Alfons Eder – seine Kunstgeschichte Galerie 4614,

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Der gebürtige Uttendorfer (Salzburg) und ausgebildeter Graveur besuchte in jungen Jahren die Akademie für Angewandte Kunst in Wien, weil Studentenjobs in Skandinavien in den Fünfzigerjahren gut bezahlt waren, wollte er nach Schweden, weigerte sich aber, sich in der langen Schlange um ein Visum anzustellen. Viel schneller bekam er für Finnland die Einreiseerlaubnis. Prompt lief ihm im hohen Norden schon nach wenigen Stunden seine spätere Frau Raija über den Weg.

Was als Sommerjob gedacht war, wurde zu einem 16-jährigen Aufenthalt. Eder machte sich einen Namen als Grafiker, schuf preisgekrönte Werbeplakate und gestaltete für das finnische Nationaltheater Plakate. Noch heute verbindet ihn eine Freundschaft mit dem damaligen Direktor.

1972 flüchtete Eder mit seiner Frau und dein beiden Kindern vor den langen, dunklen Winternächten zurück nach Österreich. In Wels wurden sie sesshaft. Raija gründete auf dem Stadtplatz ein Tanz- und Theaterstudio, Alfons machte sich als Grafiker selbstständig. Die Welser und Salzburger Messe zählten zu seinen Stammkunden. Wirklich aufgeblüht ist Eder aber erst vor 17 Jahren – als er auf dem Papier nur noch nach seinen Vorstellungen gestalten konnte.

Bei seine letzten Austellung 2012 “das Böhse Gesicht unserer Zeit” im Galeriehaus Wels wurde Ihm die Kulturmedaille der Stadt Wels verliehen.

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Kommentare:
  1. Manuela Rittenschober sagt:

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  2. Birgit Karlsberger sagt:

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