Ausläufer des Orkantiefs "Sabine" sorgen weiter für zahlreiche Einsätze

Merken
Ausläufer des Orkantiefs "Sabine" sorgen weiter für zahlreiche Einsätze

Oberösterreich. Die Ausläufer von Orkantief “Sabine” sorgen auch am Dienstag immer noch für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren in Oberösterreich.

112 km/h erreichten die Sturmböen auch noch am Dienstagvormittag. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren standen auch am Dienstag bis am frühen Vormittag bei rund 150 Einsätzen im Einsatz. Der Schwerpunkt lag dabei in den Bezirken Braunau am Inn und Vöcklabruck. Vereinzelte Einsätze waren jedoch auch in den anderen Bezirken zu verzeichnen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführte telefonische Krankmeldung wird mit Ende August wieder eingestellt. Ärztekammerpräsident Thomas Szekereskritisiert diesen Beschluss als unverantwortlich. Er warnt vor einer zusätzlichen Ansteckungsgefahr, sollten deshalb wieder mehr Patienten persönlich in die Ordinationen kommen. “Die im Rahmen der Covid-19-Pandemie eingeführte Möglichkeit der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen nach Kontaktmaßnahme der Patienten über Telefon oder Videokonsultation wird mit Ende August wieder zurückgenommen”, heißt es laut “Kronen Zeitung” in einem Schreiben der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) an alle Hausärzte. Die ebenfalls wegen der Coronakrise eingeführte Möglichkeit, das Rezept auch elektronische zu übermitteln, soll hingegen erhalten bleiben. Das hatten zuletzt verschiedene Vertreter der Sozialversicherungen angekündigt.

Telefonische Krankmeldung wird wieder eingestellt

Am 10.September 1996 startete die erste WT1 Sendung. Damals ein Pionierprojekt, dass es nun mehr als 20 Jahre gibt. Durch die erste Sendung führte die Marchtrenkerin Eva Pölzl. heute, über 20 Jahre später, bleibt sie auf eine vielseitige Karriere bei ATV, dem Life Ball und dem ORF zurück.

Die „JG – Junge Generation Marchtrenk“ hat sich am Anfang des Jahres dazu entschlossen mit einer neuen Kulturserie zur Unterstützung der hiesigen Freiwilligenarbeit aufzuwarten und dazu die „JG Kleinkunstabende“ ins Leben gerufen.

Junge Kulturinitiative zugunsten des FZW Freiwilligenzentrums: Spendenübergabe für Marchtrenker Sozialprojekte

