Pensionist (87) mitsamt Rollator in Marchtrenk vom LKW erfasst und tödlich verletzt

Merken
Pensionist (87) mitsamt Rollator in Marchtrenk vom LKW erfasst und tödlich verletzt

Marchtrenk. In Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) hat Dienstagfrüh ein LKW einen 87-jährigen Pensionisten mitsamt Rollator erfasst und so schwer verletzt, dass der Mann kurz danach im Klinikum Wels starb.

“Ein 87-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land war am 26. November 2019 um 06:54 Uhr mit einem Rollator als Gehhilfe in Marchtrenk unterwegs. Als er auf der Freilinger Straße die Kreuzung mit der Sparstraße überqueren wollte, wurde er von einem, ebenfalls von der Freilinger Straße kommenden Lenker eines Sattelkraftfahrzeuges übersehen. Der betagte Mann wurde nach bisherigen Ermittlungen von der Vorderkante des Sattelanhängers erfasst, von diesem etwa 100 Meter weit mitgeschleift und kam anschließend auf der Fahrbahn zu liegen. Ein dahinter fahrender PKW-Lenker konnte beobachten, wie der Lenker des Sattelkraftfahrzeuges ohne Anzuhalten die Fahrt in Richtung Wiener Straße fortsetzte. Der unbekannte Lenker reagierte auch auf kein Hupsignal des PKW-Lenkers, der den Unfall beobachtet hatte. Der 87-Jährige wurde von der Rettung erstversorgt und ins Klinikum Wels gebracht, wo er an den Folgen des Unfalls verstarb. Die Ermittlungen zur Ausforschung des Lenkers des Sattelkraftfahrzeuges laufen,” berichtet die Polizei Dienstagnachmittag in einer Presseaussendung.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In der Coronakrise mussten wegen der Schul- und Kindergartenschließungen von Mitte März bis Mitte Mai viele Eltern mehr Zeit für die Betreuung und Bildung ihrer Kinder frei schaufeln. Das kostete nicht nur Nerven, sondern auch Arbeitsstunden und damit auch Wirtschaftsleistung, wie die Agenda Austria in einer Studie errechnet. Die Ökonomen kommen auf insgesamt 121 Millionen produktive Arbeitsstunden, die aufgrund der verstärkten Betreuungspflichten für rund 600.000 betroffene Erwerbstätige (pro Familie musste oft nur einer der Elternteile seine Arbeitszeit reduzieren oder einstellen)mit Kindern unter 15 Jahren – rund 1,3 Millionen – verloren gegangen sind. 15 Millionen Arbeitsstunden pro Woche Das seien fast zwölf Prozent aller Arbeitsstunden, die im Zeitraum der Schulschließungen normalerweise angefallen wären, und entspreche einem Verlust in der heimischen Wertschöpfung von 7,2 Mrd. Euro oder einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,8 Prozent, so die Agenda Austria. Sollte es im weiteren Jahresverlauf noch einmal zu Schulschließungen kommen, würden pro Woche rund 15 Millionen Arbeitsstunden oder 900 Mio. Euro an Wertschöpfung verloren gehen, rechnen die Ökonomen vor. Folgen für Kinder Für die Kinder könnten sich langfristige Folgen ergeben, denn durch die Coronakrise könnte der Lernfortschritt rund eines Semesters verloren gegangen sein, so Agenda-Austria-Ökonom Hanno Lorenz. Die Autoren nehmen daher auch die Politik in die Pflicht. Zwar könne man hoffen, dass es im Herbst nicht noch einmal zu Schulschließungen kommt, so Lorenz. “Es ist allerdings auch die Aufgabe der Regierung, für ein negatives Szenario gewappnet zu sein. Der Sommer hätte intensiv genutzt werden müssen, um zumindest einen Notfallbetrieb zu garantieren.” Um den Unterricht auch im Ernstfall gewährleisten zu können, brauche es die entsprechende technische Ausstattung für die Schüler und Lehrer, technisches Know-how für die Lehrer und eine Einigung auf eine einheitliche Software.

Homeschooling kostet Wirtschaft Millionen produktive Arbeitsstunden

In einem Hochhaus in Wels-Lichtenegg ist es Samstagnachmittag zu einem Wohnungsbrand gekommen. Drei Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt und ins Klinikum eingeliefert.

