Lions-Clubabend im Zeichen der Biophysik

Merken
Lions-Clubabend im Zeichen der Biophysik

Bei den regelmäßig stattfindenden Arbeitssitzungen planen und besprechen die Mitglieder des Lions Club Marchtrenk – Welser Heide nicht nur die anstehenden Benefiz-Projekte, sondern laden dabei auch immer wieder zu verschiedenen Themenabenden. So referierte der passionierte Biophysiker DI Dr. Heinrich Krobath, der bereits an namhaften Universitäten wie in Lissabon, Harvard und Toronto forschte und derzeit am Institut für Theoretische Physik an der JKU Linz arbeitet, im Zuge eines Clubabends im Gasthof Fischer rund um die zentrale Frage „Was ist eigentlich Leben?“.

„Auf der Ebene einzelner Zellen gibt es nur Antworten mit chemischen und physikalischen Denkansätzen. Die Physik erlaubt uns das Chaos zu verstehen, das in unseren Zellen herrscht. Einfache Vergleiche zwischen Fett und Wasser reichen um die Basis für Leben zu verstehen. Die Details des Lebens verstehen wir täglich besser, aber vieles ist noch im Chaos versteckt,“ erklärte Krobath, der selbst den Lions angehört, in seinem ausführlichen und höchst informativen Multimedia-Vortrag. Auch die nächste Zusammenkunft der „Marchtrenker Löwen“ soll wieder im Zeichen eines spezifischen und aktuellen Themas stehen.

Teilen auf:
Kommentare:
  1. Walter Werner sagt:

    👍

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Veranstalter des heuer wegen der Corona-Pandemie abgesagten Vienna City Marathons (VCM) bieten den genannten Teilnehmern die Möglichkeit der Rückabwicklung nach dem “Kunst-, Kultur- und Sportsicherungsgesetz” an. Es sieht die Ausstellung eines Gutscheins in Höhe von bis zu 70 Euro und Auszahlung eines darüber hinausgehenden Restbetrages vor. Diese neue gesetzliche Regelung sei erst nach dem Versand eines speziellen Angebots des VCM an die Läuferinnen und Läufer in Kraft getreten, teilte der VCM auf APA-Anfrage mit. “Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch der Läuferinnen und Läufer, die zum Vienna City Marathon 2020 angemeldet waren. 90 Prozent haben die Möglichkeit angenommen, ihren Startplatz ohne weitere Zahlung auf den VCM 2021 oder 2022 zu übertragen. Viele sind zudem bereit, einen freiwilligen Unterstützungsbeitrag zu leisten.”

Wien-Marathon erstattet auf Wunsch Nenngebühren zurück

Sorgsame Hygiene mit rigorosem Händewaschen gehört nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den Maßnahmen zur Vorbeugung einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Für Milliarden Menschen ist das aber fast unmöglich: Drei Milliarden Menschen hätten keine ordentliche Handwaschgelegenheit, hieß es bei den Vereinten Nationen in Genf am Freitag. Damit ist das Vorhandensein von Wasser und Seife gemeint. Die Zahl nannten die WHO und das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF bereits vergangenen Sommer in einem Bericht über Wasser.

Milliarden Menschen können nicht Händewaschen

Innenminister bzw. andere hochrangige Vertreter aus insgesamt 18 Ländern haben am Mittwoch im Rahmen einer Konferenz darüber beraten, wie illegale Migration nach Europa gestoppt werden kann. Der Fokus der Veranstaltung in der Wiener Hofburg, zu der Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) lud, lag auf dem östlichen Mittelmeerraum. Nehammer erwartete einen “intensiven Diskussionsprozess”. “Es ist eine doppelte Anstrengung neben der Covid-19-Krise auch gegen illegale Migration zu kämpfen”, betonte er zu Beginn der zweitägigen Konferenz. Eine “vertrauensvolle Zusammenarbeit” mit den Ländern entlang der Migrationsrouten sei notwendig, dafür wolle er “neue Initiativen” setzen, so der Innenminister. Konkrete Beschlüsse sind allerdings keine zu erwarten. Flucht und Migration ist spätestens seit der “Flüchtlingskrise” 2015 eines der Hauptthemen in der EU, gestritten wurde in der Vergangenheit insbesondere um den Umgang mit aus Seenot geretteten Flüchtlingen. Aber auch die Verhandlungen über eine Reform der europäischen Asylpolitik bzw. eines Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) treten seit Jahren auf der Stelle. Hoch auf der Agenda steht das Thema deshalb auch auf der Agenda der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, die noch bis Ende des Jahres läuft. Innenminister Horst Seehofer, der am Donnerstag (11.30 Uhr) gemeinsam mit Nehammer vor die Presse treten wird, will insbesondere das ungelöste Problem der Seenotrettung und Verteilung von Geflüchteten erneut angehen. Die ÖVP hat bisher die Aufnahme von im Mittelmeer geretteten Migranten oder Minderjährigen aus den überfüllten Camps in Griechenland vehement abgelehnt, anders als der Grüne Koalitionspartner. Griechenland, das auf der Konferenz in Wien durch Migrationsminister Panagiotis Mitarachi und dessen Vize Giorgos Koumoutsakos vertreten ist, pocht auf eine “verpflichtende Solidarität”. Wie dringlich eine Lösung ist, machen einmal mehr die aktuellen Zahlen deutlich. Nach einem coronabedingten Rückgang im April auf ein Rekordtief steigt die Zahl der Flüchtlinge Richtung Europäische Union wieder stark an. Im Mai gab es auf den Hauptmigrationsrouten in Europa laut Frontex knapp 4.300 unerlaubte Grenzübertritte, fast dreimal so viel wie im Vormonat. Die Route über das östliche Mittelmeer – also über die Türkei und Griechenland – war erneut die “aktivste” Migrationsroute nach Europa. Hier stellte Frontex im Mai 1.250 irreguläre Grenzübertritte fest, achtmal so viele wie im April. Von Jänner bis Mai wurden insgesamt 12.700 Fälle verzeichnet, 28 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. An der zweitägigen Konferenz in Wien beteiligen sich Vertreter aus 12 EU-Ländern, darunter Griechenland, Deutschland, Dänemark und Ungarn, sowie der sechs Westbalkan-Staaten (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien). Letztere sowie Vertreter aus Rumänien und Bulgarien sind wegen Corona-bedingten Reisebeschränkungen nur via Videostream zugeschaltet. Zudem nehmen der Vizepräsident der EU-Kommission, Margaritis Schinas, der EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik, Olivér Várhelyi, sowie Vertreter des EU-Unterstützungsbüros für Asylfragen (EASO), der EU-Grenzschutzagentur Frontex und dem in Wien ansässigen ICMPD (Internationales Zentrum für die Entwicklung der Migrationspolitik) an den Beratungen teil.

