MaxCenter-Einkaufscenter kämpft um Ausbau

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Neues Jahr, neuer Anlauf – seit Jahren kämpft das Maxcenter Wels um einen Ausbau. Insgesamt 6000 Quadratmeter wünscht man sich dazu. Interessenten stehen Schlange. Doch von Stadt- und Landespolitik gab es zuletzt immer wieder ein Nein. Heuer aber erstmals mit einer kleinen Hintertür.

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Kommentare:
  1. anja strasser sagt:

    👌

  2. Jörg Panagger sagt:

    👍

  3. Bernhard Humer sagt:

    👍

  4. Sophie Salhofer sagt:

    👍🏻

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Die Zahl der Grippe oder grippeähnlichen Erkrankungen ist im Vergleich zur Vorwoche fast um die Hälfte gesunken und bringt so auch eine Erleichterung für das Gesundheitssystem. Das zeigt die aktuelle Wochenerhebung der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES). Waren in der vergangenen Woche noch 112.000 Menschen an Influenza erkrankt, zählte die AGES in dieser Woche nur mehr 59.000 Grippe-Patienten.

Die Grippewelle ebbt in Österreich ab

Steigende Infektionszahlen, internationale Reisewarnungen und der nunmehr zweite Corona-Lockdown haben die heimischen Hotels leergefegt. Zahlreiche Betriebe – auch in der Gastronomie – überlegen, gleich den ganzen Winter über geschlossen zu bleiben. Vor allem jene, die mit Saisonkräften arbeiten. Denn die Saisonniers, die meist erst ab Mitte Dezember eingestellt werden, können nicht gleich in Kurzarbeit. Dies ist erst nach einem vollen Beitragsmonat möglich. Angesichts des schlecht laufenden Geschäfts wäre aber Kurzarbeit das Mittel der Wahl. Für eine funktionierende Wintersaison, müsse die Wartefrist des Beitragsmonats fallen, wie die Prodinger Beratungsgruppe am Mittwoch betonte. Die Kurzarbeit (Phase 3) sollte unbedingt an die Saisonstarts angepasst werden. Fristen bei Kurzarbeit “Problematisch ist die Lage jener Betriebe, meist Ferienhotels mit dem überwiegenden Anteil an startenden Mitarbeitern, die im November vielerorts ohnehin geschlossen haben und voraussichtlich erst Mitte Dezember öffnen”, erklärte Lukas Prodinger von der Prodinger Steuerberatung. Die Beschäftigungsverhältnisse beginnen somit erst im Laufe des Dezembers und der erste volle Beitragsmonat wäre dann der Jänner. Nach aktueller Rechtslage wäre die Kurzarbeit dann erst mit 1. Februar 2021 möglich.Und da “liegt derzeit der Hase im Pfeffer”, so Prodinger. Für Saisonverträge und eine funktionierende Wintersaison müsse die Wartefrist des Beitragsmonats fallen. Die Aussicht auf mögliche weitere Lockdowns im Jänner und Februar und das damit einhergehende Risiko, die volle Lohnbelastung tragen zu müssen, erscheine im Verhältnis zu groß und stehe in keinem Verhältnis zum eigenen Einsatz, so Prodinger. “Den Betrieben muss geholfen werden.” Die Prodinger Gruppe rechnet laut Eigenangaben mehrere Tausend Hotelmitarbeiter in der Lohnverrechnung ab.

Für viele Betriebe ist die Wintersaison schon gelaufen

In Fürstenfeld geboren, heute 74 Jahre jung und bekannt wie ein bunter Hund. Er kann auf eine jahrzehntelange Bühnenerfahrung zurückblicken. Und darüber redet er auch gerne. Boris Bukowski privat ist ein Abend voller Musik, aber auch voller lustiger Anekdoten aus seinem Künstlerleben.

