zu melden, meinte ZARA-Sprecherin Meike Kolck-Thudt am Montag im Gespräch mit der APA. “Jetzt wird erstmals ein bisschen mehr von der Spitze des Eisbergs sichtbar. Durch das gesteigerte öffentliche Bewusstsein und die mediale Aufmerksamkeit für das Phänomen Rassismus werden aktuell mehr Vorfälle gemeldet als sonst”, bekräftigte ZARA-Geschäftsführerin Caroline Kerschbaumer. Um die Meldungen weiterhin in gewohnter Qualität bearbeiten zu können, benötige man bei ZARA langfristig mehr Beraterinnen und Berater. Zugleich verlangt ZARA einen Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus. Nicht nur die Politik müsse Verantwortung übernehmen, auch in anderen Bereichen würden dringende Veränderungen anstehen. Etwa in Unternehmen, wo oft schon im Bewerbungsprozess Rassismen greifen, im Bildungssystem, wo nicht nur im Geschichtsunterricht oft mit rassistischen Bildern gearbeitet wird, oder im Marketing, wenn durch Logos und Markennamen rassistische Vorurteile reproduziert werden.

Mehr Meldungen von rassistischen Vorfällen in Ö als je zuvor

Wels bereitet sich auf die Weihnachtszeit vor – in der gesamten Innenstadt wird derzeit die Weihnachtsbeleuchtung angebracht. Die Welser Weihnachtswelt eröffnet am 22. November.

Weihnachtsbeleuchtung wird montiert

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Dienstagabend in der “ZiB2” die Ergebnisse des EU-Gipfels zum Corona-Milliardenpaket und zum nächsten mehrjährigen Finanzrahmen (MFF) der EU verteidigt. “Wir haben deutlich mehr herausgeholt als zuvor realistisch gewesen wäre”, so Kurz. So sei es gelungen, Österreich erstmals in einer Gruppe einzubetten und so das Verhandlungsgewicht massiv zu erhöhen. Die Reduktion von 500 auf 390 Milliarden Euro hätten zuvor viele für undenkbar gehalten und “beim mehrjährigen Finanzrahmen sind wir auch weit weg, von dem was zuvor vorgeschlagen wurde”. Zwar sei es richtig, dass Länder mit sehr hohen Staatsschulden gerne mehr Zuschüsse gehabt hätten, doch Österreich zahle für Zuschüsse auch mehr, sagte Kurz. “Am Ende des Tages ist das Paket ein Gutes”, betonte der Bundeskanzler, weil es derzeit in den Krisenländern kein Liquiditätsproblem gebe. “Wenn diese Länder die Kredite nicht wollten, gäbe es diese nicht”, so Kurz. Dass diese Länder Zuschüsse aber noch lieber hätten, sei ihm aber auch vollkommen klar. Es gelte aber die EU im Ganzen und die österreichischen Steuerzahler im Blick zu haben, “das ist hoffentlich unbestritten”. Österreich habe in den vergangenen Jahren eine gute wirtschaftliche Entwicklung gehabt, daher sei es logisch, dass der EU-Beitrag wachse. Laut Kommission wäre der österreichische Beitrag um 1,5 Milliarden Euro angewachsen. “Das war uns zu viel, daher die harten Verhandlungen”, durch Rabatt und Reduktion des MFF sei es nur ein Anstieg um 700 Millionen Euro pro Jahr. Die Kritik, dass gerade beim Klimaschutz gekürzt worden sei, ließ Kurz nicht gelten, denn es werde “soviel Geld wie noch nie in den Klimaschutz investiert” und insgesamt würden von den 1,8 Billionen 30 Prozent für den Kampf gegen den Klimawandel ausgegeben. “Werner Kogler wäre ein schlechter Grüner, wenn er nicht immer noch mehr für den Klimawandel fordern würde”, reagierte Kurz auf die Kritik seines Vizekanzlers. Die Wahrheit sei, dass es massive Steigerungen für Klimaschutz, Forschung und Erasmus gebe, nur seien diese nicht so hoch, wie es im Vorschlag der EU-Kommission vorgeschlagen worden sei, so Kurz. Beim Thema Rechtsstaatlichkeit habe sich der ungarische Premier Viktor Orban “relativ stark durchgesetzt”, weil Emmanuel Macron oder Angela Merkel hier sehr stark Druck gemacht hätten. “Wir Frugale wären hier noch härter gewesen”, so Kurz. In Verhandlungen setze man sich nie zu 100 Prozent durch, doch entscheidend sei, dass jetzt eine neue Gruppe mit fünf Staaten entstanden sei mit gemeinsam soviel Gewicht wie früher Großbritannien. Er setze sich für ein wirtschaftsstarkes und schlankes Europa und den vorsichtigen Umgang mit Steuergeldern ein, so Kurz, daher habe er nichts gegen den Vergleich mit Großbritannien in dieser Frage. Er verstehe aber, dass es für den französischen Präsidenten unangenehm ist, “dass jetzt auch kleine Länder mitreden”. Das könne man aber nicht ändern. Macron sei zeitweise “sehr angefressen” gewesen, teils wegen Schlafmangels oder weil er seinen Kopf nicht durchgesetzt habe, so Kurz. Am Ende habe man den Bogen aber nicht überspannt, sondern nur die eigenen Interessen durchgesetzt.

Kurz: Bei EU-Gipfel deutlich mehr herausgeholt als erwartet

Querdenken erlaubt. Was sonst oft nicht unbedingt gewünscht ist, ist nun ein absolutes Muss beim neuen ÖVP-Projekt. Eine Frauenbewegung die in Grieskirchen ihren Ursprung findet und nun auch in Wels großen Anklang findet. Zum Auftakt trafen sich die Querdenkerinnen im Trachtenhof Wels.