Welser Kaufmannschaft - Jetzt muss jeder Verantwortung zeigen

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Michael Wipplinger (Obmann Welser Kaufmannschaft) im Talk.

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  1. Harald Gillinger sagt:

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Nach zehn Jahren an der Spitze des Bayerischen Rundfunks verlässt Intendant Ulrich Wilhelm den Sender Anfang nächsten Jahres. Der 59-Jährige will nicht mehr für eine dritte Amtszeit bei der viertgrößten ARD-Landesanstalt kandidieren. Wilhelms Vertrag läuft bis Ende 2021. “Ich bin überzeugt, dass im Februar nächsten Jahres der richtige Zeitpunkt ist, das Haus zu übergeben”, betonte er am Freitag in München. “Entscheidende Etappen unseres Umbauprozesses und die Regionalisierung sind erfolgreich abgeschlossen.” Der große Blonde erntete während des Jahrzehnts im BR-Chefsessel rundum hohe Anerkennung. Wilhelm steht seit 2011 an der Spitze des Senders. Der Jurist und Journalist war zuvor Regierungssprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Zu seiner weiteren beruflichen Zukunft sagte er nichts. Zuletzt steckte Wilhelm viel Energie in seinen Vorstoß für eine europäische Alternative zu den US-Internetriesen wie Google und Facebook. Dafür will er auf EU-Ebene weiterkämpfen – womöglich in neuer Funktion? Jede Menge Erfahrung und gute Beziehungen hat er auch im Geschäft mit Film und Klassik. Für den gebürtigen Münchner ist Berlin mittlerweile auch familiär zur zweiten Heimat geworden. Ein neuer Chef für den Bayerischen Rundfunk (BR) steht vor großen Herausforderungen wie bei allen öffentlich-rechtlichen Sendern: ein massiver Medienwandel, die Folgen der Corona-Krise und der von der Politik geforderte Sparkurs. Den BR-Intendanten wählt der Rundfunkrat. Die Entscheidung ist neben der fachlichen auch eine hoch gesellschaftspolitische Angelegenheit. 50 Räte vertreten politische, weltanschauliche und gesellschaftliche Gruppen. Ein Dutzend sind Landtagsabgeordnete, allein fünf der CSU, dazu CSU-Medienminister und Staatskanzleichef Florian Herrmann. Die Intendantenwahl wird frühestens für die Herbstsitzung des Rates am 22. Oktober erwartet. Der tiefgreifende Wandel auf allen Ebenen bewegt die rund 3500 fest Beschäftigten, 1.700 arbeitnehmerähnlichen Freien und gut 400 Gagenempfänger mächtig. Im Tarifkonflikt gab es 2019 erstmals mehrtägige Streiks mit Sendeausfällen.

