Marchtrenker Mobilitätstag

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Zahlreiche Elektrofahrzeuge zum Testen am Marchtrenker Marktplatz

Segways, E -Scooter, E- Bikes, Streetstepper, E- Mopeds und Carsharing

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Angesichts des Lockdowns verschärfen auch die Kirchen und Religionsgemeinschaften ihre Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Wie Kultusministerin Susanne Raab (ÖVP) am Sonntag in einer Aussendung mitteilte, wurden zusätzlich zu den bereits geltenden Vereinbarungen weitere Maßnahmen vereinbart, die ab Dienstag 0.00 Uhr gelten. Konkret bedeute dies, dass öffentliche Gottesdienste weiterhin möglich sind. Wie bisher ist während des gesamten Gottesdienstes ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Desinfektionsmittel sollen ausreichend zur Verfügung gestellt werden. Zwischen den Gläubigen ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Dieser gilt nicht, wenn dies die Vornahme religiöser Handlungen erfordert – dann ist ebenfalls ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Gemeinde- und Chorgesänge werden bis auf Weiteres ausgesetzt. Und aufschiebbare religiöse Feiern wie z.B. Trauungen werden aufgeschoben. Jede zweite Kirchenbank gesperrt Darüber hinaus werden die Kirchen und Religionsgesellschaften weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus setzen. Als Beispiele nannte Raab den Einsatz von Online-Angeboten, kürzere Dauer von Gottesdiensten und eine Absperrung jeder zweiten Kirchenbank. Raab bezeichnete es als “wichtig, dass eine gemeinsame Religionsausübung in Form von öffentlichen Gottesdiensten weiterhin möglich sein wird, weil sie den Gläubigen in dieser herausfordernden Zeit auch viel Halt geben.”

