“Historischer Tag” - Flyers Wels und FCN Baskets kooperieren

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Im Welser Basketball bleibt kein Stein auf dem anderen. Was die Fußballer nicht geschafft haben – machen die Basketballer jetzt vor. Denn die zwei Welser Vereine FCN und Flyers wollen künftig gemeinsam für Erfolge sorgen. So sollen in der Jugend beim FC Neustadt die zukünftigen Bundesligabasketballer für die Flyers geformt werden.

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Die Impfung ist in Österreich nach einiger Verzögerung nun angelaufen. Die Impfskepsis der Österreicher ist nach wie vor groß. Eine neue Initiative soll das nun ändern. Dazu werden heute in einer Pressekonferenz  die Sprecher der Initiative “Österreich impft” vorgestellt.Diese sind: MedUni Wien-Rektor Müller, Wiedermann-Schmidt (wissenschaftl. Vorsitzende des Nationalen Impfgremiums), Allgemeinmedizinerin Glehr, Tropenmediziner Kollaritsch, Arbeitsmedizinerin Höltl. Diese Experten wurden vom Roten Kreuz im Auftrag der Bundesregierung gebeten, der Bevölkerung bei Fragen zur Impfung zur Verfügung zu stehen. Sind werden als Sprecher der Initiative der “Österreich impft”  fungieren. So soll die Unsicherheit im Bereich der Impfung überwunden werden. Wiedermann-Schmidt (wissenschaftl. Vorsitzende des Nationalen Impfgremiums) betont die Wichtigkeit auf Ängste der Bevölkerung einzugehen.  Persönlich sei sie froh, dass sie sich impfen lassen kann. Es gebe keine Zweifel oder Sorgen, die im Verhältnis zu Erkrankung stehen würde. Am Anfang habe es Schwierigkeiten der Verimpfung auch durch die Logistik gegeben – Stichwort Kühlung. Durch den Einkauf verschiedener Impfstoffe sollen im zweiten Quartal auch die Hausärzte impfen können. Tropenmediziner Kollaritsch meint, Impfungen seien Opfer ihres eigenen Erfolges. Die Menschen würden die Krankheiten selbst nicht mehr sehen und sich daher auf die Nebenwirkungen konzentrieren. “Zuverlässig und sicher” man könne man sich durch die Impfung gegen das Corona-Virus schützen. “Wir sollten das Virus nicht gewinnen lassen, gehen wir zur Impfung”, appelliert Kollartisch. Eine Unsicherheit herrsche noch bei der Übertragung nach der Impfung: Man könne mittlerweile auch davon ausgehen, dass Geimpfte weniger infektiös seien, betont der Experte. Der Wunsch der Experten: Möglichst viele Menschen sollen sich impfen lassen. Dazu werde es auch Kampagnen in den Medien geben.

Experten betonen Impfung ist "zuverlässig und sicher"

Ab kommenden Jahr werden die Tauglichkeitskritierien für die wehrpflichtigen Österreicher geändert. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und ihre für den Zivildienst zuständige Kollegin Elisabeth Köstinger stellten am Dienstag die Eckpunkte der “Teiltauglichkeit” vor. Sie wird alle jungen Männer ab dem Jahrgang 2003 betreffen. Als “Grundwehrdienst nach Maß” bezeichnet Tanner das neue System, das ressortintern per Erlass angeordnet wird. Dabei bleibt es Wesentlich bei der bisherigen Einstufung der Stellungspflichtigen in neun Wertungsziffern. Taugliche ab der Wertungsziffer 5 sollen in anspruchsvolle Einsatzfunktionen gebracht werden. “Unser Ziel ist es, damit die Einsatzverbände zu stärken”, so Tanner. Die Kriterien für die Wertungziffern 2 und 3 sollen so geändert werden, dass auch junge Männer, die zuvor als untauglich galten, den Präsenz- oder Zivildienst ableisten müssen. Man erwarte sich dadurch rund 2000 Wehrpflichtige pro Jahr mehr, so die beiden Ministerinnen. Wobei nach bisherhigen Erfahrungen 1200 den Wehrdienst und 800 den Zivildienst ableisten. Analog zum Militär werde es auch einen “Zivildienst nach Maß” geben, so Köstinger. “Wir wenden das Prinzip der Tauglichkeitsstufen auch bei uns an”. Junge Männer mit eingeschränkter Tauglichkeit sollen dann für Tätigkeiten in der Verwaltung oder für Botendienste herangezogen werden, nannte Köstinger einige Beispiele. “Es bekommt niemand das Prädikat teiltauglich”, hielt Generalmajor Harald Vodosek bei der Pressekonferenz fest. Weiterhin werde mit den drei Begriffen “tauglich”, “untauglich” und “vorübergehend untauglich” gearbeitet. Die neuen Kriterien kommen vermutlich erst ab März zur Anwendung. Durch die Corona-Krise besteht noch ein großer Rückstau in den Stellungsstraßen, der im ersten Quartal 2021 abgearbeitet werden muss.

