Totales Rauchverbot - Raucher müssen vor die Tür

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Totales Rauchverbot - Raucher müssen vor die Tür

Ab Freitag ist es so weit – es hat sich in den heimischen Lokalen ausgeraucht. Das totale Rauchverbot tritt am 1. November in Kraft. Auch in Wels. Was das für die Wirte bedeutet? Wir haben uns in der Stadt umgehört.

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Kommentare:
  1. Harald Gillinger sagt:

    😥

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Gäste, die sich von 17. Juli bis 23. Juli in einem der vier Unterkünfte aufgehalten haben, rät der Corona-Krisenstab, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. Für Tourismusministerin Köstinger ist “Alarmismus fehlt am Platz”. n Oberösterreichs Tourismusort St. Wolfgangsind in vier Beherbergungsbetrieben mehrere Corona-Fälle aufgetreten. In den Hotels “Seevilla” und “Hotel Peter” wurden acht Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet. Auch im “13er Haus” sowie im “W3” haben sich Infizierte aufgehalten, informierte der Krisenstab Freitagfrüh. Nach Auskunft der beiden Hotels hätten die Mitarbeiter alle einen Mund-Nasen-Schutz bei Kontakt mit Gästen getragen. Inzwischen wurden in den zwei Häusern das gesamte Personal getestet. Gästen, die sich von 17. Juli bis 23. Juli in einem der vier Unterkünfte aufgehalten haben, rät der Krisenstab, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten und beim Auftreten möglicher Symptome die telefonische Gesundheitsberatung 1450 anzurufen. Auf Initiative von 26 Tourismusbetrieben aus der Region Wolfgangsee werden am Freitag im Rahmen der seit einem Monat geplanten freiwilligen Testreihe bei mehr als 500 Mitarbeitern Abstriche genommen. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat am Freitag zu den Corona-Fällen in St. Wolfgang betont, dass die Nachverfolgung der Betroffenen funktioniert hat und die Infizierten rasch isoliert wurden. Es würde sich zeigen, dass die Ansteckungen nicht im Hotel, sondern im Freizeitbereich der Mitarbeiter stattgefunden hätten. “Alarmismus ist jetzt fehl am Platz”, sagte sie im Ö1-Mittagsjournal. Sie beobachte aber auch mit Sorge die steigenden Infektionszahlen. Ziel sei es, die Infektionsketten zu durchbrechen, dafür werde intensiv getestet. Dass in vier Wochen nur 14.000 Abstriche genommen wurden, obwohl das ursprüngliche Ziel lautete, bis zu 65.000 Tests in der Woche durchzuführen, sei nicht zufriedenstellend. Köstinger setzt hier auf ein gestiegenes Problembewusstsein und mehr Aufklärung. Weiters würden die Registrierungen täglich steigen und die Testungen laufend mehr, so das Ministerium zur APA. SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher forderte heute, dass die Verantwortung für die Tests in das Gesundheitsministerium wandern soll. “Wir haben immer gewarnt, dass die Teststrategie im Tourismus nicht bei Ministerin Köstinger liegen darf. Die realen Testungen sind meilenweit vom versprochenen Ziel entfernt. Eine umfassende Teststrategie hätte von den Profis im Gesundheitsministerium ausgearbeitet werden sollen”, so Kucher.

Infektionen in Hotels in St. Wolfgang: Köstinger gegen "Alarmismus"

Einen Tag nach einer ähnlichen Drohung gegen einen Ryanair-Flug auf dem Weg nach Oslo hat es in Norwegen eine erneute Bombendrohung gegeben. Diese sei auf einem Zettel in einem Zug in der Kommune Eidsvoll rund 60 Kilometer nordöstlich von Oslo entdeckt worden, teilte die zuständige norwegische Polizei am Samstag mit. Die Bahn, die in einem Bahnhof gestanden habe, sei evakuiert worden. Untersuchungen ergaben nach Polizeiangaben nicht, dass Gefahr bestand. Am Freitag hatte die Besatzung einer Passagiermaschine der Billigfluglinie Ryanair auf dem Weg von London-Stansted nach Oslo-Gardermoen eine Bombendrohung an Bord gefunden. Ein 51-jähriger Brite wurde nach der Landung in der norwegischen Hauptstadt festgenommen, später aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

Erneute Bombendrohung in Norwegen

Gerade erst hat David Alaba mit dem FC Bayern München seinen neunten Meistertitel gefeiert – damit ist der Österreicher gemeinsam mit Franck Ribery Rekord-Titeträger bei den Münchnern. Und die Chance auf das Triple lebt auch noch: Kommenden Samstag geht es in Berlin gegen Leverkusen um Alabas sechsten Pokal-Titel und auch in der Champions League sind die Bayern noch im Rennen. Kein Wunder also, dass die Deutschen den Wiener unbedingt halten wollen. Dafür müssten die Münchner aber tief in die Tasche greifen. Gehört er mit den bisherigen elf Millionen Euro pro Jahr schon jetzt zu den Topverdienern beim Rekordmeister, so fordert der 28-Jährige nun 20 Millionen. Alaba gibt’s nicht umsonst Ob die Münchner bereits sind, diese Summe zu bezahlen, ist sehr fraglich. Stattdessen haben sie dem Österreicher nun ein Preisschild umgehängt: Galt Alaba vor kurzem noch als unverkäuflich, so müssten Interessenten jetzt zwischen 60 und 80 Millionen Euro für den Österreicher hinblättern. Und Interessenten gibt es genug. So bestätigte Alabas Agent Pini Zahavibestätigt gegenüber “Rai Sport”, dass neben Paris SG, Real Madrid und Chelsea auch Juventus Turin Alaba haben will. Österreichs Vorzeige-Fußballer an der Seite von Cristiano Ronaldo – das hätte was!

