Marchtrenk sagt LKW-Verkehr den Kampf an

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Marchtrenk sagt LKW-Verkehr den Kampf an

Dem LKW-Schwerverkehr im Stadtzentrum und im Siedlungsgebiet wird in Marchtrenk der Kampf angesagt. „Es ist einfach nicht einzusehen, dass die Gastgartenbenützer bei einer Auszeit oder die Hausbesitzer in Siedlungen, die auf der Liege oder Terrasse ihre Ruhe genießen wollen, von schweren Sattelschleppern, die auf diesen Straßenteilstücken nichts verloren haben, gestört werden“, ist der Stadtchef Paul Mahr über die jüngste Entwicklung sehr verärgert.

Viele LKW suchen Ausweichrouten zur B1 oder werden durch das Navi auf der Suche nach ihrer Entladefirma falsch geleitet. Es kommt auch sehr oft zu Sachschäden von Verkehrszeichen oder Zäunen von Privathäusern. Leider oft mit Fahrerflucht. Es erfolgt daher eine enge Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei. Obwohl einige Strafen oder Anzeigen nicht ausbleiben werden, besteht doch auch die Hoffnung mit zusätzlichen hilfreichen Beschilderungen Abhilfe zu schaffen.

Im nächsten Schritt wird auch auf die steigende Anzahl an Autorasern mit behördlicher Hilfe entgegengewirkt. Vermehrte Überwachungen durch die Polizei der bekannten betroffenen Straßenzüge und die Anschaffung von Radarkästen ab 2022 sollten doch endlich Entspannung bringen. Mobile und/oder fix installierte Radargeräte werden rasch mit dem zuständigen Verkehrsreferenten besprochen und eine rasche Lösung angestrebt.

In einer der wenigen Sommersitzungen konnte über eine Änderung der Kanalbenützungsgebühren keine Einigung erzielt werden, da doch wesentliche Details für benachteiligte Familien und Haushalte nicht geklärt werden konnten. Grundsätzlich sahen alle politischen Parteien einen Handlungsbedarf der erst vor einigen Jahren gemeinsam beschlossenen Gebühren, aber eine Einigung zur Änderung der durchaus günstigen Vorschreibungen für viele Haushalte konnte nicht gefunden werden.

Foto (c) Stadtgemeinde Marchtrenk

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