Am 7. September beginnt in Ostösterreich das neue Schuljahr, wegen der Corona-Pandemie gelten dabei diverse Einschränkungen. Die angekündigten Sonderregeln für Kinder und Jugendliche mit Behinderung unter Corona-Bedingungen liegen aber noch immer nicht vor, kritisieren NEOS und Lebenshilfe. Die entsprechende Verordnung werde gerade ausgearbeitet, betont das Bildungsministerium auf APA-Anfrage. Bildung sei bei den Corona-Maßnahmen der Regierung generell kein zentrales Thema gewesen, Maßnahmen zur Inklusion behinderter Schüler dabei komplett untergegangen, beklagt Fiona Fiedler, NEOS-Sprecherin für Menschen mit Behinderung, gegenüber der APA. “Dieser Teil unserer Gesellschaft hat gerade in den letzten Monaten massiv mit den Covid-Einschränkungen zu kämpfen gehabt, wurde aber von der Regierung schlicht vergessen.” Schüler mit Behinderung würden in Österreich “abgesondert oder Spielball eines selektiven Bildungssystems”, in den vergangenen Monaten sei das überdeutlich geworden. Die NEOS fordern deshalb neben einem Konzept für den Herbst auch ein Inklusionsbudget für direkte Unterstützung an den Schulen und für die persönliche Betreuung von Schülern mit Behinderung, und zwar auch für die Zeit nach der Coronakrise. Auch Lebenshilfe-Generalsekretär Alois Brandstätter vermisst in den Konzepten für das nächste Schuljahr Bezüge zu Inklusion oder Kindern, denen aufgrund körperlicher oder psychischer Beeinträchtigungen sonderpädagogischer Förderbedarf (SPF) attestiert wurde. Diese Gruppe brauche aber dringend besondere Maßnahmen, wie die Erfahrungen aus dem Frühjahr zeigen würden. “Es gab Fälle, wo Kinder mit Behinderung Nachteile hatten”, betont Brandstätter. Teilweise hatten diese nicht genug Unterstützung beim Distance Learning oder konnten nicht am Unterricht teilnehmen. Brandstätters Forderungen für das neue Schuljahr: Schulen bzw. Schulbehörden müssten darauf achten, dass jeder die notwendige Unterstützung erhält und alle Schüler ihr Recht auf Bildung ohne Einschränkung wahrnehmen können. Außerdem brauche es entsprechende Assistenz für Kinder mit Behinderung, sodass sichergestellt wird, dass die Kinder in ihren Klassengemeinschaften bleiben können und nicht in eigenen Gruppen abgesondert werden. Auch beim Einsatz digitaler Medien müssten die Bedürfnisse von behinderten Schülern berücksichtigt werden. Arbeitsaufträge sollten etwa in leicht verständlicher Sprache formuliert werden, sodass sie auch für Kinder mit kognitiven Problemen gut verständlich sind. Davon würden auch Schüler profitieren, die die Unterrichtssprache Deutsch nicht so gut beherrschen. 2018/19 gab es laut Statistik Austria rund 29.100 Schüler mit SPF an Volksschulen, Neuen Mittelschulen, Sonder- und Polytechnischen Schulen.

Noch keine Sonderregeln für Schüler mit Behinderung

Trotz der globalen Coronakrise hat sich Chinas Außenhandel überraschend gut erholt. Exporte und Importe der größten Handelsnation lagen im Juni erstmals wieder im Plus, wie Chinas Zoll in Peking berichtete. Die Ausfuhren in US-Dollar berechnet stiegen um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Einfuhren wuchsen unerwartet stark um 2,7 Prozent. Eigentlich hatten Experten mit einem starken Minus der Importe wie in den Vormonaten gerechnet. Der Außenhandel legte im Juni um 1,5 Prozent zu, muss aber in der ersten Jahreshälfteinsgesamt noch ein Minus von 6,6 Prozent wegstecken. Nach dem starken Einbruch des Wachstums der zweitgrößten Volkswirtschaft im ersten Quartal um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist Chinas Wirtschaft damit gleichwohl auf gutem Wege, im zweiten Quartal wieder zu wachsen. Chinesische Experten halten sogar ein wirtschaftliches Wachstum von bis zu drei Prozent im zweiten Quartal für möglich. Die australische ANZ-Bank schätzt die Erholung hingegen vorsichtiger auf ein Plus von 1,7 Prozent. Das Statistikamt will die neuen Wachstumszahlen an diesem Donnerstag vorlegen.

