Aus für Moschee - Schliessung im Welser Traunpark

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Die in Frankreich hingerichtete Königin Marie Antoinette fasziniert weiter: Bei einer Versteigerung von Hinterlassenschaften der Österreicherin in Versailles bei Paris lieferten sich Sammler aus aller Welt am Sonntagabend Bietergefechte, wie das Auktionshaus Osenat mitteilte – mit deutlich höheren Erlösen als erwartet. Ein Schrankkoffer der Frau von Frankreichs König Ludwig XVI. ging demnach für 43.750 Euro an einen Bieter. Der Schätzwert für das Gepäckstück mit der Inschrift “Schlafzimmer der Königin Nummer zehn” lag bei knapp einem Viertel dieses Preises. Ein mit Lilien und Rosen dekoriertes Damast-Handtuch von Marie Antoinette wurde für 14.500 Euro versteigert, rund das Fünffache des geschätzten Werts. Es stammt aus der Zeit der Krönung Ludwigs XVI. im Jahr 1775. Ein Medaillon in Herzform mit Haaren des Königs ging für 4.000 Euro an einen Bieter. Marie Antoinette wurde nach der Französischen Revolution 1793 hingerichtet, einige Monate nach ihrem Gatten. Die Versteigerung stand unter dem Motto “Das Königtum in Versailles”. Die Bieter beteiligten sich nach Angaben des Auktionshauses im Saal sowie am Telefon und über das Internet. In Frankreich gibt es wegen der Coronavirus-Pandemie weiter strikte Auflagen.

Bietergefecht um Objekte von Königin Marie Antoinette

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht erste Fortschritte bei der Überwindung von internationalen Arzneimittel-Engpässen im Zuge der Corona-Krise. Es gebe Fortschritte, vor allem bezüglich von Importen von Medikamenten aus Indien, schrieb von der Leyen am Montag in einer Antwort auf einem Brief europäischer Uni-Kliniken – darunter auch das Wiener AKH.

EU sieht Fortschritte bei Medizin-Versorgung aus Indien

Heute, Montag, wird die Regierung in zwei Pressekonferenzen zur Corona-Krise informieren. Um 10.30 Uhr berichtet Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) über aktuelle Entwicklungen im Schulbetrieb. Um 12.00 Uhr nimmt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) zu aktuellen Maßnahmen im Milizbereich Stellung.

Zwei PK der Regierung zur Corona-Krise

Nach abgeschlossener Anti-Corona-Mission in Italien hat ein kubanisches Medizinerteam bei der Rückkehr in die Heimat einen triumphalen Empfang erhalten. Die 36 Ärzte und 15 Krankenpfleger hatten nach Angaben des kubanischen Gesundheitsministeriums während ihres gut zweimonatigen Einsatzes in der Lombardei 516 Covid-19-Patienten behandelt. Ein weiteres Team arbeitet noch immer in Turin.

Ärzte aus Kuba nach Einsatz in Italien als Helden gefeiert

Mag. Thomas Saliger (Unternehmenssprecher XXXLutz) im Talk.

Die erste Auslandsreise von Bundespräsident Alexander Van der Bellen seit dem Corona-bedingten Lockdown in die Slowakei muss wegen eines Verdachtsfalls verschoben werden. Am Mittwoch in der Früh wurde ein Coronavirus-Verdacht in der slowakischen Präsidentschaftskanzlei gemeldet. Die slowakische Präsidentin Zuzana Čaputová begab sich deswegen in Heimquarantäne. Einer der Mitarbeiter der slowakischen Präsidentin kam mit einer Person in Kontakt, die positiv auf Covid-19 getestet wurde. Die slowakische Präsidentin sagte daher ihr gesamtes geplantes Programm bis einschließlich Freitag ab und begab sich bis dahin vorsorglich in Quarantäne, teilte die Präsidentschaftskanzlei der APA mit. Der slowakische Gesundheitsminister Marek Krajčí erklärte, dass Čaputová im Laufe des Tages auf das neue Coronavirus getestet werde. Epidemiologen hätten alle Vorkehrungen getroffen. “Die Frau Präsidentin und das Team, mit dem sie im Präsidentenpalast zusammenarbeitet, ist in präventiver Quarantäne”, sagte der Minister laut slowakischer Nachrichtenagentur TASR. Außer dem Treffen mit Van der Bellen verschob Čaputová auch ein geplantes Gespräch mit dem tschechischen Senatspräsidenten MiloÅ¡ Vystrčil und einen Besuch in der Zentralslowakei. Wann der Besuch Van der Bellens nachgeholt wird, war vorerst nicht bekannt. Die Präsidentin werde aber den Bundespräsidenten am Mittwoch telefonisch kontaktieren und dabei auch ihr Bedauern über die leider notwendige Verschiebung ausdrücken, hieß es aus der Präsidentschaftskanzlei. Die beiden Staatsoberhäupter hatten ein ausführliches Vier-Augen-Gespräch in Čaputovás Heimatort Pezinok geplant. Dabei hätte es um die europäische Zusammenarbeit im Gefolge der Coronakrise, den wirtschaftlichen Neustart und die Bewältigung der Klimakrise gehen sollen. Die Slowakei (Einwohner: 5,5 Mio.) ist an sich vom Coronavirus im Vergleich zu anderen Ländern wenig getroffen worden. Kein führender slowakischer Politiker erkrankte bisher an Covid-19. Insgesamt wurden 1.589 Infektionen registriert. 28 Menschen starben und 113 Personen sind aktuell erkrankt. Zum Vergleich: in Österreich sind es laut Gesundheitsministerium 17.359 bestätigte Fälle, 474 aktive und 693 gemeldete Todesfälle. Die Slowakei hatte sehr früh Restriktionen eingeführt: Schulen wurden geschlossen, drei Tage nachdem die erste Infektion bestätigt wurde. Auch die Grenzen wurden früh zugemacht. Zuletzt wurden die Maßnahmen aber wieder gelockert: Die Grenze zwischen Österreich und der Slowakei wurde am 5. Juni geöffnet, damit waren keinerlei Auflagen wie Heimquarantäne oder Covid-Test mehr erforderlich. Auch in andere Länder konnten die Slowaken dann wieder reisen. Den Slowaken war es seit dem Wochenende wieder erlaubt, am Sonntag einkaufen zu gehen und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern zu besuchen. In Innenräumen blieb aber die Maskenpflicht aufrecht. Van der Bellen hatte die slowakische Präsidentin, die seit Juni 2019 im Amt ist, Ende August des Vorjahres zu einem ersten bilateralen Gespräch getroffen. Er bezeichnete Čaputová damals als “Mitstreiterin gegen die Klimakrise”. Die ehemalige Bürgeranwältin und Umweltaktivistin, damals Vizechefin der außerparlamentarischen linksliberalen Partei “Progressive Slowakei”, ist die erste weibliche Staatspräsidentin der Slowakei.

Erster Auslandsbesuch von Van der Bellen verschoben