WSC Hertha vs. Spittal - Das letzte Spiel vor der Corona-Pause

Merken

Ja befürchtet hatten es viele, seit Samstag ist es fix. Der Amateurfussball muss aufgrund der Corona-Krise pausieren. Und das heißt – am Wochenende wurde die vorerst letzte Runde vor der Winterpause in der Regionalliga gespielt. Auch in Wels. Ob die Hertha im Titelkampf gepatzt hat, verrät Stefan Schiehauer.

Teilen auf:
Kommentare:
  1. Gustav Labberer sagt:

    Tolles Spiel, stark gespielt Jungs!

  2. Makro Müller sagt:

    Hoffe wir steigen auf

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

“Live is Life” live in Wels! Die Kultband Opus rockt am Samstag, den 18. Juli als Headliner beim MusikfestiWels. Vorgruppe ist Hoamspü.

Austropop-Legenden bei MusikfestiWels

Winterzeit ist Grippezeit. Als wäre es nicht schon schlimm genug krank zu sein, gehen einem dann vielleicht spontan auch noch die Medikamente aus. Bisher musste man im Raum Wels und Wels Land dann eine Apotheke mit Notdienst ausfindig machen. Doch das ist nun Geschichte. Denn die neu eröffnete Apotheke NORD besitzt einen 24 Stunden Automaten.

Ein Grundstückskauf der Bürgermeistergattin sorgt für Gesprächsstoff in der Stadt. Genauer gesagt, dessen Auswirkungen auf die Pläne für das Lokalbahnareal. Jetzt hat es dieses Thema auch in den Gemeinderat geschafft. Genauso wie die Begegnungszonen und die Parkanlagen.

Dramatische Szenen heute auf der 1. Etappe der Istrian Spring Trophy. Auf dem Teilstück von Funtana nach Porec über 168 Kilometer kam es bei Regen und spiegelglatter Fahrbahn zu einem fürchterlichen Massensturz: Rund 80 Fahrer des Hauptfeldes wurden zwei Kilometer vor dem Ziel bei einer Abfahrt mit 70 km/h in den Sturz verwickelt, darunter das komplette Team Felbermayr Simplon Wels. „In der hektischen Phase kurz vor dem Ziel, wenn alle Teams ihre Sprinter in Position bringen wollen, führt oft schon eine Kleinigkeit zu einem Massensturz“, betont Rennsportleiter Andreas Grossek, der sich gerade mit Radprofi Marco Friedrich zum medizinischen Check am Weg ins Krankenhaus befindet. Die weiteren Welser Fahrer kamen mit Abschürfungen davon. Allerdings sind drei Rennräder sehr stark beschädigt: Der Mechaniker wird die ganze Nacht über im Einsatz sein, damit Ricci Zoidl und seine Teamkollegen auf der morgigen Königsetappe über 165 Kilometer von Vizinada nach Motovun optimales Material zur Verfügung haben.

Schwerer Massensturz bei der Istrien Spring Trophy

David Alaba, Dominic Thiem, Jakob Pöltl – sie alle gelten als Ausnahmetalente. Als ehemalige Wunderkinder, und Superstars in ihren Sportarten. Auf diesen Spuren wandelt jetzt auch ein Welser Talent. Der in seiner Sportart, der beste des Landes werden will. Mit gerade einmal 12 Jahren debütierte er jetzt in der Champions League. Tischtennis-Hoffnung Julian Rzihauschek.

Der FC Bayern München hat erneut das deutsche Fußball-Double geholt. Der Serienmeister setzte sich im Geisterspiel-Finale des DFB-Pokals in Berlin gegen Bayer 04 Leverkusen mit 4:2 (2:0) durch. ÖFB-Star David Alaba legte mit einem glänzend verwandelten Freistoß den Grundstein zum 20. Cuptitel der Münchner, die gleichzeitig ihr 13. Double der Clubgeschichte fixierten. Neben Alaba (16.) trafen Serge Gnabry (24.) und Robert Lewandowski (59., 89.) für den Rekordmeister. Für Leverkusen waren Tore von Sven Bender (63.) und Kai Havertz (95./Elfmeter) zu wenig. Alaba spielte erneut als Abwehrchef der Bayern-Innenverteidigung und einigem Vorwärtsdrang durch. Auf der Gegenseite war ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger bis zur Pause am Feld. Aleksandar Dragovic verpasste es auf der Ersatzbank sitzend, als erster österreichischer Fußballer im vierten unterschiedlichen Land einen Cuptitel zu gewinnen. Auch Goalie Ramazan Özcan kam bei Leverkusen nicht zum Einsatz. Bayern startete hochdominant, Leverkusen gelang bald keine Entlastung mehr. Nach einem Foul von Edmond Tapsoba an Lewandowski an der Strafraumgrenze trat Alaba zur Tat: Der 28-Jährige, dessen Zukunft in München nach wie vor unklar ist, zirkelte den Freistoß gefühlvoll und unhaltbar über die Mauer (16.). Sein zweites Saisontor als weiteres Argument für möglicherweise anstehende Vertragsgespräche. Die verdiente Führung war schnell ausgebaut: Gnabry traf aus halbrechter Position nach Zuspiel von Joshua Kimmich ins lange Eck (24.). Dem Tor war ein Ballgewinn Kimmichs gegen Baumgartlinger vorausgegangen. Leverkusen fehlte lange die Durchschlagskraft, fand aber in schnellen Gegenstößen ein probates Mittel, um die hoch stehenden Bayern zu fordern. Doch deren Abwehr präsentierte sich – zunächst – enorm stabil. Für Baumgartlinger endete der Arbeitstag zur Pause. Bayer-Trainer Peter Bosz entschied sich mit den Hereinnahme von Kerem Demirbay und Kevin Volland für offensivere Varianten. Volland aber schlug nach einem Bilderbuch-Konter ein Luftloch (57.). Statt 1:2 stand es keine zwei Minuten später 0:3: Leverkusens Schlussmann Lukas Hradecky haute sich einen flatternden, aber harmlosen Lewandowski-Weitschuss nach Manuel-Neuer-Abschlag selbst über die Linie (59.). Leverkusen sendete aber postwendend ein Lebenszeichen. Sven Bender warf sich in einen Eckball und erzielte per Kopf das 1:3 (63.). Plötzlich entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Bayern Schwächen offenbarten. Insbesondere Stargoalie Manuel Neuer schien aufgrund zweier verunglückter Ausflüge neben sich zu stehen. Alaba bekam in dieser Phase mit Lucas Hernandez einen neuen Nebenmann, der den angeschlagenen Jerome Boateng ersetzte. Die Werkself ärgerte die Bayern bis zuletzt, die Hypothek war aber bereits zu groß. Lewandowski gelang im Finish das 4:1. Zum achten Mal verewigte sich Lewandowski in der Schützenliste eines DFB-Pokalfinales – ein Jahr nach dem 3:0 gegen RB Leipzig baute der Pole diesen (einsamen) persönlichen Rekord aus. Das letzte Wort hatte Jungstar Havertz mit einem ins Kreuzeck verwandelten Elfmeter (95.). Leverkusens Sehnsucht nach der ersten Trophäe hält auch nach 27 Jahren an.

Alaba-Treffer ebnet Bayern den Weg zum 20. Pokaltitel