Superhirn

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Erster Blick in die neue Welios Sonderausstellung! Das Superhirn, spannende Zahlen und Fakten ab 19. September im Welios.

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  1. Cüneyt Togay sagt:

    👍👍👍

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Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen hat die Marke von 1,5 Millionen überschritten. Das ging am Mittwoch aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Das bis vor gut drei Monaten praktisch noch völlig unbekannte Virus Sars-CoV-2 kann die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen. In Folge der Pandemie wurden bereits mehr als 87.700 Corona-Tote verzeichnet. Die meisten bekannten Infektionen gab es der Universität zufolge mit mehr als 420.000 Fällen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. An zweiter Stelle folgte Spanien mit rund 150.000 bekannten Infektionen. In Italien waren es rund 140.000. Dahinter folgten Frankreich, Deutschland, China und der Iran. Die Zahlen lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und einer hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.

Mehr als 1,5 Millionen Coronavirus-Infektionen weltweit

Die Einsatzkräfte standen Freitagfrüh bei einem verunfallten Traktor samt Tiertransportanhänger in Fischlham (Bezirk Wels-Land) im Einsatz.

Schwierige Bergung eines verunfallten Schweinetransporters in Fischlham

Zwei Feuerwehren wurden Sonntagabend zu einem Brandeinsatz nach Offenhausen (Bezirk Wels-Land) alarmiert. Anfangs war nur klar, dass es an der Einsatzadresse offenbar brennen soll, weitere Informationen waren aber nicht vorhanden.

Zwei Feuerwehren bei Brand in Offenhausen im Einsatz

Ein Corona-Ausbruch in einem Ausmaß wie jener im Schlachthof des deutschen Fleischbetriebs Tönnies ist für Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in Österreich nicht möglich, da die Betriebe wesentlich kleiner sind. Dennoch will Anschober Anfang Juli auch in heimischen Schlachthöfen vermehrt testen. Von Fleischprodukten gehe generell keine Corona-Gefahr aus. “In Österreich gibt es keine Industriebetriebe dieser Größenordnung, die Bedingungen sind mit jenen in Deutschland nicht vergleichbar”, sagte Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Die Vorfälle in deutschen Fleischfabriken zeigten aber sehr deutlich auf, “dass Preisdumping und Billigimporte große Probleme mit sich bringen”. Die Ressortchefin forderte auch “eine klare und einfache Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Produkte”. Das Gesundheitsministerium betonte, dass nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft “keine Gefahr durch das neuartige Coronavirus von Fleisch, Wurst und ähnlichen Produkten ausgehen kann”. Dies sei durch eingehende Analysen und Risikobewertungen übereinstimmend durch alle anerkannten Institutionen, wie dem deutschen Institut für Risikobewertung (BfR), der österreichischen AGES, der EU-Lebensmittelbehörde und der WHO festgestellt worden. Deshalb würden auch keine besonderen Kontrollmaßnahmen gesetzt werden. Lieferungen von Fleisch unterliegen dem Ministerium zufolge im Binnenmarkt dem freien Warenverkehr und werden nicht im Einzelnen registriert oder von behördlicher Seite überwacht oder nachverfolgt. Maßnahmen zur Nachverfolgung, wohin Lieferungen gegangen sind und damit erforderliche Testungen oder Beschlagnahmen werden nur getroffen, wenn der Verdacht vorliegt, dass durch das betroffene Fleisch eine gesundheitliche Beeinträchtigung ausgehen kann. Dies ist dem Gesundheitsministerium zufolge hier nicht der Fall. In heimischen Fleischereien wird es aber vermehrte Testungen geben. Dabei werden generell zusätzlich zu den bisherigen Tests – 572.473 wurden bereits durchgeführt – unter anderem auch Screening-Programme gestartet. Eines der ersten Themen werden dabei Screening-Tests im Bereich schwieriger Arbeits-, Wohn- und Lebensverhältnisse sein. “Dabei wird es umfassendere Testungen auch im Bereich von Schlachtbetrieben geben”, so Anschober. Details werden noch präsentiert. Anschober sah angesichts des Ausbruchs bei Tönnies “dringenden Handlungsbedarf”. “Die Schattenseite von Billigst-Fleisch sind Tierleid, schlechte Entlohnung der Bäuerinnen und Bauern, prekäre Arbeitsbedingungen auf den Schlachthöfen – diese Missstände müssen beendet werden”, forderte er. Ein wichtiger Schritt hierfür wäre eine klare Kennzeichnung von Herkunft und Tierhaltung. Laut den Betreibern des Tierschutzvolksbegehrens werden jährlich über 175 Millionen Kilo Schweinefleisch nach Österreich importiert, der Großteil davon aus Deutschland. Es landet in der heimischen Nahrungsmittelindustrie und Gastronomie. “Es landet aber auch in öffentlichen Küchen, also in Kindergärten, Krankenhäusern und Altersheimen, in Schulen und beim Bundesheer. Also überall dort, wo mit österreichischem Steuergeld eingekauft wird und wo sofort ein Stopp verfügt werden könnte”, hieß es in einer Aussendung. Der Selbstversorgungsgrad von Fleisch liegt in Österreich bei 109 Prozent (fünfjähriges Mittel, Zahlen von Statistik Austria). “Das heißt, Österreich produziert mehr Fleisch, als hierzulande verbraucht wird”, hieß es in einer Studie von Greenpeace. Die Umweltschutzorganisation wies darauf hin, dass der Fleischkonsum generell zu hoch ist. “De facto isst jeder Mensch in Österreich im Schnitt pro Kopf eineinviertel Kilogramm Fleisch pro Woche – das Dreifache der als gesund erachteten Menge”, so die NGO.

