Traunufer-Auf dem Weg zur Naherholungszone

Merken

Die Traun als Naherholungszone in den Mittelpunkt rücken. Das wünschen sich viele Welser. Die umgesetzten Maßnahmen sind bis dato aber äußerst überschaubar. Auch laut der ÖVP – die jetzt die alten Messehallen früher als geplant wegreissen lassen will. Und nicht nur in Wels ist die Traun Thema – auch in Thalheim laufen die Planungen für ein Traunschiff auf Hochtouren.

Teilen auf:
Kommentare:
  1. Nicole Holzhey sagt:

    Wunderschön!

  2. Bernhard Humer sagt:

    👍

  3. Johann Holzmüller sagt:

    Ein Juwel das gefördert werden sollte – dringend

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ein Zuhause auf vier Rädern – für viele bedeutet das die ganz große Freiheit. Hinzufahren wohin man möchte. Dort zu schlafen wo es einem gerade gefällt und dabei trotzdem nicht auf Komfort verzichten müssen. Bei Österreichs Leitmesse für Camping und Caravan haben wir uns nach den Trends umgesehen.

Caravan Salon Austria - Österreichs Leitmesse für Camping

Die dänische Polizei lässt keine deutschen Urlauber mehr zu Transitzwecken über die Grenze. Betroffen davon sind Syltgäste, die mit der SyltFähre von Havneby auf der dänischen Insel Rømø nach List oder in die andere Richtung fahren wollen, wie die dänische Polizei am Dienstagabend mitteilte. Die dänischen Behörden hätten in Havneby bereits Campingfahrzeuge auf die Fähre zurück nach Sylt geschickt, sagte Tim Kunstmann, Geschäftsführer der Rømø-Sylt Linie, der Deutschen Presse-Agentur. Anders als in den vergangenen Wochen, seitdem Sylt wieder für Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper geöffnet ist und auch Camper die Grenze passieren konnten, können Kunstmanns Angaben zufolge ab sofort nur noch Versorgungsfahrzeuge etwa für die Supermärkte auf Sylt mitgenommen werden.

Dänemark lässt keinen Urlaubertransit von und nach Sylt mehr zu

In Österreich haben sich seit Freitag 74 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Der größten Anteil mit 36 Betroffenen wurde dabei in Oberösterreich registriert, wie das Gesundheitsministerium berichtete. Bisher gab es in Österreich 18.783 positive Testergebnisse. Mit Stand Samstagvormittag (9:30 Uhr) sind österreichweit 706 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben und 16.864 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 77 Personen in krankenhäuslicher Behandlung und davon neun auf Intensivstationen. Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf: Burgenland: 0, Kärnten: 6, Niederösterreich: 5, Oberösterreich: 36, Salzburg: 3, Steiermark: 4, Tirol: 3, Vorarlberg: 0, Wien: 17.

Österreichweit 74 Neu-Infizierte mit Coronavirus

Auch wenn man einen Mund-Nasen-Schutzträgt und Abstand hält, um eine Infektion mit dem neuartigen Coronaviurs SARS-Cov-2 zu vermeiden, sollte man sich nicht in falscher Sicherheit wiegen. Wie ein neues verbessertes Modell der Ausbreitung infektiöser Tröpfchenzeigt, können sich diese mehrere Meter weit ausbreiten und lange Zeit in der Luft bleiben, berichtet ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der TU Wien im Fachblatt “International Journal of Multiphase Flow”. Das weltweit gebräuchliche Bild über die Ausbreitung winziger Tröpfchen würde sich auf Messungen aus den 1930er und 1940er Jahre stützen und nicht mehr dem aktuellen Stand des Wissens entsprechen, heißt es am Dienstag in einer Aussendung der Technischen Universität (TU) Wien. “Um die Ausbreitung zu berechnen, muss man die Größe der ausgestoßenen Tropfen kennen. Die hat man damals bestimmt, indem man Leute vor einem an der Wand hängenden Blatt Papier niesen ließ und aus der Größe der Flecken am Papier auf den Durchmesser der Tropfen schloss”, so Alfredo Soldati vom Institut für Strömungsmechanik und Wärmeübertragung der TU Wien gegenüber der APA. Heute habe man ganz andere und zuverlässigere Messmethoden. Keine Empfehlung Gemeinsam mit Kollegen aus den USA und Frankreich hat Soldati daher ein neues, verbessertes Modell der Ausbreitung infektiöser Tröpfchen entwickelt, “das auf einer theoretischen Analyse der relevanten physikalischen Prozesse basiert”, wie die Forscher in ihrer Arbeit schreiben. Das derzeitige Verständnis sei, dass schwere Tröpfchen durch die Schwerkraft schnell nach unten fallen, während kleine rasch verdunsten. “Doch dieses Bild ist etwas zu einfach”, so Soldati. Denn die kleinen Tröpfchen würden nicht nur aus Wasser bestehen, sondern auch andere Dinge wie Proteine oder das Virus selbst enthalten. Wenn das Wasser verdunstet, werden sie zu Aerosolpartikeln, die mit Luftströmungen über Distanzen von mehreren Metern transportiert und lange in der Luft bleiben können. Ein Partikel mit einem Durchmesser von zehn Mikrometern, was der durchschnittlichen Größe von ausgeworfenen Speicheltropfen entspreche, brauche demnach typischerweise fast 15 Minuten, bevor es zu Boden gefallen ist. “Wenn sie alleine einen Aufzug benutzen, aus dem gerade ein Infizierter ausgestiegen ist, können Sie also durch eingeatmete Aerosole durchaus in Kontakt mit Viren kommen”, betonte der Wissenschafter. Verschärft werde die Situation in Umgebungen mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit, etwa schlecht gelüftete Besprechungsräume. Empfehlungen auf Basis der neuen Arbeit will Soldati keine aussprechen, er sei kein Virologe. Entscheidend sei etwa die Frage, wie viele Viren man einatmen müsse, um angesteckt zu werden. Jedenfalls seien “Masken nützlich, weil sie große Tröpfchen aufhalten. Und Abstand halten ist ebenso sinnvoll. Doch unsere Ergebnisse zeigen, dass beides keinen garantierten Schutz bieten kann”, betonte Soldati. Das neue Modell könne nun zusammen mit Experimenten und Simulationen verwendet werden, um eine Vielzahl von Szenarien mit Atmen, Sprechen, Husten und Niesen und unter einer Reihe von Umweltbedingungen wie feuchte oder trockene Atmosphäre, geschlossene oder offene Umgebung zu untersuchen, schreiben die Wissenschafter.