18 Staaten bei Migrationskonferenz in Wien

Angesichts steigender Infektionszahlen verschärft die ungarische rechtsnationale Regierung die Corona-Bestimmungen und schließt ab 1. September die Grenzen des Landes. Laut den im ungarischen Amtsblatt vom Samstag veröffentlichten Bestimmungen dürfen ausländische Staatsbürger nur in Sonderfällen nach Ungarn einreisen. Für Pendler gilt eine Sonderregelung. Eine Ausnahme gilt nur für jene Ausländer, die über eine ständige oder eine länger als 90 Tage gültige Aufenthaltsgenehmigung für Ungarn verfügen. Sie müssen sich ebenso wie ungarische Staatsbürger bei der Rückkehr nach Ungarn 14 Tage in Quarantäne begeben, nur nach zwei negativen Corona-Tests im Abstand von zwei Tagen dürfen sie die Quarantäne vorzeitig verlassen. Im Ausland durchgeführte Corona-Tests werden nicht anerkannt. Einreisen können weiter in Ungarn tätige ausländische Sportler, Sportexperten, Transportunternehmer, die Lastenverkehr abwickeln, Personen, deren persönliches Erscheinen wegen eines behördlichen Verfahrens erforderlich ist, oder jene, die eine Genehmigung eines Regierungsorgans für ihre Geschäftstätigkeit besitzen. Einreisen dürfen außerdem Studenten oder Personen, die zu familiären Ereignissen wie Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen anreisen oder über eine Einweisung in eine Gesundheitseinrichtung verfügen, weiter Personen, die an international relevanten Sport-, Kultur- oder kirchlichen Veranstaltungen teilnehmen wollen. Für Pendler gilt eine Sonderregelung. Die Bürger des durch den Außenminister benannten Nachbarstaates sowie die dort lebenden ungarischen Staatsbürger dürfen sich höchstens für 24 Stunden in einer von der Staatsgrenze aus berechneten 30 km-Zone in Ungarn aufhalten und müssen diese innerhalb dieser 24 Stunden auch wieder verlassen.

Ungarn schließt ab Dienstag Grenzen für Ausländer

Polen führt eine Mundschutz-Pflicht ein, um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen. Vom 16. April an, dem nächsten Donnerstag, müssten alle Bürger in der Öffentlichkeit Mund und Nase bedecken, sagte Gesundheitsminister Lukasz Szumowski am Donnerstag in Warschau. “Das muss keine Gesichtsmaske sein, ein Halstuch oder ein Schal tun es auch.” Außerdem verlängert Polen alle bisherig bestehenden Schutzmaßnahmen, allerdings mit unterschiedlich langer Dauer. Bis zum 19. April sollen weiterhin alle Läden mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften, Drogerien und Geschäften geschlossen bleiben, sagte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki. Das gleiche gelte für Friseursalons und Kosmetikstudios. Bis zum 26. April dagegen hält Polen an der Schließung aller Schulen fest. Auch internationale Flüge und Zugverbindungen wird es bis dahin nicht geben.

Polen führt Mundschutz-Pflicht ein

Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Samstag in Weißkirchen an der Traun ein Gemälde aus dem Altarraum der Kirche schwer beschädigt. Die Polizei ermittelt.

Gemälde aus dem Altarraum der Kirche in Weißkirchen an der Traun von Vandalen schwer beschädigt