Spenden benötigt - Zirkus bangt um Zukunft

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Eine 12-köpfige Zirkusfamilie – mit 25 Tieren – gestrandet in Wels. Wir haben bereits über das Schicksal der Familie Degen, eine der ältesten Zirkusdynastien der Welt, berichtet. Seit knapp einem halben Jahr sitzt man am Messegelände fest – ohne Aussicht auf eine Besserung. Weshalb die Familie immer noch auf Spenden angewiesen ist.

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Ein heftiger Kreuzungscrash zwischen zwei PKW in Wels-Pernau forderte Samstagabend insgesamt zwei Verletzte. Eines der beteiligten Fahrzeuge überschlug sich und kam am Dach liegend zum Stillstand.

Auto überschlagen: Schwerer Kreuzungscrash in Wels-Pernau fordert zwei Verletzte

Berichte über erneute Covid-19-Erkrankungen bei Patienten etwa in Südkorea, die zuvor als geheilt gegolten haben, haben zu Diskussionen über mögliche Rückfälle geführt. Am Wochenende kündigte die WHO eine Untersuchung dazu an. Österreichische Experten sehen Berichte zum etwaigen erneuten Aufflammen der Erkrankung sehr kritisch. Hierzulande gebe es keinen ähnlichen Fall, so die Forscher.

Forscher äußerst skeptisch zu angeblichen Rückfällen

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Freitagabend ein Video auf seiner Facebook-Präsenz online gestellt, in dem er Medizinern und Pflegepersonal in den Krankenhäusern und vor allem auf den Intensivstationen dankt. “Dankeschön, dass Sie Tag für Tag, seit Wochen und Monaten mit großer Solidarität und höchstem Einsatz alles tun, um für jene da zu sein, die Ihre Hilfe benötigen”, sagte das Staatsoberhaupt in dem Video. “Enorme Zusatzbelastung” Er bedanke sich “bei allen Ärztinnen und Ärzten, Intensivpflegerinnen und Intensivpflegern und allen Helferinnen und Helfern auf den Intensivstationen Österreichs”.Auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) dankte Ärzten und Pflegern in einem auf Instagram und Facebook publizierten Video. Diese würden “in diesen Tagen eine ganz besonders großartige Arbeit leisten”. Der Druck sei enorm, bei sehr vielen Covid-Patienten. “Ich weiß, dass gerade das Tragen der Schutzkleidung zusätzlich ein enormer Druck und eine enorme Zusatzbelastung darstellt”, sagte Anschober.

Van der Bellen dankt Intensivpersonal per Video

Die Regierung hat am Mittwoch nach dem Ministerrat weitere Lockerungen der Coronamaßnahmen bekanntgeben. So ist ab 1. Juli wieder jeder Sport sowohl Indoor als auch Outdoor erlaubt, also auch Kontakt- und Mannschaftssport. Die Sperrstunde für Veranstaltungen bis 100 Personen und die Maskenpflicht für Kellner fällt. Zudem wurde eine Reisewarnung der Stufe fünf für Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bat darum, “die Maske bitte nicht wegzuwerfen, wir werden sie noch brauchen”. Vor allem im Spätherbst könne es wieder eine “schwierige Situation” geben, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) forderte dazu auf, mit den Lockerungsschritten “sorgsam umzugehen”. Das Motto “genießen und aufpassen” solle beherzigt werden. Ab September werden unter bestimmten Voraussetzungen Events im Freien mit bis zu 10.000 und drinnen mit bis zu 5.000 Teilnehmern erlaubt – das betrifft den Sportbereich ebenso wie die Kultur. Somit sind Besucher in Stadien und bei Konzerten auch wieder erlaubt. Allerdings muss es für diese zugewiesene Sitzplätze geben, auch müssen Abstandsregeln eingehalten werden. Dazu wird laut Anschober auf “freiwilliges Tracking” gesetzt. Die Namen der besuchenden Personen sollen erfasst werden – “freiwillig im Rahmen des Datenschutzes”, sagte der Minister. Das “festhalten von Kontaktdaten auf freiwilliger Ebene” soll auch für alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Besuchern realisiert werden, sagte Anschober. Er kündigte für die kommende Woche ein “umfassendes neues Testprogramm mit großem Screening” an. Umfangreich fallen die Lockerungen im Sportbereich aus. Hier wird bereits nächste Woche sowohl im Innen- als auch im Außenbereich wieder alles erlaubt. Allerdings müssen Anwesenheitslisten geführt werden, sagte Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler (Grüne). In der Gastronomie darf ab Juli früher aufgesperrt werden – um 5.00 statt wie bisher um 6.00 Uhr, sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Die Sperrstunde für geschlossene Veranstaltungen bis zu 100 Personen – also beispielsweise für Hochzeitsfeiern – fällt. Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen in Österreich stabil ist – laut Anschober sind derzeit 474 Personen aktiv erkrankt – zeigen internationale Entwicklungen, dass das nicht überall der Fall ist, meinte Kurz. “Das Virus ist nicht verschwunden. Wir müssen auch in Österreich bei niedrigen Ansteckungszahlen weiter wachsam sein”, forderte er. Vor allem der massive Corona-Ausbruch beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies in Nordrhein-Westfalen habe gezeigt, “wie schnell es zu weiteren dramatischen Situationen kommen kann”, sagte der Bundeskanzler. Daher wurde die partielle Reisewarnung der Stufe fünf für das deutsche Bundesland verhängt.