Wohnungsbrand in Wels-Lichtenegg fordert drei Verletzte

Nach der Verhinderung der Ansiedelung eines Supermarktes der bayrischen Firma „Freshland“ durch Vize-Bürgermeister Kroiß und weiteren Personen der „Welser Stadtpolitik“ drohen nun rechtliche Konsequenzen. Möglicherweise wurde gegen das Oberösterreichische Antidiskriminierungsgesetz wie auch gegen das Einführungsgesetz zu den Verwaltungsverfahrensgesetzen (EGVG) verstoßen. Die Welser Grünen haben eine umfassende entsprechende Sachverhaltsdarstellung beim Magistrat eingebracht.

Streit wegen Freshland: Grüne bringen Sachverhaltsdarstellung wegen Verdacht auf Diskriminierung ein

Griechenland will keine strengen Bedingungen für die Verwendung europäischer Wiederaufbau-Hilfen nach der Coronakrise akzeptieren. “Die Griechen sind sehr erwachsen geworden. Und wir wollen unsere eigenen Reformen umsetzen”, sagte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis der “Financial Times” in einem am Sonntag veröffentlichten Interview. Die halbjährliche Überprüfung der Wirtschaftsleistung durch die EU-Kommission sei ausreichend, und es gebe keinen Bedarf für zusätzliche strenge Bedingungen. Griechenland habe sich eine sehr aggressive Reformagenda vorgenommen, die sich auf Klima- und Umweltschutz, Digitalisierung und Investitionsanreize teils durch ein Privatisierungsprogramm konzentriere. Am Freitag hatte der Regierungschef zusätzliche Maßnahmen im Volumen von 3,5 Milliarden Euro zur Unterstützung der Wirtschaft nach dem Corona-Lockdown angekündigt. Griechenland hatte die letzte Schuldenkrise erst 2018 nach einem ganzen Jahrzehnt überwunden und 2020 auf starkes Wachstum gehofft. Die Coronakrise vereitelte dies. Experten gehen nun davon aus, dass die griechische Wirtschaft acht bis zehn Prozent schrumpfen dürfte, ehe sie sich 2021 erholt.

Griechenland lehnt strikte Auflagen für EU-Coronahilfen ab

In Salzburg bleibt die Zahl der Krankenhausmitarbeiter, die sich nach Kontakt mit positiv auf Covid-19 getesteten Personen in Quarantäne befinden, auf relativ hohem Niveau. Laut Zahlen von Donnerstagfrüh standen 477 Ärzte, Pfleger und andere Spitalsmitarbeiter in häuslicher Isolation. Damit betreffen rund 24 Prozent aller zuletzt 2.028 registrierten Quarantänefälle im Bundesland Klinikpersonal. Die Landeskliniken meldeten zuletzt allerdings leicht sinkende Zahlen. So befanden sich mit Stand Mittwoch 247 Personen in Isolation, am Vortag waren es noch 278 Personen gewesen. Im Kardinal Schwarzenberg Krankenhaus in Schwarzach – wo am Donnerstag bekannt wurde, dass zwei weitere Mitarbeiter und eine Patientin positiv auf Covid-19 getestet worden sind – befanden sich 138 Personen in häuslicher Quarantäne. An den beiden Standorten des Tauerklinikum waren 92 Mitarbeiter von der Vorsichtsmaßnahme betroffen.

Fast 500 Spitalsmitarbeiter in Salzburg in Quarantäne

Diese Woche Freitag, 15.05.2020 geht das Einkaufs- und Lieferservice für ältere und kranke Menschen zu Ende. 🛒🛍 Die vorläufige Bilanz fällt sehr positiv aus: 1️⃣4️⃣ Mitarbeiter aus unterschiedlichen Dienststellen, der Ordnungswache und der Freiwilligen Feuerwehr Wels waren an der Aktion beteiligt. Bis zu vier 2er-Teams pro Tag kümmerten sich um die Bedürfnisse. Insgesamt wurden 5️⃣3️⃣0️⃣ Erledigungen durchgeführt (davon 370 Einkäufe von Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln etc., 100 Apothekenfahrten und 60 Belieferungen mit Medien aus der Stadtbücherei) DANKE, dass ihr in der vergangenen Wochen für die bedürftigen Welser da wart 🤗💙

Einkaufs- und Lieferservice endet mit 15.Mai