Frauen werden in der Krise aus dem Arbeitsmarkt gedrängt:
 SP-Familiensprecherin Wimmer fordert mehr Geld für Kinderbetreuung

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Frauen werden in der Krise aus dem Arbeitsmarkt gedrängt:
 SP-Familiensprecherin Wimmer fordert mehr Geld für Kinderbetreuung

Der Budgetausschuss des Nationalrats hat diese Woche das Kapitel „Familie und Jugend“ diskutiert. SP-Familiensprecherin Petra Wimmer hat kein Verständnis dafür, dass die Regierung davon ausgeht, dass der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen sinkt. Das Ziel für die Betreuungsquote für die unter Dreijährigen soll von 34 Prozent im Jahr 2020 auf 31 Prozent im Jahr 2021 gesenkt werden. Besonders erschüttert ist Wimmer über die Begründung der ÖVP-Familien- und Arbeitsministerin Aschbacher: „Die Ministerin sagt sinngemäß, sie hat das Ausbauziel zurückgeschraubt, weil jetzt so viele Mütter und Väter arbeitslos sind und die selber auf ihre Kinder schauen können. Das ist unglaublich zynisch.“

Die SP-Familiensprecherin hält es gerade jetzt für notwendig, mehr Geld in den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen zu investieren: „Kostenlose, ganztägige und qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsplätze sind der Schlüssel für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.“ Petra Wimmer kritisiert außerdem, dass im Budget keine langfristigen Strategien abgebildet sind, wie man Familien durch die Corona-Krise helfen kann.

Zudem setzt sich die Welser Nationalratsabgeordnete vehement dafür ein, dass die Budgets für Beratungseinrichtungen aufgestockt werden, da diese bis jetzt noch immer nicht erhöht wurden: „Gerade jetzt haben Familienberatungen und Kinderschutzzentren einen größeren Zulauf. Die Infrastruktur, um auch telefonische und digitale Beratungen anbieten zu können, war für viele Einrichtungen eine große Herausforderung. Sie brauchen mehr finanzielle Mittel, damit sie mehr Familien durch diese schwierige Zeit begleiten können.“

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