Auch Kirchen verschärfen Corona-Maßnahmen

Die Neuinfektionen in den USA steigen und lassen die Alarmglocken schrillen. Präsident Donald Trump lässt sich davon aber nicht beeindrucken und macht die Krankheit mit rassistischen Bezeichnungen lächerlich. Trump sagte bei einem Auftritt vor Anhängern in Phoenix, er kenne “19 oder 20 Namen” für das Virus, das zunächst in China festgestellt worden war und sich dann über die Welt verbreitete. “Es gab noch nie etwas, wofür es so viele Namen gab”, sagte Trump. Als aus dem Publikum in Phoenix “Kung Flu”-Rufe ertönten, sagte der Präsident: “Kung Flu, ja, Kung Flu.” Daraufhin bekam er tosenden Applaus. Trump hat das Coronavirus entgegen der Einschätzung von Experten wiederholt mit einer Grippe verglichen – auf Englisch “Flu”. Trump hatte erstmals am Samstag bei einer Wahlkampf-Kundgebung in Tulsa (Oklahoma) gesagt, er kenne für das “chinesische Virus” verschiedene Namen, darunter “Kung Flu”. Er sah sich daraufhin Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt, denen das Weiße Haus widersprach. Sprecherin Kayleigh McEnany sagte vor Trumps Auftritt in Arizona, Trump habe nur auf die Herkunft des Virus aufmerksam machen wollen. Der führende US-Immunologe in der Corona-Krise, Anthony Fauci, zeigte sich unterdessen besorgt über die deutlich zunehmenden Fallzahlen von Coronavirus-Infektionen in mehreren US-Bundesstaaten. Fauci sprach bei einer Anhörung im Repräsentantenhaus von einem “beunruhigenden Anstieg von Infektionen” in Florida, Texas, Arizona und anderen Bundesstaaten. Die nächsten Wochen seien entscheidend dafür, diesem Anstieg entgegenzuwirken, sagte er. Rund die Hälfte der US-Bundesstaaten verzeichnen eine Zunahme von Fällen. Trump spielte den jüngsten Anstieg bekannter Coronavirus-Infektionen in den USA am Dienstag erneut herunter. “Wenn wir mehr testen, finden wir mehr Fälle”, sagte er. “Testen ist ein zweischneidiges Schwert.” Die USA hätten 27,5 Millionen Tests durchgeführt, mehr als jedes andere Land. Trump hatte bereits bei der Kundgebung am Samstag gesagt: “Wenn man in diesem Ausmaß testet, wird man mehr Menschen finden, man wird mehr Fälle finden, also habe ich meinen Leuten gesagt: “Verlangsamt bitte die Tests”.” Aus dem Weißen Haus hieß es anschließend, Trump habe “offensichtlich gescherzt”. Der Präsident sagte am Dienstag, als er auf seine Aussage angesprochen wurde: “Ich scherze nicht.” Fauci betonte hingegen am Dienstag, niemand aus der Coronavirus-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses sei jemals angewiesen worden, Tests zu verlangsamen. “Das Gegenteil ist der Fall. Wer werden mehr testen, nicht weniger.” Trump wirbt für eine rasche Wiedereröffnung der Wirtschaft und will – wohl auch mit Blick auf die Wahl im November – eine möglichst rasche Rückkehr zur Normalität. Seiner Darstellung zufolge ist das Coronavirus dabei, nach und nach aus den USA zu verschwinden. Die meisten renommierten Experten lehnen Trumps Erklärung ab, wonach die Zunahme der Infektionen vor allem auf eine Zunahme von Tests zurückzuführen sein soll. Sie machen vorrangig die Lockerung von Corona-Beschränkungen verantwortlich. Die täglich neu registrierten Fälle in den USA liegen wieder bei rund 30.000 – das ist nur etwas weniger als zum Höhepunkt der Krise im April. Der Gouverneur von Texas, der Republikaner Greg Abbott, forderte die Bürger angesichts eines Rekordwertes an Neuinfektionen innerhalb eines Tages auf, zu Hause zu bleiben – Wochen nachdem sein Bundesstaat als einer der ersten Schutzmaßnahmen gelockert hatte. Der Gouverneur des US-Bundesstaates Washington hat das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit angeordnet. “Es geht darum, Leben zu retten. Es geht darum, unsere Unternehmen wieder zu öffnen. Und es geht darum, Respekt und Fürsorge füreinander zu zeigen”, sagte der demokratische Gouverneur Jay Inslee. Washington verzeichnete zuletzt einen Anstieg der Fallzahlen um 35 Prozent. Die Vereinigten Staaten sind das Land mit den meisten nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen weltweit. Mehr als 2,3 Millionen Fälle wurden seit Beginn der Pandemie verzeichnet. Mehr als 120.000 Menschen starben nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2. Trumps Veranstaltung in Phoenix war vom Weißen Haus als Ansprache des Präsidenten “an junge Amerikaner” angekündigt gewesen. Tatsächlich war es ein kaum verkappter Wahlkampf-Auftritt, bei dem Trumps Anhänger dicht an dicht und größtenteils ohne Schutzmasken im Zuschauerraum saßen. Trump hatte am Samstag in Tulsa (Oklahoma) eine Schlappe erlitten, weil bei der Kundgebung zu seinem angestrebten Neustart seines Wahlkampfs in der Corona-Krise Tausende Plätze in der Arena leer geblieben waren. Im November stehen in den USA Präsidentschaftswahlen an.

Trump spricht weiter von "Kung Flu"

Die ersten Tage des Ausnahmezustandes haben leider auch im Bezirk Wels und Wels-Land bereits hunderte neue Arbeitslose gebracht. Nationalratsabgeordnete Petra Wimmer apelliert deshalb an die regionalen Unternehmen: „Nutzen Sie die neue Corona-Kurzarbeit und retten Sie regionale Arbeitsplätze!“

Arbeitsplätze in der Region mit Kurzarbeit retten

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei standen am frühen Weihnachtsmorgen bei einem Brandverdacht in Pennewang (Bezirk Wels-Land) im Einsatz.

