Messe Wels - Neustart im September

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Robert Schneider (Direktor Messe Wels) im Talk.

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In der Herbst-Kälte der Eifel könnte die Formel 1 ein überraschendes Comeback auf dem Nürburgring feiern. Die Betreiber der Rennstrecke bestätigten generelle Gespräche über ein mögliches Deutschland-Rennen in diesem Jahr. Sieben Jahre nach dem bisher letzten Grand Prix auf der Strecke am Fuße der Nürburg ist einem Medienbericht zufolge der 11. Oktober als Renntag auserkoren. Seit der Austragung 2013 hätten immer wieder Gespräche stattgefunden, teilten die Betreiber der Strecke der Deutschen Presse-Agentur mit: “Auch dieses Jahr haben wir miteinander gesprochen. Zu vermelden gibt es im Moment aber nichts”. Wie das Online-Portal “motorsport-magazin.com” berichtete, scheint das Rennen auf dem Nürburgring aber nur noch eine Formsache zu sein. Aber warum nun auf einmal Eifel statt Nordbaden? Lange zogen sich die Gespräche der Verantwortlichen des Hockenheimrings und der Formel 1 hin. Zuletzt waren Mugello und Russland Mitte und Ende September bestätigt worden, die Rennen neun und zehn in der Corona-Notsaison, die mit fast viermonatiger Verspätung ins Rollen gekommen war. In der ehemaligen Winter-Olympia-Stadt Sotschi hoffen sie auch auf ein Rennen mit Zuschauern. Und das scheint einer der entscheidenden Punkte bei den Verhandlungen mit dem Hockenheimring gewesen zu sein. Die “Königsklasse” des Motorsports habe signalisiert, dass man einen Grand Prix in Europa zumindest vor einigen Zuschauern stattfinden lassen wolle. “Mit den Verordnungen in Baden-Württemberg ist das nicht machbar”, sagte Veranstalter Jorn Teske der dpa. Der andere Knackpunkt waren die Finanzen. “Wir haben immer versucht, eine Lösung zu finden. Wir sind aber immer bei unserer Maßgabe geblieben, dass wir nicht auf Kosten sitzen bleiben dürfen”, sagte Teske. “Wir sind am Ende nicht zusammengekommen.” Doch dürfte das auch beim Nürburgring ein elementares Thema sein. Der Kurs wechselte sich ab 2007 aus finanziellen Gründen bereits mit dem Hockenheimring ab, ehe nach 2013 ganz Schluss war. Auf die Frage, wie die Voraussetzungen sein müssten für ein Comeback in diesem Jahr, antwortete Nürburgring-Sprecher Gerhard: “Wie wir in der Vergangenheit immer betont haben, muss die Austragung einer Formel 1 auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten für den Nürburgring sinnvoll sein. An dieser Maßgabe hat sich nichts geändert.” In Rheinland-Pfalz ist die Formel-1-Option für den Nürburgring allerdings noch kein Thema. Eine Sprecherin des für Sport zuständigen Innenministeriums in Rheinland-Pfalz zeigte sich überrascht von den Überlegungen.

Nürburgring als Schauplatz für Formel-1-Rennen im Spiel

Aus für die Einbahn – noch in diesem Jahr soll die Roseggerstraße in Wels geföffnet werden. Ein genaues Datum steht noch nicht fest – drei mögliche Varianten werden derzeit geprüft. Die weiteren Schwerpunkte im 4,4 Millionen Euro schweren Straßenbauprogramm: die Sicherheit und der Radverkehr.

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat Bedingungen an eine etwaige Staatshilfe für die AUA (Austrian Airlines) geknüpft. In den Verhandlungen mit dem Management der österreichischen Lufthansa-Tochter gehe es darum, möglichst viele österreichische Arbeitsplätze und den Standort zu sichern. “Was es nicht geben wird, ist eine Finanzspritze für die Lufthansa, einem deutschen Konzern, ohne einen Vorteil für die Republik Österreich”, erklärte Kurz in der Ö1-Reihe “Im Journal zu Gast”. Ob das bedeute, dass die Staatshilfe an eine Standortgarantie geknüpft werde, wollte der Kanzler nicht sagen, “weil es laufende Verhandlungen sind”. Alle Fluggesellschaften auf der Welt sprächen zur Zeit mit den jeweiligen Staaten über Hilfen, schließlich halte es eine Fluglinie nicht sehr lang aus, auf dem Boden zu stehen. Kolportiert wurden zuletzt viele Summen genannt, die die AUA heuer vom Staat benötigen könnte, etwa 800 Millionen Euro.

AUA - keine Finanzspritze ohne Vorteil für Österreich

Auch das legendäre Schweizerhaus im Wiener Prater öffnet am ersten Tag der Aufsperrerlaubnis, also am 15. Mai, wieder seine Pforten. Ganz so viel Trubel wie sonst wird im riesigen Lokal jedoch nicht herrschen. Denn sowohl drinnen als auch im Gastgarten wurde die Zahl der Plätze deutlich reduziert, um den Sicherheitsbestimmungen zu entsprechen. Das teilte die Betreiberfamilie Kolarik am Montag mit. Ursprünglich war geplant, das 100-jährige Jubiläum – so lange führt die Familie das Ausflugswirtshaus – bei der Eröffnung im heurigen Frühjahr mit einem großen Fest zu feiern. Der Aufsperrtermin musste virusbedingt jedoch verschoben werden. Und auch die Festivität fällt nun aus, wie heute betont wurde. Diese soll 2021 aber nachgeholt werden.

Wiener Schweizerhaus ab 15. Mai offen - mit weniger Gastgartenplätzen

Mit einem bewegenden Trauergottesdienst hat Spanien die knapp 28.400 Todesopfer der Corona-Pandemie geehrt. An der Messe in der Madrider Almudena-Kathedrale nahmen am späten Montagabend unter anderem König Felipe VI., Königin Letizia, Kronprinzessin Leonor (14) und Infantin Sofía (13) teil. Die Royals trugen wie alle anderen rund 400 Teilnehmer Schutzmasken. “In diesen Zeiten von Fanatismus, Konfrontation und Aufregung haben sehr viele Menschen, Gläubige und Nichtgläubige, ihr Bestes gegeben. Sie haben eine Lektion in Sachen Solidarität erteilt und ihren Einsatz oft auch mit dem Leben bezahlt”, sagte der Kardinal-Erzbischof von Madrid, Carlos Osoro, der die Messe leitete. Zu den Besuchern zählten neben ranghohen Politikern auch rund 70 Hinterbliebene der Opfer sowie zahlreiche Vertreter des spanischen Gesundheitspersonals, das sich in der Krise aufopferungsvoll um die Corona-Kranken gekümmert hatte. Viele Tausend Ärzte und Pfleger infizierten sich mit dem Virus und starben. Ministerpräsident Pedro Sanchez nahm nicht an dem Gottesdienst teil. Er hielt sich in Lissabon auf, wo er sich mit seinem portugiesischen Amtskollegen António Costa traf, um über den EU-Gipfel am 17. und 18. Juli in Brüssel zu sprechen, bei dem der Durchbruch für das Wiederaufbaupaket nach der Corona-Krise gelingen soll. Die konservative Opposition kritisierte die Abwesenheit des Sozialisten scharf. Spanien ist mit seinen knapp 28.400 Toten und 250.000 Infizierten eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder. Landesweit sind die Zahlen aber seit Mitte Mai stark gesunken.

Großer Trauergottesdienst für 28.000 Toten in Spanien