WT1-Talk - Zukunftsprogramm SPÖ

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In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz präsentiert die Regierung heute neue Maßnahmen. Im Fokus stehen private Veranstaltungen. Eigentlich war die Verkündung der neuen Maßnahmen erst fürs Wochenende oder den Anfang der nächsten Woche geplant. Die internationalen Reisewarnungen für Wien und die steigenden Infektionszahlen haben die Regierung aber offensichtlich dazu bewogen, die Maßnahmen schon früher zu verschärfen. Österreichweit gibt es derzeit 780 Neuinfektionen (Stand 9:30 Uhr). Auf die Bundesländer teilen sie sich folgendermaßen auf: Burgenland: 14 Kärnten: 12 Niederösterreich: 100 Oberösterreich: 124 Salzburg: 27 Steiermark: 21 Tirol: 65 Vorarlberg: 51 Wien: 366 Im Fokus dürften private Partys spielen, die derzeit besonders häufig die Ursache für neue Corona-Cluster sind. Das hatte Gesundheitsminister Rudolf Anschober bereits im Vorfeld erklärt. Konkret wird es heute, Donnerstag, um 14:00 Uhr. Dann informiert das “virulogische Quartett” – bestehend aus Bundeskanzler Sebastian Kurz(ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) – im Bundeskanzleramt.

Ein Hauch von Monarchie in der Welser Burg. Zum 500.Todesjahr von Kaiser Maximilian dem Ersten, gedenkt man dem letzten Ritter mit einer Sonderausstellung. Und niemand geringerer als sein Nachkomme, Kaiserenkel Karl Habsburg eröffnete diese. 

Im Betreuungszentrum in der Wiener Messe sind die ersten Patienten untergebracht worden. Es handelt sich um drei Frauen und einen Mann. Sie können aus unterschiedlichen Gründen – unter anderem wegen beengter Wohnverhältnisse – die Quarantäne nicht zuhause verbringen.

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Tödlich endete für einen LKW-Lenker Freitagvormittag ein Auffahrunfall einer Zugmaschine auf ein Sattelzugfahrzeug auf der Innkreisautobahn bei Sattledt (Bezirk Wels-Land).

Tödlicher Auffahrunfall zwischen zwei LKW im Rückstaubereich auf Innkreisautobahn bei Sattledt

