Versorgungssicherheit - Wels für Blackout gewappnet

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Horrorszenario Blackout. Kein Strom, kein Internet, kein fließendes Wasser. Immer mehr Sicherheitsexperten warnen vor diesem Ernstfall, der einmal eintreten könnte. Verursacht durch ein Naturphänomen oder technischem Versagen. In Wels ist man auf dieses Szenario vorbereitet.

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Der Innungsmeister der Bäcker in der Wirtschaftskammer, Josef Schrott, appelliert an die Österreicherinnen und Österreicher, bei den heimischen Bäckern – aber auch bei heimischen Fleischern – einkaufen zu gehen. Der Grund sind massive Umsatzeinbrüche im Zuge der Coronakrise, sagte Schrott am Montag im Gespräch mit der APA. “Manche Kollegen sprechen von Umsatzeinbrüchen bis zu 80 Prozent.” “Es gibt auch noch Fragezeichen, was konkret für Hilfen unterm Strich herauskommen, das ist noch nicht klar”, so Schrott. Weniger als 30 Prozent an Umsatzeinbrüchen gebe es jedenfalls nicht, so der Bäckermeister. “Die Situation ist dramatisch.”

Bäcker appellieren, beim Kleingewerbe einzukaufen

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat weitere Coronavirus-Reisewarnungen nicht ausgeschlossen. “Es kann weitere Reisewarnungen geben”, so der Außenminister am Freitagabend in der ORF-ZiB 2, “auch für beliebte Urlaubsdestinationen.” Zu einer möglichen Ausweitung der Reisewarnung für Spaniens Festland auf die Balearen, meinte er: “Wir beobachten die Situation und sehen neue Höchstzahlen.” Der Sommer 2020 sei eben “kein normaler Sommer” und solche Vorwarnungen könnten sehr kurzfristig ausfallen, erklärte der Außenminister. “Wir sind uns bewusst, dass wir für viele Österreicher Probleme schaffen”, meinte Schallenberg hinsichtlich der eingeschränkten Reisefreiheit. Es sei aber auch Eigenverantwortung gefragt. “Die Österreicher müssen sich bewusst sein, dass sie eine besondere Verantwortung haben, wenn sie momentan ins Ausland fahren.” Es handle sich zudem bei einer möglichen Gefährdung anderer “um kein Kavalierdelikt”. Deutschland hat am Freitag auch die spanischen Balearen-Inseln (u.a. Mallorca, Menorca, Ibiza) zum Corona-Risikogebiet erklärt. Damit sind von Spanien nur die Kanaren von der deutschen Reisewarnung ausgenommen. Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht in Deutschland auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in Quarantäne begeben. Österreichs Reisewarnung gilt vorerst für das spanische Festland, nicht aber für die Balearischen und Kanarischen Inseln. Ab Montag gilt wieder eine Reisewarnung für Kroatien. Wer dann nach Österreich zurückreist muss einen negativen Coronatest vorlegen oder sich einem solchen innerhalb von 48 Stunden nach der Rückkehr unterziehen.

Schallenberg schließt weitere Reisewarnungen nicht aus

Das Gesundheitsministerium will sich der Problematik rund um eine versicherungstechnische Gleichstellung von Arbeitnehmern im Home Office annehmen. Aktuell sind Zehntausende, die in den eigenen vier Wänden arbeiten, nicht auf die gleiche Weise versichert, wie auf Firmenterrain. Verunfallt ein Arbeitnehmer zu Hause außerhalb seines Arbeitsbereiches, würde er in vielen Fällen keine arbeitsrechtliche Deckung haben und zum Beispiel um lebenslange Rentenzahlungen umfallen. Die AK fordert eine rasche Änderung.

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Seinen Angaben zufolge lodern in dem Staat derzeit 23 Großbrände, insgesamt seien in den letzten Tagen mehr als 360 Feuer, viele davon durch Blitzschlag, entfacht worden. Bereits am Dienstag hatte Newsom wegen der Brände und der anhaltenden Sommerhitze den Notstand ausgerufen. Auf diese Weise können Gelder und Helfer schnell bereitgestellt werden. Tausende Menschen Eines der Großfeuer tobte nahe der Weinregionen Napa und Sonoma Valley, rund 80 Kilometer nördlich von San Francisco. Tausende Menschen wurden aufgefordert, vorsichtshalber ihre Häuser zu verlassen. Nahe der Ortschaft Vacaville wurden ersten Angaben zufolge rund 50 Gebäude zerstört. Fast 19.000 Hektar Land stehen dort in Flammen. Der Rauch aus dem Brandgebiet zog bis nach San Francisco. Stromabschaltungen Newsom rief die rund 40 Millionen Einwohner von Kalifornien zum Energiesparen auf. Die Behörden warnten, dass Stromabschaltungen möglich seien, wenn die Energievorräte knapp werden. Bei großer Sommerhitze laufen die Klimaanlagen auf Hochtouren, was zu Engpässen führen kann.

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