Stauchaos nach Verkehrsunfällen auf Wiener Straße bei Machtrenk

Merken
Stauchaos nach Verkehrsunfällen auf Wiener Straße bei Machtrenk

Marchtrenk. Ein regelrechtes Verkehrschaos bei winterlichen Straßenbedingungen lösten Montagfrüh mehrere Unfälle auf der Wiener Straße bei Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) aus.

Ein heftiger Auffahrunfall ereignete sich auf der Wiener- beziehungsweise Linzer Straße auf Höhe der Kreuzung mit der Forellen- sowie der Unterhaidstraße. Ein Kleintransporter wurde bei dem Crash schwer, ein PKW erheblich beschädigt. Feuerwehr, Polizei und Abschleppunternehmen standen im Einsatz. Im Rückstaubereich krachte es dann auf Höhe der Kreuzung mit der Ofteringer-, beziehungsweise Bärenstraße und der Kiesstraße erneut, allerdings glimpflicher.

Die Wiener- beziehungsweise Linzer Straße war im Bereich der Unfallstelle rund eine Stunde nur einspurig passierbar, die Polizei leitete den Verkehr abwechselnd an der Unfallstelle vorbei. In Fahrtrichtung Linz reichte der Stau bis zur Autobahnauffahrt Wels-Ost – sprich rund sechs Kilometer – und in Fahrtrichtung Wels rund vier Kilometer zurück.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Das Anti-Folter-Komitee des Europarats (CPT) hat Missstände in türkischen Gefängnissen und Polizeistationen scharf kritisiert. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan müsse stärker gegen mutmaßliche Misshandlungen von Festgenommenen in Polizeigewahrsam vorgehen, erklärte das CPT-Gremium am Mittwoch bei der Vorstellung zweier Berichte zur Lage in türkischen Gefängnissen. Die türkische Polizei müsse eine “klare und feste Botschaft” erhalten, dass es für Misshandlungen in Polizeigewahrsam und in Haftanstalten keinerlei Toleranz gebe, so das Expertengremium. Die Botschaft müsse von der höchsten politischen Ebene ausgehen, “nämlich dem Präsidenten der Republik”, schrieb das Gremium. Während eines Besuchs von mehreren Polizeistationen und Haftanstalten im Jahr 2019 sei eine “beträchtliche” Zahl an Vorwürfen der Polizeigewalt an das Gremium herangetragen worden, erklärte CTP. In den meisten Fällen war es demnach um Schläge gegangen, mit denen entweder ein Geständnis erzwungen oder jemand in Polizeigewahrsam bestraft werden sollte, schrieb die Expertengruppe. Die Härte der vorgebrachten mutmaßlichen Misshandlungen sei im Vergleich zu einem Besuch im Jahr 2017 weniger schwer gewesen – die Zahl sei aber gleichbleibend hoch und deshalb besorgniserregend, so das Gremium. Die türkischen Behörden wiesen in einer Antwort auf den Report die Vorwürfe zurück. Es sei nicht üblich, Geständnisse und Informationen durch die Anwendung von Gewalt zu erhalten. In dem Bericht von 2019 kritisierte das Gremium speziell auch die Haftbedingungen im schwer gesicherten Gefängnis Imrali, in dem unter anderem PKK-Anführer Abdullah Öcalan inhaftiert ist. Die zum Zeitpunkt des Besuchs dort eingesperrten vier Häftlinge befänden sich bis auf neun Stunden pro Woche in Einzelhaft.

Anti-Folter-Gremium prangert Missstände in der Türkei an

Mit mehr als 600 Millionen verkauften Tonträgern gelten sie die erfolgreichste Band der Musikgeschichte. Sie waren die Beat- und Rockband der 60er Jahre. Nicht nur ihre Musik war neu und anders, auch die 4 Jungs waren ihrer Zeit voraus. Die Pilzköpfe sorgten für Aufsehen, egal wo sie auftraten. In Wels konnte man sich dieser Tage einer neuen Interpretation der besten Hits der Beatles hingeben – made by Harri Stojka.

Die von etlichen Veranstaltern in den vergangenen Wochen aufgrund der unzähligen coronabedingten Absagen im Kultur- und Sportbereich geforderte Gutscheinlösung für gekaufte Tickets wird kommen. Die Regierung habe sich auf eine entsprechende Lösung geeinigt, sagte Grünen-Kultursprecherin Eva Blimlinger. Es ist vorgesehen, dass für Tickets bis zu einem Wert von 70 Euro ein Gutschein ausgestellt wird. Teurere Karten werden bis zu 180 Euro ausgezahlt. Der Verein für Konsumenteninformation hält die verpflichtende Gutscheinlösung für “inakzeptabel”.