Anschober will vermehrt in heimischen Schlachthöfen testen

Blickt man in die USA, nach Italien, Frankreich, Spanien, auch Belgien, Holland, Schweden, sieht es so aus, als ob Österreich Covid-19 – derzeit – unter Kontrolle hätte. Die Angst ist bei Türkis-Grün aber groß, dass das Experiment ab Dienstag schiefgeht.

Lockerungen bereiten Regierung mehr Kopfzerbrechen als Freude

Minister und Staatssekretäre haben ihr Versprechen eingelöst und jeweils ein Monatsgehalt gespendet. Das geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Serienanfrage der FPÖ hervor. Verkündet worden war die Aktion im April und sollte ein Zeichen des Zusammenhalts in Zeiten der Coronakrise darstellen. Seitens der Minister beträgt ein Monatsgehalt brutto gut 17.800 Euro, seitens der Staatssekretäre mehr als 16.000 Euro, für den Vizekanzler werden rund 19.600 Euro bezahlt, für den Kanzler knapp 22.300. Der jeweilige Betrag wurde also den auserwählten Organisationen zur Verfügung gestellt. Bedacht werden sollten Institutionen, “die Anteil daran haben, dass wir gemeinsam möglichst gut durch diese Krise kommen”. Entscheiden, an wen man spenden will, konnte jedes Regierungsmitglied selbst. Auffallend ist, dass viele Minister Vereine in ihren Herkunftsbundesländern bedachten. Zudem haben gleich drei Grüne Regierungsmitglieder Hemayat, ein Betreuungszentrum für traumatisierte Menschen, ausgewählt. Manche Minister splitteten ihre Spende auf, andere wie Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bedachten nur eine Organisation, in seinem Fall die Sektion Amstetten der Lebenshilfe Niederösterreich. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) übermittelte sein Gehalt dem Wiener Hilfswerk, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) ihres dem Kinderhospiz Sonnenmond und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) ihres dem AufBauWerk in Tirol. Eineinhalb Monatsgehälter gingen an das St. Anna Kinderspital, jenes von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und ein halbes von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP), der den zweiten Teil der evangelischen Kirchengemeinde in Perchtoldsdorf zur Verfügung stellte. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) spendete für die Vinzenzgemeinschaft St. Stephan (VinziRast) und Care Österreich. Ebenfalls 50:50 aufgeteilt hat Kanzleramtsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP), nämlich zwischen dem SOS Kinderdorf Salzburg und der Hospizbewegung Salzburg. Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) entschied sich für “Steirer Helfen Steirern” und “Don Bosco hilft”. Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) wurde ebenfalls in seiner Heimat fündig und unterstützte den Krankenpflegeverein Rheindelta und den Verein Integra Vorarlberg für das Projekt Werk-Stadt Bregenz im Bereich Unterstützung arbeitsloser Jugendlicher. Seine “Chefin” im Infrastrukturministerium Leonore Gewessler (Grüne) gab einerseits an Hemayat, andererseits an das Mädchenzentrum Peppa und den Diakonie Corona-Hilfsfonds. Justizministerin Alma Zadic (Grüne) entschied sich ebenfalls für Hemayat und zusätzlich für den Verein Frauen gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen, neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen und Vielmehr für alle! – Verein für Bildung, Wohnen und Teilhabe. Dritter Unterstützer von Hemayat war Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), der ansonsten Austrian Doctors, Ich bin ok und – wohl auch in seiner Funktion als Sportminister – Kicken ohne Grenzen auserkor. Ebenfalls zu ihrem Ressort passt die Spende von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) an die Vereinigung österreichischer Peacekeeper. Dazu kommen bei ihr der Förderverein der Sonderschule Rogatsboden und DEBRA Austria – Hilfe für die Schmetterlingskinder. Durch vier teilte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP): Er spendete an die St. Nikolaus Stiftung, den Sterntalerhof, Kinder in Not und den Österreichischen Tierschutzverein. Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) suchte sich die Vereine 3×21 Zentrum zur Förderung und Begleitung von Menschen mit Trisomie 21, pro mente Oberösterreich – Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit und e.motion – Equotherapie als Ziel für ihre Förderung aus. Auch das einzige Mitglied das Kabinetts Kurz II, das nicht mehr im Amt ist, hielt das gegebene Versprechen. Wiewohl sie von der Kunst- und Kulturszene regelrecht aus der Funktion gedrängt wurde, spendete die vormals für diesen Bereich zuständige Staatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) ein Gehalt an “Stiftungen helfen Künstler*innen”.

Coronavirus: Minister haben alle gespendet