Preisschild für Alaba: 60 bis 80 Millionen Euro

Eine Woche vor dem verspäteten Saison-Auftakt der Formel 1 im obersteirischen Spielberg geht unter Teilen der Bevölkerung Sorge um. “Es fällt mir schwer, Versuchskaninchen zu sein”, kritisierte etwa der langjährige Ring-Gegner Karl Arbesser im APA-Gespräch. Er meint, dass die Grands Prix nach dem Motto “Schauen wir mal, was passiert” abgehalten werden. Er warnte vor einem “Ischgl 2”. Arbesser erkennt an, dass es auch positive Effekte wie beispielsweise den Werbewert gibt, aber “die sind das Risiko nicht wert”, ist er überzeugt. Natürlich würden Hotels von den Buchungen des Formel 1-Trosses profitieren und auch einzelne Campingplätze in der Region – jene direkt um den Ring sind ja gesperrt. Doch gerade auf den Campingplätzen könnte es bei ein paar Tausend Fans, die nun trotzdem kommen könnten, wild zugehen, speziell wenn der Alkohol fließt, meinte der langjährige Anrainer-Vertreter. Er hält die Rennen für nicht gesetzeskonform, denn das steirische Veranstaltungsgesetz schreibe vor, dass Änderungen gemacht werden können, um eine gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung zu vermeiden. In der aktuellen Situation könne das aber nicht vermieden, sondern das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus könne nur minimiert werden. Deshalb seien die Grands Prix nicht rechtens. Er sei dagegen vorgegangen, erwartet sich aber nach den Jahren der Erfahrung mit den Behörden kein Gehör. Arbesser stört es, dass in Corona-Zeiten der Bevölkerung in Spielberg gleich mehrere Großveranstaltungen zugemutet werden. “Es kann schnell gehen, dass wieder etwas aufflammt. Das geht rasend schnell, und die Tests sind noch nicht zuverlässig”, sagte er. Er wolle den “jubelnden Massen nicht das Feld überlassen” und spreche jene Kritik aus, die sich viele nur denken würden. Nach mehreren Medienauftritten in den vergangenen Wochen habe er zahlreiche Zuschriften und Mails bekommen, die ihn in seiner Kritik bestärkt hätten. “Ich bin nicht ängstlich, aber das muss ich mir nicht geben”, fuhr er fort und kündigte an, dass er Einkäufe in der Region in den kommenden Wochen vermeiden will. “Da kommen ja nicht nur die Teams, sondern auch Touristen, die die Abstandsregeln nicht einhalten”, meinte er. Skeptisch sei er auch, weil das Projekt Spielberg das Gesundheits- und Sicherheitskonzept nicht öffentlich machen wolle: “Das ist eisern unter Verschluss. Ich glaube daher nicht an die Großartigkeit dieses Konzepts. Die haben offenbar etwas zu verbergen”, so sein Verdacht. Von den Behörden erwarte er sich nach den Jahren des oftmals erfolglosen Vorgehens u.a. gegen den Lärm durch den Ring nur wenig. Beim Konzept sei nur wichtig, was dort stehe – “für die Genehmigung”. Die Realität sei oft anders und die “Dinge riechen nach Korruption”. Er hält den Umgang mit den Menschen der Region seitens der Verantwortlichen für zynisch. Er sorgt sich, dass die internationalen Gäste das Virus einschleppen und Spielberg zu einem Hotspot werden könnte. Der Vorsitzende vom Tourismus am Spielberg wehrte sich nach Arbessers Aussagen. “Da wird Corona hergenommen, um etwas verbal gegen den Ring zu sagen”, sagte Michael Ranzmaier-Hausleitner. Es sei schade, dass alles schlecht gemacht werde. “Die Hotels und alle von der Formel 1 halten sich an die Vorgaben, die Campingplätze sind zu.” Er fühle sich als Touristiker von solchen Aussagen “veräppelt”. “Wenn Arbesser von Korruption spricht, dann soll er das bitte auch beweisen”, sagte er. Eine Demonstration in Wien sei gefährlicher als die Formel 1 in Spielberg. Die Region sei aufgrund der tausenden Tests der sicherste Platz. “Die Kosten und der Aufwand sind massiv”, betonte er. Die Formel 1-Teams blieben ohnehin in einer “Blase”, auch das Freizeitprogramm wurde für sie gestrichen. “Die Grands Prix werden höchst professionell über die Bühne gehen”, versicherte Ranzmaier-Hausleitner. Außerdem führte er ins Treffen, dass internationale Gäste allein schon wegen der exportorientierten Industriebetriebe in die Region kommen würden. Der Virus könne über viele Wege eingebracht werden. Zudem hätten die Anrainer in Spielberg stets gewusst, wohin sie ihr Haus bauen.

Ring-Gegner Arbesser fürchtet Spielberg als "Ischgl 2"

Der österreichische Historiker Walter Scheidel kam 2017 in einem viel beachteten Buch zu dem Schluss, dass es über Jahrtausende hinweg vor allem Kriege und Seuchen waren, die für mehr Gleichheit sorgten. Ob sich diese Spielart der Geschichte nun im Zuge der Coronakrise wiederholt, bezweifelt der Professor an der Stanford University (Kalifornien) im Gespräch mit der APA aber.

Historiker skeptisch zu ausgleichender Wirkung der Krise