Ausgerechnet der notwendig gewordenen Verschiebung zahlreicher Ausstellungen ist der erfreuliche Umstand geschuldet, dass die Albertina ab heute, Donnerstag, die kurzfristig anberaumte Schau “Natur & Symbol” angesetzt hat. Bis zum 13. September widmet man sich in der Pfeilerhalle vier Positionen, die einander zwar in der Produktionsweise gleichen, aber inhaltlich ein breites Spektrum eröffnen. 20 teilweise erst kürzlich erworbene Werke aus der grafischen Sammlung hat Kuratorin Antonia Hoerschelmann zusammengetragen, die sie in ihrer Vielfalt mit der Auseinandersetzung mit Natur, Natürlichkeit und Verfremdung einander gegenüberstellt. Mit Franz Gertsch, Christiane Baumgartner, Ofer Lallouche und Kiki Smith wurden Künstler ausgewählt, die nicht nur aus verschiedenen Generationen stammen, sondern auch Arbeiten aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten vereinen. Gemein ist zumindest drei der vier Positionen die Technik des Holzschnitts, die jedoch höchst unterschiedlich eingesetzt wird. Sind es beim Schweizer Gertsch (Jahrgang 1930) vor allem großformatige Holzschnitte nach fotografischen Vorlagen, in denen er ausgewählte Ausschnitte aus der Natur sowie Menschen seiner Umgebung in Szene setzt, arbeitet der 1947 in Tunesien geborene Künstler Lellouche mit Selbstporträts. Die ebenfalls großformatigen Holzschnitte zeigen den Künstler etwa vor einem monochromen Sonnenuntergang, der mit drei überdimensionalen Holz-Skulpturen seiner “Head”-Serie in Beziehung tritt. Am Computer verfremdet hat wiederum die deutsche Künstlerin Christine Baumgartner (geboren 1967) jene Fotos, die sie dann in monochrome, flimmernde Holzschnitte verwandelt und so mit Bewegung und Stillstand spielt. Stilistisch andere Wege geht Kiki Smith: Die 1954 geborene Deutsch-Amerikanerin setzt sich in ihren riesigen Wandteppichen und großformatigen Papier-Arbeiten mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft (und der Kunst) auseinander. Ihnen allen gemein ist die intensive Beschäftigung mit “Existenz und Individuum, Realität und Nachahmung”, wie Hoerschelmann am Donnerstag bei der Presseführung erläuterte. Gertsch verwandle in seinen aufwendigen Arbeiten, für die er die gemachten Fotos auf die Holzplatte projiziert und dann mithilfe kleinster Striche und Punkte zum Leben erweckt, “Realität in Immaterialität”, so die Kuratorin. Den hierzulande noch weniger bekannten Ofer Lallouche interessiert vor allem der Abstand zur Realität, der durch den Vorgang der Schaffung des Kunstwerks entsteht. Seine menschlichen Figuren kommen im fertigen Werk nur mehr fragmentarisch zur Geltung, womit er sich der Idealisierung des Körpers entgegenstelle. Bei Baumgartner steht unterdessen die Rolle der Beobachtung im Vordergrund, wenn sie das Statische von Maschinen (wie auf dem Boden geparkten Flugzeugen) durch die Digitalisierung in scheinbare Bewegung versetzt. Das “paradiesische Miteinander von Flora, Fauna und dem Menschen” findet sich in den Arbeiten von Kiki Smith, die in ihren Tapisserien Märchen, Mythos und Spiritualität mit grundsätzlichen Fragen von Frauenbildern in Beziehung setzt. Einige der Arbeiten dürften eifrigen Museumsbesuchern dabei bekannt vorkommen, widmete ihr doch das Untere Belvedere im Vorjahr eine imposante Werkschau, die auch mit Albertina-Leihgaben bestückt war. “Wir haben uns dem Motto verschrieben: ‘Du hast keine Chance, aber nütze sie'”, lachte Hoerschelmann angesichts der Kurzfristigkeit der Ausstellung. In diesem Fall ist aus der Not tatsächlich eine Tugend geworden. (Ausstellung “Natur & Symbol” in der Albertina. 6. August bis 13. September in der Pfeilerhalle. Infos und Tickets unter )

Holzschnitt, einmal anders: "Natur & Symbol" in Albertina

Eine Vorstellung, die es nur in der Vorstellung der Besucher gibt: So kündigt das Burgtheater ein “außergewöhnliches Experiment” für den morgigen Dienstagabend an. “Vorstellungsänderung: Der unheimliche Eindringling” spielt sich gänzlich am Twitter-Account des Theaters ab. Das Publikum ist eingeladen, Eindrücke aus dem Foyer, der Garderobe und natürlich dem Stück selbst zu teilen. Angekündigt wird ein “klaustrophobisches Kammerspiel aus dem viktorianischen England”, in dem sich ein “rätselhaftes Zwitterwesen aus Mensch und Maschine im Haushalt einer begüterten Familie” einnistet, das von den geheimen Sehnsüchten aller Familienmitglieder zu wissen scheint. Das Publikum ist aufgefordert, unter dem Hashtag #vorstellungsänderung die Rollen zu besetzen, Figuren und Handlungsstränge zu erfinden, Bühnenbild und oder auch Pannen zu ersinnen, wie es in einer Aussendung am Montag hieß.

Burgtheater lädt zu Twitter-Theaterabend