Neuer Chef für die viertgrößte ARD-Anstalt gesucht

US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner auf eine Verschlimmerung der Coronavirus-Pandemie eingestimmt. “Es wird wahrscheinlich leider schlimmer werden, bevor es besser wird”, so Trump im Weißen Haus. “Ich sage das nicht gerne über Dinge, aber so ist es.”Trump hielt das erste Mal nach knapp drei Monaten wieder eine Pressekonferenz ab, um über die Corona-Pandemie zu informieren. Viele seiner Äußerungen standen im Kontrast zu Aussagen der vergangenen Wochen. Die USA erleben in der Pandemie derzeit eine dramatische Zuspitzung. Trump gestand dies ein und sagte: “In den letzten Wochen haben wir einen besorgniserregenden Anstieg an Fällen in vielen Teilen unseres Südens, (…) Südwestens und Westens gesehen.” Die Behörden meldeten in den vergangenen zwei Wochen zwischen 60.000 und 77.000 Neuinfektionen pro Tag sowie Hunderte Todesfälle. Besonders betroffen sind die US-Staaten Florida, Georgia, Texas, Arizona und Kalifornien. Trump erklärte die Vielzahl an neuen Fällen bisher stets mit der Vielzahl an Tests, die mittlerweile durchgeführt werden, und verglich die Ausbrüche mit “Glutherden” und “Flammen”. Am Dienstag (Ortszeit) sprach er von “großen Flammen”. Tragen von Masken Trump ermunterte die Amerikaner zum Tragen von Schutzmasken, wenn kein Abstand gehalten werden kann: “Ob Sie die Masken mögen oder nicht, sie haben eine Wirkung, sie werden einen Effekt haben und wir brauchen alles, was wir kriegen können.” Der Republikaner lehnt eine landesweite Maskenpflicht ab. Kritiker werfen ihm vor, in der Pandemie ein schlechtes Vorbild abzugeben, weil er so gut wie nie öffentlich mit Maske auftritt. Um zu unterstreichen, dass er kein Problem mit Masken habe, holte Trump bei der Pressekonferenz einen Mund-Nasen-Schutz hervor. “Ich habe die Maske hier”, sagte er. Beim Vorstellen von Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC im April hatte Trump noch deutlich gemacht, dass er trotz Empfehlung selbst keine Maske tragen werde. Trump sagte, er arbeite bei der Bekämpfung der Pandemie Hand in Hand mit den Gouverneuren und versprach ihnen hundertprozentige Unterstützung. “Alles was sie brauchen, kriegen sie.” Wegen des Umgangs mit der Pandemie gab es zuletzt immer wieder Verstimmungen zwischen der Regierung in Washington und Gouverneuren einiger US-Staaten. Mitglieder der Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses kamen bei Trumps Pressekonferenz nicht zu Wort. Der Immunologe und Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, hatte dem Sender CNN zuvor gesagt, er sei nicht zu der Pressekonferenz eingeladen worden. Am Dienstag schien es aber, als hätte Trump Anleihen bei seinem Berater gemacht. Fauci hatte bereits im April gesagt: “Es wird schlechter werden, bevor es besser wird.” In Australien erreichte die Ausbreitung des Coronavirus einen Rekordstand. Nach Angaben der Behörden vom Mittwoch wurden 501 neue Infektionen binnen eines Tages verzeichnet. Das ist die höchste Zahl von festgestellten täglichen Neuansteckungen, seit sich das Virus nach Australien ausbreitete.

Trump fordert US-Bürger zum Tragen von Masken auf

Die erste Schaltung der Corona-Ampel erfolgt am Freitag. Auf einer Webseite wird über die Lage bis hinab auf Bezirksebene informiert. Unbekannt waren zunächst die Konsequenzen, die sich aus den vier Farben von Grün (niedriges Risiko) bis Rot (sehr hohes Risiko) ableiten. Durchgesickert war am Donnerstagabend, dass der Bezirk Kufstein sowie die Städte Wien, Linz und Graz gelb geschaltet werden. Die umfassende rechtliche Verankerung der Ampel kann erst Ende September erfolgen. Dazu ist die Novellierung des Epidemiegesetzes und des Covid-19-Maßnahmengesetzes im Rahmen der nächsten Nationalratssitzung vom Parlament am 23. September notwendig. Die Vorgangsweise bis zur mindestens wöchentlich geplanten Schaltung ist indes bekannt und beginnt mit der Zusammenkunft der Corona-Kommission am Donnerstag, die dann die epidemiologische Lage in den einzelnen Regionen oder Bezirken analysiert und infolge eine Empfehlung für den Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) abgeben wird. Welche Farbe letztendlich vergeben wird, liegt also in der Hand der Politik. Anschober versprach mit der Ampel auch “einen Schub an Transparenz” – sie soll eines der Werkzeuge sein, mit der eine zweite Coronawelle in Österreich verhindert werden soll.

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Der Rad-Europameisterschaften sind vom 24. bis 28. August in Plouay neu angesetzt worden, wo am 26. August auch das World-Tour-Eintagesrennen Bretagne Classic Ouest-France in Szene geht. Das gab der Kontinental-Verband (UEC) am Montag bekannt. Unmittelbar davor finden in den meisten europäischen Ländern die nationalen Titelkämpfe statt, unmittelbar danach beginnt am 29. August die Tour de France. Die EM mit den Zeitfahren und Straßenrennen für Elite und Nachwuchs war ursprünglich im September im italienischen Trento geplant gewesen, wurde wegen der Corona-Pandemie aber auf 2021 verschoben.

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In Edt bei Lambach (Bezirk Wels-Land) ist es am späten Montagabend zu einer Suchaktion nach einer vermissten Person gekommen.

Einsatzkräfte bei Suchaktion nach vermisster Person in Edt bei Lambach im Einsatz