Große Aufregung um Posting wegen angeblich versuchter Kindesentführung vor Schule in Wels-Vogelweide

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Große Aufregung um Posting wegen angeblich versuchter Kindesentführung vor Schule in Wels-Vogelweide

Wels. Für große Aufregung in sozialen Netzwerken sorgt seit Dienstagnachmittag ein Posting wegen einer angeblich versuchten Kindesentführung vor Volksschule in Wels-Vogelweide. Der Polizei ist derzeit jedoch kein Vorfall bekannt.

Verschiedene Versionen über eine angeblich versuchte Kindesentführung vor der Volksschule 9 im Welser Stadtteil Vogelweide wurden seit Dienstagnachmittag tausendfach geteilt beziehungsweise über Messenger versendet. In dem Text, der mittlerweile in verschiedenen Varianten kursiert, wird vor einem Mann mit einem kleinen schwarzen Auto gewarnt und teilweise auch berichtet, dass “die Schulwegpolizei nun im Großeinsatz” stehe.
Es sei bereits Anzeige bei der Polizei erstattet worden, wird in den Texten mehrfach betont. Die Polizei erklärte am Mittwochabend gegenüber laumat|at, dass bisher keinerlei Anzeige zu dem angeblichen Sachverhalt bei der Polizei eingegangen sei.
Verantwortliche der Schule sowie der Schulwegpolizei seien bereits ebenfalls mehrfach mit der Warnung konfrontiert geworden, ein definitiver Vorfall sei aber nicht bekannt.

Weil der Text immer wieder fast gleichlautend mit anderen Gemeinden- beziehungsweise Schulnamen auftaucht, liegt nahe, dass es sich um eine sogenannte Hoax-Meldung – sprich um eine Falschmeldung handelt, die sich ins sozialen Medien aber wie ein Lauffeuer verbreitet.

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Kommentare:
  1. Nail Yalcin sagt:

    zum glück

  2. Christl Karlsberger sagt:

    Hoffentlich ein Fake!

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Nationalrat beschließt Ethikunterricht und "Geld zurück" für Schikurse

Die wegen Corona vorgezogene Steuerreform tritt am Dienstag in Kraft. Rückwirkend mit Jahresanfang sinkt der unterste Steuersatz in der Lohn- und Einkommensteuer von 25 auf 20 Prozent. Außerdem werden im September Hilfen für Familien und Arbeitslose ausgezahlt: Mit der Familienbeihilfe kommen 360 Euro zusätzlich pro Kind, wer von Mai bis August 60 Tage ohne Job war, erhält einmalig 450 Euro. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) erhofft sich von den in Summe mehr als zweieinhalb Mrd. Euro schweren Maßnahmen “Impulse für den Konsum” im Kampf gegen die durch die Pandemie ausgelöste Wirtschaftskrise. “Gerade jetzt braucht es wieder mehr Optimismus und Zuversicht und mit unseren Maßnahmen leisten wir einen Beitrag dafür”, sagte Blümel in einer Aussendung. Am stärksten profitieren von den Entlastungsmaßnahmen Männer und Gutverdiener, wie der Budgetdienst des Parlaments bereits im Juli errechnet hat. Demnach erhalten Männer bei der Steuerreform sechs von zehn Euro. Sie haben wegen ihrer höheren Einkommen deutlich mehr vom niedrigeren Eingangssteuersatz als Frauen. Frauen profitieren stärker von der erhöhten Negativsteuer: Wer wegen eines geringen Einkommens keine Lohnsteuer zahlen muss, erhält bis zu 400 Euro jährlich ausgezahlt (bisher maximal 300 Euro). Dies allerdings nicht im September, sondern mit dem Lohnsteuerausgleich im nächsten Jahr.

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