Einsatzkräfte bei Brandverdacht in Pennewang im Einsatz

Nach mehr als fünf Monaten Gefängnis und Hausarrest in Paraguay ist der brasilianische Ex-Fußballstar Ronaldinho auf freien Fuß gesetzt worden. Ein Richter in Asunción verfügte am Montag die Freilassung von Ronaldinho und seines Bruders. Beide waren im März nach der Einreise nach Paraguay festgenommen worden, weil sie mit gefälschten Pässen unterwegs waren. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Ronaldinho aufgrund seines Charakters oder Verhaltens eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen könnte, hatte ein Staatsanwalt vor dem Gerichtstermin am Montag gesagt. Der Richter entschied nun auch, dass Ronaldinho und sein Bruder das Land verlassen dürfen. Ronaldinho akzeptierte bei dem Gerichtstermin die Konditionen seiner Freilassung. Zu ihnen gehört, dass er eine Entschädigung von umgerechnet etwa 76.000 Euro zahlen muss. Sein Bruder muss umgerechnet rund 93.000 Euro zahlen. Beide Brüder müssen zudem in Brasilien alle drei Monate vor einem Richter erscheinen – für Ronaldinho gilt diese Auflage über einen Zeitraum von einem Jahr hinweg, für seinen Brüder für zwei Jahre. Der Fußballer-Weltmeister und sein Bruder und Manager Roberto waren am 6. März nach der Einreise nach Paraguay festgenommen worden, weil sie mit gefälschten Pässen unterwegs waren. Nach einem Monat in Untersuchungshaft wurden beide gegen eine Kaution von umgerechnet etwa 1,3 Millionen Euro aus der Haft entlassen und in einem Luxushotel unter Hausarrest gestellt. Ronaldinho beteuert, er habe nicht gewusst, dass die Pässe gefälscht waren. Dem Ex-Fußballer und seinem Bruder waren im November 2018 in Brasilien die Reisepässe entzogen worden, weil sie Strafzahlungen in Millionenhöhe nicht geleistet hatten. Die Strafe war verhängt worden, da sie bei der Bebauung eines Grundstücks massive Umweltschäden verursacht haben sollen. Ronaldinho gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten. So spielte er eine zentrale Rolle in dem brasilianischen Nationalteam, das im Jahr 2002 die Weltmeisterschaft gewann. Einen großen Teil seiner Karriere verbrachte Ronaldinho in Europa. Er spielte für den FC Barcelona, AC Mailand und Paris Saint-Germain.

Ronaldinho in Paraguay aus Hausarrest entlassen

Die von der Bundesregierung verkündete Reduktion der Besucherzahlen bei Veranstaltungen wirkt sich auf die Kulturbranche nur marginal aus. So waren bisher indoor bei zugewiesenen Sitzplätzen 1.500 Personen möglich, ab Samstag reduziert sich diese Zahl auf 1.000. Und künftig ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes auch während einer Vorstellung verpflichtend. Bei den Bundestheatern regierte man auf die neuen Beschränkungen gelassen: Die Beschränkung gewähre “jedenfalls die Aufrechterhaltung unseres regulären Spielplans und ist das Ergebnis des guten Dialogs mit der Kulturpolitik”, so Holding-Geschäftsführer Christian Kircher auf APA-Anfrage. “Wir hoffen weiterhin auf die Treue unserer Publikums und danken schon jetzt, dass es all diese Maßnahmen verständnisvoll mitträgt.” Die Bundestheater hätten ihre Verantwortung zur Bewältigung der Pandemie getragen und hätten restriktive Präventionskonzepte geschaffen, um den Spielbetrieb unter den derzeitigen Bedingungen aufrecht zu erhalten. “Diese Bemühungen wurden von der Politik auch anerkannt.” Im Wiener Konzerthaus war man auf drohende Einschränkung “bereits vorbereitet”, wie es auf APA-Anfrage hieß. Bisher waren mit dynamischer Bestuhlung maximal rund 1.150 Gäste möglich, aber durch die Mehrfachdurchführung von Konzerten sei man bereits bisher “flexibel” gewesen. Nun werde man jene Tickets, die die Kapazität von 1.000 übersteigen, auf andere Termine umbuchen. Was die neue Maskenpflicht während der Vorstellungen betrifft, hält das Konzerthaus fest, dass man diese bereits vor der neuen Regelung im Haus eingeführt hat. Und auch im Musikverein nimmt man die Ankündigungen ruhig auf. Bereits bisher habe man aufgrund der geltenden Abstandsregelungen die Grenze von 1.000 Besuchern eingehalten, hieß es aus dem Klassiktempel gegenüber der APA. Und die Verpflichtung, den Mund-Nasen-Schutz auch während der Aufführung zu tragen, habe man schon am vergangenen Freitag eingeführt.

Neue Maßnahmen ohne große Auswirkungen auf Kulturbetrieb