Regiering verkündet Lockerungen im Sport- und Gastrobereich

Es gab Schlagzeilen und viele Hinweise – aber auch drei Tage nach der Bekanntgabe der Mordermittlungen gegen einen Deutschen im Fall des seit 13 Jahren verschwundenen Mädchens Maddie sind weitere Details nicht bekannt. Die Verteidiger des Verdächtigen wollten sich zunächst nicht äußern. Bekannt wurde aber, dass Zusammenhänge zu einem Fall in Sachsen-Anhalt geprüft werden. Der aufsehenerregende Zeugenaufruf zur verschwundenen Maddie am Mittwochabend in der ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY… ungelöst” nährt die Hoffnung, den Fall doch noch lösen zu können. Das damals dreijährige britische Mädchen Madeleine McCann war am 3. Mai 2007 aus einer Appartementanlage im portugiesischen Ferienort Praia da Luz verschwunden. Die Ermittler vermuten, dass ein 43-jähriger Deutscher das Mädchen entführte und umbrachte. Es gibt viele Hinweise, aber die Beweiskette ist nicht geschlossen. “Für einen Haftbefehl oder eine Anklage reicht es noch nicht aus”, sagte Hans Christian Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Freitag. Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatten am Mittwoch überraschend bekanntgegeben, dass der 43-Jährige in dem Fall unter Mordverdacht steht. Er ist mehrfach wegen Sexualstraftaten auch an Kindern vorbestraft und sitzt derzeit in Kiel eine Haftstrafe ab, die das Amtsgericht Niebüll 2011 gegen ihn verhängt hatte. Dabei ging es um den Handel mit Betäubungsmitteln. Parallel ist wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn Untersuchungshaft angeordnet. Zuletzt verurteilte ihn das Landgericht Braunschweig am 16. Dezember 2019 wegen schwerer Vergewaltigung unter Einbeziehung früherer Strafen zu sieben Jahren Haft. Er hatte 2005, rund eineinhalb Jahre vor dem Verschwinden Maddies, in Praia da Luz eine damals 72-jährige Amerikanerin vergewaltigt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Revision liegt beim Bundesgerichtshof. Als Maddie in Praia da Luz an der Algarve verschwand, war der Mann 30. Er hielt sich zwischen 1995 und 2007 regelmäßig in der Region auf, einige Jahre davon in einem Haus zwischen Lagos und Praia da Luz. Sowohl in Deutschland als auch Portugal wurde er mehrmals straffällig. Laut “Spiegel” weist das Strafregister des Mannes insgesamt 17 Einträge auf. Die Ermittler schließen weitere bisher unbekannte Straftaten des Mannes nicht aus. Die Staatsanwaltschaft Stendal prüft mögliche Parallelen zwischen dem Fall Maddie und einem Fall in Sachsen-Anhalt. Dort verschwand am 2. Mai 2015 das fünfjährige Mädchen Inga aus Schönebeck. Es werde nach Anhaltspunkten für Zusammenhänge zum Fall Inga gesucht, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Nach Zeugenaufruf kein Durchbruch im Fall Maddie absehbar

Die Bregenzer Festspiele werden bis spätestens 30. Mai darüber entscheiden, ob das diesjährige Festival (22. Juli bis 23. August) stattfinden kann oder nicht. Nach derzeitigem Stand gehe man von einer planmäßigen Durchführung aus, teilte Festspielsprecher am Freitag in einer Aussendung mit. Dennoch wurde der Großteil der ganzjährig beschäftigten Belegschaft in Kurzarbeit geschickt.

Bregenzer Festspiele entscheiden bis 30. Mai