Zwei Feuerwehren bei stellenweise intensiver Ölspur zwischen Marchtrenk und Oftering im Einsatz

Merken
Zwei Feuerwehren bei stellenweise intensiver Ölspur zwischen Marchtrenk und Oftering im Einsatz

Marchtrenk/Oftering. Eine längere Ölspur beschäftigte Dienstagvormittag zwei Feuerwehren in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) und Oftering (Bezirk Linz-Land).

Die Einsatzkräfte standen im Einsatz um die örtlich intensive Ölspur, die sich vermutlich schon länger auf der Fahrbahn befand, zu binden. Eine Kehrmaschine kam ebenso zur Fahrbahnreinigung zum Einsatz.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Einen Verletzten forderte Sonntagnachmittag ein Brand eines E-Scooters in einer Garage in Wels-Neustadt. Der Akku des Geräts dürfte offenbar beim Ladevorgang zu brennen begonnen haben.

Brand eines E-Scooters in einer Garage in Wels-Neustadt fordert einen Verletzten

Liebe Marchtrenkerinnen! Liebe Marchtrenker! Wir möchten Sie darüber informieren, dass aufgrund der aktuellen Lage das Stadtamt vorerst geschlossen bleibt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in dringenden Fällen weiterhin für Anfragen und Anliegen mittels Telefon oder per E-Mail zur Verfügung. Weiters möchten wir informieren, dass ein Dienst für hilfsbedürftige Bürger eingerichtet wurde. Sollten Sie Hilfe benötigen melden Sie sich bitte unter 07243 552-0. Wenn Sie selber Hilfe anbieten möchten, teilen Sie dies bitte unter p.mahr@marchtrenk.gv.at mit. Aktuelle Informationen finden Sie auch auf www.marchtrenk.gv.at und im unten stehenden Informationsbrief. Bürgermeister Paul Mahr bedankt sich an dieser Stelle auch bei all jenen, die in dieser schwierigen Zeit voll im Einsatz für uns alle stehen und damit wirklich Außergewöhnliches leisten.

Marchtrenk
Merken

Marchtrenk

zum Beitrag

Nicht-pharmazeutische Interventionen (NPIs) mit persönlichem Distanzhalten, Mobilitätseinschränkungen, Verbieten von Versammlungen, Maskenpflicht etc. sind Eckpunkte der Bekämpfung von Covid-19. Ein Wissenschafterteam hat den Effekt freiwilliger Zurückhaltung und staatlicher Maßnahmen für 13 europäische Staaten bestimmt: Beides reduziert die Zahl der Todesopfer. Österreich schnitt sehr gut ab. “Die Studie zeigt, dass NPIs die Mortalität durch Covid-19 deutlich reduziert haben. Wichtig: Der Effekt freiwilliger Verhaltensänderungen ist von ähnlicher Größenordnung wie von der Regierung verordnete Maßnahmen”, schreiben Julian Jamison von der britischen Universität Exeter und die Co-Autoren in der wissenschaftlichen Untersuchung noch ohne Peer Review. Die Wissenschafter identifizierten per Google-Mobilitätsdaten die freiwilligen Verhaltensänderungen ab Anfang März 2020 und recherchierten die staatlichen Verordnungen in 13 europäischen Ländern: Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz und Großbritannien. Der Beobachtungszeitraum erstreckte sich bis 16. Mai. Der Punkt, ab wann die Epidemie wirklich zu laufen begann, wurde mit dem Zeitpunkt festgelegt, an dem in einem Fünf-Tages-Zeitraum die Zahl der Covid-19-Opfer stark zu steigen begann. Laut den Experten war das in Österreich spätestens ab dem 24. März der Fall, in Italien bereits ab 1. März, in Spanien und in Frankreich ab dem 8. März. Die Google-Mobilitätsdaten zeigten in den meisten Ländern einen Abfall der Mobilität in der Bevölkerung zwischen 8. und 12. März. In Italien galt das schon ab dem 24. Februar. Die Bekanntgabe nationaler Empfehlungen oder Verordnungen, zu Hause zu bleiben, recherchierten die Wissenschafter für Österreich mit dem 6. März, in Italien für den 10. März, an hinterer Stelle liegt in der Liste Großbritannien mit dem 23. März (danach nur noch Irland. 26. März). Auch Frankreich (17. März) und Portugal (19. März) waren relativ spät dran. Die staatlichen Maßnahmen begannen laut den Statistiken in Österreich bereits mit 22. bis 26. März die Covid-19-Todesfälle zu reduzieren. Das erscheint im Vergleich der 13 Staaten der frühest feststellbare Zeitpunkt. In Italien war das bei wesentlich höheren Zahlen erst zwischen 26. und 30. März der Fall, in Dänemark zwischen 29. März und 2. April. Großbritannien erfolgte das zwischen 8. und 12. April (Irland: 11. bis 15. April). Für den “freiwilligen” Rückgang der Mobilität und ihre Auswirkung auf die Covid-19-Sterblichkeit geben Wissenschafter für Österreich keinen Wert an. Italien mit früherem Epidemiebeginn und Gegenmaßnahmen wird hier schon mit dem Zeitraum 11. bis 15. März genannt. Für alle anderen Länder sind es die letzten Tage des März. Sowohl freiwillige Selbstbeschränkung als auch verpflichtende Verordnungen oder Ähnliches wirken jedenfalls etwa gleich gut und kombiniert. Die Studienautoren: “Freiwillig reduzierte Mobilität vor staatlichen Verordnungen verringert die Veränderung bei den Todeszahlen (Anstieg; Anm.) pro Tag um 9,2 Prozentpunkte. Staatliche Einschränkungen reduzierten die prozentuelle Veränderung (wiederum: Anstieg; Anm.) pro Tag um 14 Prozentpunkte.” Die wirksamsten Maßnahmen seien Beschränkungen im Verkehr zwischen Städten und Ballungsräumen, die Absage öffentlicher Veranstaltungen und der Lockdown von nicht-essenziellen Arbeitsstätten. Das Schließen des Schulbetriebs und Ausgangsbeschränkungen zeigten kleinere und statistisch nicht signifikante Effekte. Die Statistik der Studienautoren zeigt insgesamt, wie vergleichsweise gut Österreich in den ersten Wochen der Covid-19-Pandemie davonkam: Es gab zwischen Anfang März und Mitte Mai in Österreich 71 Covid-19-Todesfälle pro Million Einwohner. Belgien lag mit 728 Opfern pro Million Einwohner an der traurigen Spitze der Statistik, gefolgt von Spanien (590/Million), Italien (523/Million) und Großbritannien (511/Million). Auch in Deutschland (98 Opfer je Million Einwohner) und in der Schweiz (178 pro Million) waren es deutlich mehr.