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat für heute spontan eine Pressekonferenz einberufen, bei der er gemeinsam mit  dem Sonderbeauftragten des Gesundheitsministeriums,  Clemens Auer, und der Leiterin der Impfabteilung im Gesundheitsministerium, Maria Paulke-Korinek, die Österreichische COVID-19-Impfstrategie präsentierte. Einen leichten Rückgang bei der Zahl der Neuinfektionen konnte Anschober vermelden, am Tag 22 nach dem Teillockdown und Tag 8 nach dem harten Lockdown. 4.377 Neuinfektionen gab es innerhalb der letzten 24 Stunden zu vermerken. “Damit sind wir doch leicht unter dem Dienstag der Vorwoche”, so Anschober. Impfplan mit drei Phasen Österreich stellt mit dem Impfexperten Clemens Auer einen von zwei Vorsitzenden des europäischen Steuerungskomitees, das die Auswahl der Impfstoffe und die Verhandlungen koordiniert. “Darüber können wir uns glücklich schätzen”, so Anschober. Die Impfkampagne gegen die Corona-Pandemie soll im Jänner 2021 starten. Die Impfungen sollen in der ersten Phase in Alters- und Pflegeheimen bei Menschen über 65 und beim Personal beginnen, erläuterte Auer. Höchste Priorität haben demnach auch Hochrisikogruppen mit definierten Vorerkrankungen sowie Pflege- und Gesundheitspersonal in Spitälern, Ordinationen, Rettungsorganisationen und sozialen Diensten. Die erste Phase umfasst den Jänner und Februar 2021, hier werde Impfstoff nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Auer schätzte, dass zunächst eine Million Dosen vorhanden sein werde. Bei zwei notwendigen Teilimpfungen pro Person wären damit 500.000 Menschen zu immunisieren. In einer zweiten Phase werde dann auch im niedergelassenen Bereich geimpft, mit Fokus auf die 24-Stunden-Pflege (Pflegebedürftige und PflegerInnen) sowie auf Personen mit Systemrisiko (Polizei, Justiz, Lehrer und Kindergärten). 200 Millionen Euro für Impfungen 200 Millionen stehen für den Ankauf von 16,5 Millionen Dosen mehrerer Hersteller zur Verfügung, so Anschober. Der Gesundheitsminister will eine Durchimpfungsrate von deutlich über 50 Prozent erreichen. Ab dem zweiten Quartal 2021 soll in einer dritten Phase auch die allgemeine Bevölkerung geimpft werden, und zwar auch über Impfstraßen in den Gemeinden. Schlechte Nachrichten gebe es aber noch in Bezug auf die Folgewirkungen: Ein Plus von 118 Todesfällen, damit waren es bisher insgesamt schon  2.577. Einen Anstieg von 141 Patienten gibt es auch bei den Hospitalisierungen, aber “nur” 19 Patienten zusätzlich auf den Intensivstationen. Insgesamt sind es damit aber 704 Patienten auf Intensivstationen, erstmals mehr als 700.   Die Situation ist weiterhin sehr ernst, in Teilbereichen sogar dramatisch. RUDOLF ANSCHOBER   Es gibt weiterhin mehr Neuinfizierte als Neugenesene. Die Zahl der Schwererkrankten steige weiterhin, aber nur noch um 7 Prozent, nicht mehr um 33 Prozent, wo dieser Wert schon einmal war. Anschober: “Die Situation ist weiterhin sehr ernst, in Teilbereichen sogar dramatisch.”

Anschober präsentiert Impfplan in drei Phasen, Start im Jänner

Die Zukunft des größten heimischen Konzertveranstalters Barracuda ist vorerst gesichert. Bekanntlich bangt der Veranstalter im Skandal um die Mattersburger Commerzialbank um 34 Mio. Euro. Nun gab die Mutterfirma CTS Eventim bekannt, das Tochterunternehmen zu sichern. “Dank eines umfassenden Finanzierungsplans ist der Geschäftsbetrieb der Barracuda Gruppe gewährleistet und damit insbesondere auch der beiden Festival-Flaggschiffe Nova Rock und Frequency”, heißt es in einer Aussendung am Freitag. Barracuda-Chef Ewald Tatar zeigte sich “überwältigt, wie schnell und unkompliziert CTS Eventim zur Stelle war, und wir sind wirklich sehr froh, eine so starke und flexible Unternehmensmutter zu haben. Wir freuen uns für Hunderttausende Musikfans aus dem In- und Ausland, dass wir unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen können und die Zukunft von Nova Rock, Frequency und Hunderten Konzerten pro Jahr gesichert ist.” CTS-Geschäftsführer Klaus-Peter Schulenberg betonte, “auch in Zeiten von Corona eine langfristige Unternehmensstrategie” zu verfolgen. Man sei sich des “enormen Potenzials von Barracuda absolut bewusst.” Das Team um Tatar könne sich “auch in turbulenten Zeiten voll auf uns verlassen”. Gemeinsam werde man “alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um mit Blick auf die Vorgänge um die Commerzialbank Mattersburg unsere Rechte zu wahren.” CTS Eventim hatte erst Anfang des Jahres 71 Prozent von Barracuda Music übernommen. Die CTS Eventim AG & Co. KGaA erwirtschaftete laut Aussendung im Jahr 2019 in 21 Ländern einen Umsatz von mehr als 1,4 Milliarden Euro.

Konzertveranstalter Barracuda kann weitermachen