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Mozarteum Orchester Salzburg

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Mozarteum Orchester Salzburg

Freitag, 01.03.2024, 19:30 Uhr, Stadttheater Greif:

Luigi Piovano, Violoncello & Dirigent

Programm:
Ernest Bloch (1880-1959)
Prayer für Violoncello und Streicher

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Cellokonzert Nr. 1 in Es-Dur op. 107

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
7. Sinfonie in A-Dur op. 92

Jan Caeyers schreibt in seiner 2012 veröffentlichten und viel diskutierten Biographie über Ludwig van Beethoven in Bezug auf dessen 7. Sinfonie: „Von einigen besonderen Abschnitten wie der langsamen Einleitung, dem Mittelteil des Allegrettos und dem des Scherzos abgesehen, ist die 7. Sinfonie op. 92 im Grunde eine nichtmelodische, nichtharmonische und nichttonale Sinfonie; in ihr dominiert das Rhythmische. Niemand hatte je zuvor dergleichen versucht, und erst im 20. Jahrhundert wagten andere Komponisten, zum Beispiel Strawinsky, wieder etwas ähnliches. […] Die Pauken spielen dabei eine entscheidende Rolle, sie geben die Rhythmen vor und peitschen das Orchester auf.“ Ähnlich wie Joseph Haydn hat auch Ludwig van Beethoven viel zur Verselbständigung der Pauke im klassischen Orchester beigetragen. Erstmals verlangt der Komponist in seiner 7. Sinfonie eine neue Behandlung der Pauken, in dem er diese beim Wechsel vom 2. auf den 3. Satz und dann beim Wechsel vom 3. auf den 4. Satz umstimmen lässt. Damit befreit er sie von der Rolle des reinen „Verstärkungsinstruments“ und eröffnet ihnen im wahrsten Sinne des Wortes neue Tonräume. Diese besondere Handhabung der Pauken findet sich später auch in der 8. Sinfonie und der 9. Sinfonie. Apropos neue Tonräume: 1958, im Vorfeld der Entstehung des ersten Cellokonzertes von Dmitri Schostakowitsch im Sommer 1959, öffnet die politische Führung der Sowjetunion einen neuen Klangraum in der Nach-Stalin-Ära, indem sie versucht, eine „Berichtigung der Fehler in der Beurteilung“ einiger Musikwerke vorzunehmen. Klaus Heitmann beschreibt in seinem Blog, dass die Frau von Mstislav Rostropovic, dem Cellisten der Uraufführung und Widmungsträger dieses Konzertes, der zugleich auch ein Freund von Schostakowitsch war, berichtet, dass Schostakowitsch sie anlässlich dieser „Berichtigung“ zu sich in seine Wohnung eingeladen und gesagt hat: „Kommen Sie, wir trinken auf das große historische Dekret ‚Zur Aufhebung des Großen Historischen Dekrets’!“

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