Chinas Außenhandel wieder auf der Überholspur

Die erste Auslandsreise von Bundespräsident Alexander Van der Bellen seit dem Corona-bedingten Lockdown in die Slowakei muss wegen eines Verdachtsfalls verschoben werden. Am Mittwoch in der Früh wurde ein Coronavirus-Verdacht in der slowakischen Präsidentschaftskanzlei gemeldet. Die slowakische Präsidentin Zuzana Čaputová begab sich deswegen in Heimquarantäne. Einer der Mitarbeiter der slowakischen Präsidentin kam mit einer Person in Kontakt, die positiv auf Covid-19 getestet wurde. Die slowakische Präsidentin sagte daher ihr gesamtes geplantes Programm bis einschließlich Freitag ab und begab sich bis dahin vorsorglich in Quarantäne, teilte die Präsidentschaftskanzlei der APA mit. Der slowakische Gesundheitsminister Marek Krajčí erklärte, dass Čaputová im Laufe des Tages auf das neue Coronavirus getestet werde. Epidemiologen hätten alle Vorkehrungen getroffen. “Die Frau Präsidentin und das Team, mit dem sie im Präsidentenpalast zusammenarbeitet, ist in präventiver Quarantäne”, sagte der Minister laut slowakischer Nachrichtenagentur TASR. Außer dem Treffen mit Van der Bellen verschob Čaputová auch ein geplantes Gespräch mit dem tschechischen Senatspräsidenten MiloÅ¡ Vystrčil und einen Besuch in der Zentralslowakei. Wann der Besuch Van der Bellens nachgeholt wird, war vorerst nicht bekannt. Die Präsidentin werde aber den Bundespräsidenten am Mittwoch telefonisch kontaktieren und dabei auch ihr Bedauern über die leider notwendige Verschiebung ausdrücken, hieß es aus der Präsidentschaftskanzlei. Die beiden Staatsoberhäupter hatten ein ausführliches Vier-Augen-Gespräch in Čaputovás Heimatort Pezinok geplant. Dabei hätte es um die europäische Zusammenarbeit im Gefolge der Coronakrise, den wirtschaftlichen Neustart und die Bewältigung der Klimakrise gehen sollen. Die Slowakei (Einwohner: 5,5 Mio.) ist an sich vom Coronavirus im Vergleich zu anderen Ländern wenig getroffen worden. Kein führender slowakischer Politiker erkrankte bisher an Covid-19. Insgesamt wurden 1.589 Infektionen registriert. 28 Menschen starben und 113 Personen sind aktuell erkrankt. Zum Vergleich: in Österreich sind es laut Gesundheitsministerium 17.359 bestätigte Fälle, 474 aktive und 693 gemeldete Todesfälle. Die Slowakei hatte sehr früh Restriktionen eingeführt: Schulen wurden geschlossen, drei Tage nachdem die erste Infektion bestätigt wurde. Auch die Grenzen wurden früh zugemacht. Zuletzt wurden die Maßnahmen aber wieder gelockert: Die Grenze zwischen Österreich und der Slowakei wurde am 5. Juni geöffnet, damit waren keinerlei Auflagen wie Heimquarantäne oder Covid-Test mehr erforderlich. Auch in andere Länder konnten die Slowaken dann wieder reisen. Den Slowaken war es seit dem Wochenende wieder erlaubt, am Sonntag einkaufen zu gehen und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern zu besuchen. In Innenräumen blieb aber die Maskenpflicht aufrecht. Van der Bellen hatte die slowakische Präsidentin, die seit Juni 2019 im Amt ist, Ende August des Vorjahres zu einem ersten bilateralen Gespräch getroffen. Er bezeichnete Čaputová damals als “Mitstreiterin gegen die Klimakrise”. Die ehemalige Bürgeranwältin und Umweltaktivistin, damals Vizechefin der außerparlamentarischen linksliberalen Partei “Progressive Slowakei”, ist die erste weibliche Staatspräsidentin der Slowakei.

Erster Auslandsbesuch von Van der Bellen verschoben