Gutscheinlösung für abgesagte Veranstaltungen steht

Nach zwei Rennen im Formel-1-Jahr 2020 deutet fast alles auf eine Fortschreibung der Mercedes-Dominanz der vergangenen Jahre hin. Allerdings ist Spielberg auch als klassische Powerstrecke mit wenigen Kurven zu sehen, die im Normalfall Autos mit leistungsstarken Motoren bevorzugt. Auf dem Hungaroring in Mogyorod sieht es dieses Wochenende anders aus, weshalb sich Red Bull einiges ausrechnet. “Wir sind alle bereit für einen neuen Kurs”, sagte Max Verstappen nach zwei Rennen auf dem Red Bull Ring, die für das Team gemischte Gefühle brachten. Nach einem Doppel-Ausfall im ersten Grand Prix fuhr Verstappen am vergangenen Sonntag immerhin als Dritter auf das Podium – die Mercedes von Sieger Lewis Hamilton und Valtteri Bottas waren aber vor allem auf den Geraden für den Honda-Motor im Heck des Niederländers unerreichbar. “Jetzt freue ich mich einfach nur auf dieses Wochenende in Ungarn, weil das eine Strecke ist, die wirklich Spaß macht mit diesen Autos.” Der Hungaroring sei “technisch herausfordernder als Österreich. Es gibt mehr Kurven”, stellte Verstappen fest. Zwar sind es in der offiziellen Streckenbeschreibung nur 14, doch daneben “verstecken” sich weitere, die entweder langsam oder lang oder beides zugleich sind. So fahren die Formel-1-Autos in Ungarn nur rund zehn Sekunden pro Runde geradeaus, die restlichen rund 65 Sekunden verbringen sie in Kurven. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 318 km/h ist der Hungaroring eine der langsamsten Strecken im Kalender. Und diese Umstände haben der Equipe von Firmengründer Dietrich Mateschitz in der Vergangenheit immer geholfen, näher an die Silberpfeile heranzurücken. Auch 2019 war zu beobachten, dass die Rennstrecke nahe Budapest den aerodynamisch starken Red Bulls entgegenkommt. Im Qualifying erzielte Verstappen die Pole Position, für den Niederländer war es überhaupt die erste in seiner Karriere. Im Renntrimm hatte dann aber trotzdem Mercedes in Person von Hamilton knapp die Nase vorne. Beim Engländer kam neben einer optimalen Strategie dazu, dass er die Strecke liebt. Es war bereits sein siebenter Erfolg in Ungarn, nur in Montreal hat Hamilton genauso oft gewonnen. Acht Erfolge am selben Schauplatz gelangen bisher nur Rekordweltmeister Michael Schumacher in Magny-Cours in Frankreich. “Ich weiß nicht warum das so ist, aber es gibt für uns Fahrer Strecken, die einem mehr liegen, und andere, die einem nicht so liegen”, erklärte Hamilton. Sein Teamchef Toto Wolff warnte aber davor, von einem leichten Spiel für Mercedes auszugehen. “Das nächste Rennen in Ungarn stellt uns vor ein ganz anderes Szenario”, sagte der Meister des Understatements aus Wien. “Der Hungaroring hat Red Bull schon immer gelegen und sie haben auch in diesem Jahr bereits ihre Stärke in den langsamen Kurven unter Beweis gestellt. Sie werden dort nur sehr schwer zu schlagen sein.” Wenn man die komplette Saison betrachte, in der Strecken wie Monaco, Singapur und Mexiko der Covid-19-Pandemie zum Opfer fielen, werde der Hungaroring heuer die Strecke mit dem höchsten Abtrieb sein. “Entsprechend wird es interessant zu sehen, wessen Aero-Paket hier am besten funktionieren wird”, erläuterte Wolff. Die Achillesferse von Mercedes im vergangenen Jahr war außerdem die Kühlung, die bei besonders hohen Temperaturen nicht so effektiv funktionierte wie gewünscht. Laut Wolff ist das nach wie vor so, daher seien dem Serien-Weltmeister die gemäßigten Temperaturen am Sonntag in der Steiermark entgegengekommen. Auch in Budapest soll es nicht heiß werden. Laut Wetterprognosen ist im Gegenteil sogar die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter hoch.

Red Bull will in Ungarn Mercedes-Vorherrschaft brechen

Ein besonderes Ereignis stand Sonntagmittag bei der Stadtpfarre in der Welser Innenstadt am Programm. Nach der Sanierung des der Kirchturms erfolgte die Steckung des Turmkreuzes.

Spektakuläre Turmkreuzsteckung am sanierten Kirchturm der Stadtpfarre in Wels-Innenstadt