Teiltauglichkeit gilt für alle ab Jahrgang 2003

Der Wirbel um die Ausladung der österreichischen Kabarettistin Lisa Eckhart vom Literaturfestival Harbour Front geht weiter. Eine Einladung für einen anderen Veranstaltungsort lehnte Eckart, die am 14. September ihren Debütroman “Omama” im Wettlesen um den Klaus-Michael-Kühne-Preis vorstellen sollte, gemeinsam mit ihrem Verlag ab. Unterdessen wehrt man sich gegen Unterstützung von falscher Seite. “Linke zerstören Deutschlands Freiheit – Kabarettistin Lisa Eckhart nach Gewaltandrohung von Kulturfestival ausgeladen”, textete am vergangenen Samstag der Landesverband Hessen der AfD auf Facebook zu einem Foto von Eckhart. “Sowohl Lisa Eckhart als auch der Paul Zsolnay Verlag weisen diesen plumpen Versuch der Instrumentalisierung zurück und betonen, die Inhalte und Ziele dieser Partei entschieden abzulehnen”, hieß es heute in einer Presseerklärung dazu. “Darüber hinaus verletzt diese Aktion sowohl das Persönlichkeitsrecht als auch das Urheberrecht. Rechtliche Schritte gegen die AfD-Hessen wurden bereits eingeleitet.” Kritiker werfen der 1992 in Leoben geborenen und heute in Leipzig lebenden Kabarettistin vor, bei ihren Auftritten rassistische und antisemitische Klischees zu bedienen. Eckhart war wegen Sicherheitsbedenken des Hamburger Nochtspeichers (“Es ist unseres Erachtens sinnlos, eine Veranstaltung anzusetzen, bei der klar ist, dass sie gesprengt werden wird, und sogar Sach- und Personenschäden wahrscheinlich sind.”) vom Festivalteam ausgeladen worden. Nachdem der Club, seit vielen Jahren Veranstaltungsort des “Debütantensalons” im Harbour Front Literaturfestival, in der Begründung für die Absage präzisierte, dass es sich nicht um Drohungen von, sondern um Warnungen vor Gewaltanwendungen gehandelt habe, möchte das Festival nun die gesamte Veranstaltung (und nicht nur, wie zunächst angeboten, jene von Lisa Eckhart) an einer anderen Location stattfinden lassen und hat die Einladung an Lisa Eckhart zur Teilnahme erneuert. “Zu unserem größten Bedauern” hätten die Autorin und ihr Verlag aber abgesagt, so die Festivalleitung, die betont, “dass uns weder politische Motive, noch irgendwelche Kritik an der Arbeit der Künstlerin beeinflusst oder gar geleitet haben”. Im Verlag hieß es dazu gegenüber der APA, man habe selbst am Anfang den Vorschlag einer Verlegung der gesamten Veranstaltung gemacht, sei damit aber abgeschmettert und Eckhart stattdessen eine Online-Lesung angeboten worden. Jetzt sei es zu spät. Nun werde Eckart instrumentalisiert, wogegen man sich verwehre. “Aufgabe eines Verlags ist auch, seine Autoren und Autorinnen zu schützen”, sagte Zsolnay-Verlagsleiter Herbert Ohrlinger der dpa. Die Autorin stehe nun “unter enormem Druck”. Unterdessen hat der Autor Sascha Reh über Facebook aus Solidarität mit Eckhart seine Teilnahme an den Lesungen um die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für das beste deutschsprachige Romandebüt des Jahres abgesagt: “Ich sehe mich außerstande, bei einer Veranstaltung zu lesen, die sich nicht unmissverständlich hinter das Recht auf Freiheit in Kunst und Rede stellt – auch dann, wenn mit Krawall zu rechnen ist.” In Wien wird Eckhart ihren Roman am 27. August bei den O-Tönen im Museumsquartier vorstellen. Heute, Montag, Abend sowie am Dienstag tritt sie im Wiener Stadtsaal mit ihrem Programm “Die Vorteile des Lasters” auf.

Lisa Eckhart: Weiter Zwist um Ausladung

“Die Zahl der neuen Infektionen war vergangene Woche enorm. Seit drei oder vier Tagen steigen die neuen Infektionen auf gemäßigtere Weise”, so der lombardische Präsident Attilio Fontana im Interview mit dem TV-Sender Rai1. “Ich hoffe, dass wir in einigen Tagen die positiven Auswirkungen der strengeren Maßnahmen zu spüren bekommen”. Die Lombardei gilt als der Corona-Hotspot in Italien.

Lombardei meldete geringere Zahl von Infektionen

Wegen der Coronavirus-Pandemie erwägt Frankreich die Abschaltung mehrerer Atomreaktoren. Der mehrheitlich staatliche Betreiber Electricite de France (EDF) begründete dies am Donnerstag mit einem Einbruch des Stromverbrauchs um bis zu 20 Prozent. Der Konzern verwies darauf, dass zahlreiche Wirtschaftsbereiche zum Erliegen gekommen seien. Um die Versorgung mit Strom im kommenden Winter sicherzustellen, könnte “die Produktion von mehreren Atomreaktoren in diesem Winter und Herbst ausgesetzt werden“, hieß es in einer Erklärung von EDF. Ziel sei es, Brennstoffe einzusparen. Welche Reaktoren im Gespräch sind, teilte der Versorger nicht mit.

Frankreich erwägt Abschaltung von Atomreaktoren

Welche Projekte jetzt als erstes angegangen werden? Dem sind wir im Talk mit Stadtentwickler Markus Stockinger nachgegangen.