Zurückhaltung und staatliche Maßnahmen helfen gegen Corona

Eine Verunreinigung des Kößlwanger Bachs in Bad Wimsbach-Neydharting (Bezirk Wels-Land) entwickelte sich zu einem mehrtägigen Einsatz der Feuerwehr.

Längerer Einsatz durch Gewässerverunreinigung im Kößlwanger Bach in Bad Wimsbach-Neydharting

Dem WEINPHILOSOPH ist es gelungen einen der zur Zeit gefragtesten Krimiautoren Österreichs für eine Lesung gewinnen zu können. Am Montag, den 2. März 2020, um 19:00 Uhr, liest Stefan Slupetzky aus seinem neuesten Krimi „Im Netz des Lemming“ beim WEINPHILOSOPH Norbert Perkles in Wels. Anmeldung erforderlich unter 07242/224063 oder office@derweinphilosoph.at. Lemming versteht die Welt nicht mehr! Mit Feingefühl legt Stefan Slupetzky in seinem neuen Kriminalroman die Finger in die Wunden unserer Gesellschaft. Lemming taumelt durch einen tragischen Suizid zwischen Panik, Straßenbahn, Shitstorm, Würstelstand und World Wide Web.

Krimilesung
EVENT-TIPP
Merken

Krimilesung

zum Beitrag

Am Freitag hat offiziell der Einsatz jener Milizsoldaten geendet, die seit Anfang Mai im Rahmen der Covid-19 Pandemie eingesetzt wurden. Dabei waren 1.400 Soldaten eingerückt. Für sechs Kompanien endete der Einsatzpräsenzdienst aufgrund der Grenzöffnungen bereits Anfang Juni. Die restlichen rund 400 Soldaten, die sich noch im Einsatz befinden, werden nun in ihr privates Umfeld entlassen. Die Milizsoldaten, die als Einsatzpräsenzdiener im Einsatz waren, wurden planmäßig am 20. Juli 2020 durch Berufssoldaten und Grundwehrdiener abgelöst. Nach einer dreitägigen Abrüstungsphase konsumierten die Soldaten bis zum offiziellen Einsatzende am 31. Juli 2020 ihre Dienstfreistellungen. Zusammen leisteten die 1.400 Milizsoldaten österreichweit insgesamt 1.325.000 Personenstunden zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Weiters legten die Milizsoldaten mit 300 Heeresfahrzeugen eine Strecke von rund 1,5 Millionen Kilometern zurück. 319.000 Verpflegsportionen (Frühstück, Mittag- und Abendessen) wurden in der Einsatzzeit für die Soldaten bereitgestellt. Aktuell befinden sich derzeit 393 Soldaten im Corona-Einsatz, 80 von ihnen sind Milizsoldaten, die ihren Einsatz freiwillig verlängert haben. Gemeinsam unterstützen sie die örtlichen Gesundheitsbehörden in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Burgenland und Kärnten im Covid-19-Einsatz. Im Burgenland helfen 171 Männer und Frauen an der Staatsgrenze bei gesundheitsbehördlichen Kontrollen. 66 niederösterreichische Soldaten unterstützen die örtlichen Gesundheitsbehörden bei Routinekontrollen an den Grenzen. 50 Soldaten des Militärkommandos Steiermark sind zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden beim Kontaktpersonen-Management (“Contact Tracing”) eingesetzt. Im Auftrag der Behörden ist das Bundesheer auch in Oberösterreich (29 Soldaten) und in Salzburg (37 Soldaten) im Bereich “Contact Tracing” sowie am Salzburger Flughafen eingesetzt. 40 Kärntner Soldaten unterstützen die örtlichen Gesundheitsbehörden bei den Grenzkontrollen.

Corona-Einsatz des Bundesheeres geht zu Ende