Infektiöse Tröpfchen meterweit und lange unterwegs

Nach einer Verfolgungsjagd ist bei einem Schusswechsel mit der Polizei in der Nacht auf Sonntag in Altmünster (Bezirk Gmunden) ein Mann getötet worden. Nach mehreren Versuchen wurde der Lenker gegen 23.40 Uhr gestoppt. Dieser soll sofort auf einen Streifenwagen geschossen haben, worauf Polizisten von der Waffe Gebrauch machten, informierte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels, Christoph Weber. Der Mann aus dem Salzkammergut hatte Samstagabend wohl seiner Frau, dem Nachbarn und einem Priester angekündigt, sich das Leben nehmen zu wollen. Mit einer Lang- und einer Faustfeuerwaffe sei er dann von daheim weggefahren, berichtete Weber. Bei der Polizei ging kurz darauf ein Notruf ein. Der 1970 geborene Österreicher konnte schnell geortet werden. Mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf. Doch der offenbar Lebensmüde ließ sich anfangs nicht stoppen. Erst nach mehreren Schüssen in die Reifen sei er mit dem Wagen stehen geblieben. Sofort nach Verlassen des Pkw habe er mehrmals in Richtung der Beamten und eines Autos abgedrückt, beschrieb der Staatsanwalt den Tathergang. Drei Einschusslöcher seien in der Windschutzscheibe festgestellt worden. Polizisten gaben daraufhin Schüsse auf den Mann ab. Er dürfte sofort gestorben sein. Beamte wurden nicht verletzt. Die genaue Todesursache werde die Obduktion ergeben. Die weiteren Ermittlungen hat das LKA Niederösterreich übernommen, bestätigte Weber. Bei Schusswaffengebrauch werden diese immer von einer Behörde aus einem anderen Bundesland geführt.

Mann bei Schusswechsel mit Polizei in OÖ getötet

In der nach einer Gerichtsentscheidung wieder in eine Moschee umgewandelten früheren byzantinischen Hauptkirche Hagia Sophia sollen während der muslimischen Gebete die christlichen Mosaike mit Vorhängen verhüllt werden. Das sagte der Sprecher des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Ibrahim Kalin, am Sonntag. Indes gingen die Arbeiten zur Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee weiter. Vorige Woche hatten die Behörden erklärt, die Mosaike würden entweder mit Vorhängen verdeckt oder mit Lasern unsichtbar gemacht, wenn am kommenden Freitag die ersten Gebete stattfinden werden. In einem Interview mit dem Sender NTV sagte Kalin, einige Mosaike, die Maria und den Erzengel Gabriel zeigten, befänden sich in Richtung der Qiblah, die Muslimen die Gebetsrichtung nach Mekka anzeigt. Andere Mosaike von Jesus und weiteren christlichen Figuren würden kein Hindernis für muslimische Betende darstellen, da sie nicht in Richtung der Qiblah zeigten. Kalin sagte aber nicht, ob sie auch verhüllt werden oder nicht. Am Freitag soll erstmals wieder ein Freitagsgebet in der ehemaligen byzantinischen Kathedrale stattfinden. Unklar ist noch, ob Erdogan daran teilnehmen wird, der am Sonntag den auf türkisch Ayasofya bezeichneten Bau besucht hatte. Der türkische Präsident hatte vor mehr als einer Woche angekündigt, dass die Hagia Sophia künftig wieder als Moschee genutzt werden soll. Das Oberste Verwaltungsgericht der Türkei hatte zuvor den seit 1935 bestehenden Museumsstatus des Gebäudes aufgehoben. Die ehemalige byzantinische Kathedrale zieht Touristen aus aller Welt an. Die Hagia Sophia wurde im 6. Jahrhundert zunächst als Basilika errichtet und war über Jahrhunderte die Hauptkirche des Byzantinischen Reiches und eine der wichtigsten Kirchen der Christenheit. Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen 1453 wurde die Kirche dann in eine Moschee umgewandelt. Nach der türkischen Republikgründung wurde 1934 ein Dekret erlassen, welches die Moschee zum Museum erklärte, in dem keine Gottesdienste erlaubt waren. Die Entscheidung des türkischen Präsidenten, den Kuppelbau für muslimische Gebete zu öffnen, sorgte international für breite Kritik.

Mosaike der Hagia Sophia werden während Gebeten verhüllt