Großer Flüchtlingsaufgriff in Edt bei Lambach führt zu Großeinsatz von Polizei und Rettung

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Großer Flüchtlingsaufgriff in Edt bei Lambach führt zu Großeinsatz von Polizei und Rettung

Edt bei Lambach. In Edt bei Lambach (Bezirk Wels-Land) ist Mittwochvormittag eine größere Zahl an Flüchtlingen – ersten Schätzungen der Einsatzkräfte zufolge rund 80 Personen – aufgegriffen worden.

Die Einsatzkräfte wurden alarmiert, weil die Personen offenbar über die Gleise einer Bahnstrecke aus dem Gelände einer nahegelegenen Spedition flüchteten und sich dann auf der Bahnstrecke aufgehalten hatten. Der Schienenverkehr wurde sofort gestoppt, die Polizei stand mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften im Einsatz. Nach und nach wurden immer mehr Personen gesichtet, insgesamt sollen es nun etwa 80 Personen sein, die mittlerweile augegriffen worden sind. Die Flüchtlinge wurden ins Veranstaltungszentrum nach Edt bei Lambach gebracht, wo die Erstversorgung sowie die ersten Erhebungen stattfand. Polizei und Rettungsdienst stand im Großeinsatz.

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Eckhart trotz Absage im Rennen um Hamburger Literaturpreis

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Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande haben einen ersten Vertrag über mindestens 300 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus geschlossen. Das teilte das deutsche Gesundheitsministerium am Samstag in Berlin mit. Die Entwicklung eines Impfstoffs könnte im günstigen Fall schon Ende des Jahres abgeschlossen sein, hieß es aus dem Ministerium. Vertragspartner ist das Pharmaunternehmen AstraZeneca. Dieses nannte eine Größenordnung von “bis zu 400 Millionen Dosen”. Profitieren sollen alle EU-Staaten, die dabei sein wollen. Die Impfdosen würden relativ zur Bevölkerungsgröße aufgeteilt. Dabei geht es nach Angaben des Konzerns um den an der Universität Oxford entwickelten Covid-19-Impfstoff AZD1222, der derzeit in einer großen Studie geprüft wird. AstraZeneca hatte nach eigenen Angaben vor kurzem schon ähnliche Vereinbarungen unter anderem mit Großbritannien und den USA abgeschlossen. “Viele Länder der Welt haben sich schon Impfstoffe gesichert, Europa noch nicht”, erklärte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn. “Durch das zügige koordinierte Agieren einer Gruppe von Mitgliedsstaaten entsteht in dieser Krise Mehrwert für alle EU-Bürger. Wir wollen gemeinsam mit der Kommission künftig noch schneller und verhandlungsstärker werden.” Der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza sprach wie das Unternehmen von einer Lieferung von “bis zu 400 Millionen Impfstoffdosen für die gesamte europäische Bevölkerung”. Der mögliche Impfstoff sei aus Studien an der Universität Oxford hervorgegangen. Der Versuchsprozess sei in einem “fortgeschrittenen Stadium” und werde im Herbst abgeschlossen. Dann könne bis Ende des Jahres mit der Verteilung der ersten Tranche begonnen werden. “Der Impfstoff ist die einzige endgültige Lösung für Covid-19”, erklärte Speranza am Samstag auf Facebook. Die vier Staaten haben sich nach Angaben des deutschen Gesundheitsministeriums zu einer Impfallianz zusammengeschlossen und sind mit mehreren Unternehmen im Gespräch, die an aussichtsreichen Impfstoffen forschen. “Damit Impfstoffe sehr zügig nach einer möglichen Zulassung in diesem oder im nächsten Jahr in großer Zahl verfügbar sind, müssen Produktionskapazitäten schon jetzt vertraglich gesichert werden”, hieß es weiter. Bei der Videokonferenz der EU-Gesundheitsminister am Freitag sei zudem vereinbart worden, die Aktivitäten der Impfallianz mit denen der EU-Kommission zusammenzuführen. Weltweit gab es nach Angaben des deutschen Verbands forschender Pharma-Unternehmen (vfa) im Mai mehr als 120 Impfstoffprojekte, von kleinen Firmen wie Biontech aus Mainz oder Curevac in Tübingen bis zu Konzernen wie Sanofi und GlaxoSmithKline. Möglicherweise könnten viele Anbieter zugleich oder kurz aufeinander Impfstoffe auf den Markt bringen, sagte vfa-Präsident Han Steutel damals. Doch wann tatsächlich ein Corona-Impfstoff zugelassen wird, weiß derzeit niemand. Noch vor wenigen Jahren wurde für die Entwicklung solcher Vakzinen ein Zeitraum von 15 bis 20 Jahren veranschlagt. Neue Technologien können den Prozess zwar beschleunigen, doch nach wie vor muss – neben der Wirksamkeit – auch die Sicherheit eines Wirkstoffes in klinischen Studien bestätigt werden.

Mehrere Länder schlossen Impfstoff-Vertrag für Europa

43 Prozent der österreichischen Haushalte müssen aufgrund der Coronakrise Einkommenseinbußen verdauen. Drei Viertel davon müssen den Gürtel enger schnallen, um über die Runden zu kommen und ein Sechstel davon hat sogar Problem, die Fixkosten zu bestreiten. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage von durchblicker.at mit 1.200 Befragten. Demnach wollen besonders viele beim Urlaub bzw. bei Hobbys sparen. Gleich acht von zehn befragten Haushalten wollen weniger für Urlaub oder Freizeit ausgeben. 70 Prozent sind bereit, bei der Kleidung und Accessoireszu sparen. Rund die Hälfte der Haushalte legt weniger zur Seite, beim Wohnen reduziert jeder Dritte. Besonders wichtig für die Österreicher sind Familie und Freunde, Sport, Lebensmittel und Mobilität. Hier spart nur jeder Vierte. Am wenigsten gespart wird bei Medien und Kommunikation sowie bei Versicherungen. Beim Kommunizieren will nur jeder Fünfte, beim Versichern nur jeder Zehnte sparen.

Sparen bei Urlaub und Hobbys

Der FC Porto ist zum 29. Mal portugiesischer Fußball-Meister. Zum Abschluss des 32. Runde der Liga NOS feierte das Team um Europameister Pepe am späten Mittwochabend (Ortszeit) einen 2:0-Sieg gegen Sporting Lissabon und kann von Verfolger Benfica in den verbleibenden beiden Runden nicht mehr eingeholt werden. Danilo Pereira traf im Estadio do Dragao nach 64 Minuten, Moussa Marega erzielte in der Nachspielzeit das 2:0 (91.). Bereits ein Remis hätte Porto zum Titel gereicht. Rekordmeister Benfica und der FC Porto treffen am 1. August auch im portugiesischen Cup-Finale aufeinander. Sporting muss durch die Niederlage um Rang drei in der Tabelle bangen, Sporting Braga hat nur drei Punkte Rückstand.

FC Porto vorzeitig portugiesischer Meister