Unterstützung für Zirkusfamilie dank „Frauenpower“

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Unterstützung für Zirkusfamilie dank „Frauenpower“

Seit nun fast zwei Wochen sitzt der beliebte Circus Althoff aufgrund des neuerlichen Lockdowns im Messegelände der Stadt Wels fest. Die große deutsche Zirkusfamilie, die aus zwölf Erwachsenen, zwei Kindern und einem erst knapp vier Wochen alten Säugling besteht und insgesamt 25 Tiere zu betreuen hat, ist von großen Existenzängsten geplagt und hat daher einen verzweifelten Hilfeaufruf gestartet.

Für rasche und unbürokratische Unterstützung sind Nationalratsabgeordnete Petra Wimmer und das Team der SPÖ-Frauen Wels und Wels-Land bekannt, die es innerhalb kürzester Zeit geschafft haben, dringend benötigte Lebens- und Futtermittel sowie Sach- und Geldspenden in einem Gesamtwert von rund € 1.500,– für den traditionsreichen Zirkus zu organisieren.

„Als wir vom Schicksal der in Wels gestrandeten Zirkusfamilie erfuhren, haben wir umgehend unsere Unterstützung angeboten. Sofort konnten wir Akuthilfe in Form von verschiedenen Spenden leisten, insbesondere von Windeln und Babynahrung, da uns besonders der Familienzuwachs, Baby Leandro, am Herzen liegt“, zeigt sich Petra Wimmer betroffen, aber auch erfreut über die wirkungsvolle Hilfsaktion.

Im Zuge der Spendenübergabe konnten die SPÖ-Frauen einen persönlichen Eindruck von der Situation vor Ort erhalten und mit der Familie die aktuelle Lage besprechen. Für noch mehr Unterstützung wollen Petra Wimmer und ihr Team weiterhin kräftig mobilisieren.

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Das Klagenfurter Unternehmen S.A.M. Kuchler Electronics GmbH hat eine innovative Verpackung für Wurst und Käse entwickelt. “Bio-SamPak” heißt die Folie, die aussieht wie Plastik, aber aus Holz hergestellt wird und daher kompostierbar ist. “Damit haben wir erstmals im Lebensmittelhandel eine Alternative zu Plastik, mit der die Hygienestandards eingehalten werden können”, erklärte Firmenchef Constantin Kuchler im Gespräch mit der APA. Eigentlich ist die Bio-Folie nur ein Nebenprodukt, denn S.A.M. Kuchler stellt Schneidmaschinen her, mit denen an den Feinkosttheken von Supermärkten Wurst, Schinken und Käse geschnitten werden. Die Abkürzung S.A.M. steht für das lateinische sine auxilio manus, also ohne Hilfe der Hand, sagt Kuchler, der das Familienunternehmen seit zweieinhalb Jahren leitet. Schneidemaschinen Gegründet wurde es von seinem Vater Fritz Kuchler. “Mein Vater hat Schneidmaschinen eines anderen Herstellers verkauft. Dann hatte er die Idee, diese Maschinen so weiterzuentwickeln, dass sie automatisch Wurst schneiden, ohne dass jemand den Schlitten bedient.” Er wurde ausgelacht, also setzte er sich in seiner Freizeit hin und entwickelte die automatische Schneidmaschine. Zuerst adaptierte er die Schneidmaschinen seiner Firma, schließlich machte er sich selbstständig. Das war in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Im Laufe seines Lebens meldete Fritz Kuchler nicht weniger als 500 Patente an. “Er war ein leidenschaftlicher Erfinder”, sagt Tochter Valentina Kuchler. Heute gehört das Unternehmen, das nach wie vor in Klagenfurt seinen Firmensitz hat, wo auch produziert wird, zu den Weltmarktführern. Im Jahr 2018 lag der Umsatz bei 5,5 Mio. Euro, es gibt eine eigene Forschungsabteilung, die als GmbH geführt wird. Gemeinsam mit seiner Schwester Valentina Kuchler führt der Firmenchef im Schauraum des Unternehmens die High-Tech-Produkte vor. Da gibt es Schneidmaschinen, bei denen man nur noch eingeben muss, wie viel sie aufschneiden soll. Man legt die Wurststange an, drückt auf einen Knopf, und dann wird geschnitten, verpackt und verschweißt. Kuchler: “Das ist dann wirklich frisch verpackt, nicht so wie bei den vorverpackten Produkten, die industriell hergestellt und in den Supermärkten angeboten werden.” Europaweites Patent Um nicht nur frische Ware anbieten zu können, sondern sie auch umweltfreundlich zu verpacken, wurde die neue Folie entwickelt. “Das war ein ziemlicher Aufwand, aber jetzt funktioniert es”, sagt Kuchler. Die Neuentwicklung habe man sich europaweit patentieren lassen, das Interesse der Kunden sei sehr groß. Das Unternehmen verkauft seine Produkte weltweit, Hauptabsatzmarkt ist aber der deutschsprachige Raum. Die Maschinen, die hier hergestellt werden, haben mit herkömmlichen Schneidmaschinen kaum noch etwas gemeinsam. Sie können über Tablets bedient werden, es gibt Touchscreens für Supermärkte, über welche die Kunden an der Bedientheke bestellen können. “Während der Kunde andere Produkte einräumt, wird seine Bestellung vollautomatisch erledigt, er kommt dann und nimmt seine Salami, seine Wurst oder den Käse, frisch verpackt, etikettiert und mit Preis versehen mit zur Kasse. Dazu kann die Wurst auch noch in mehreren Lagen einzeln verpackt werden. “Man macht die erste Lage auf, nimmt die Wurst heraus, der Rest bleibt dicht verpackt und damit frisch”, erklärt Kuchler. Neben der ständigen Weiterentwicklung des Angebots sieht der junge Firmenchef einen zweiten Erfolgsfaktor des Unternehmens: “Das sind unsere Mitarbeiter. Viele sind schon jahrzehntelang bei uns.” Ein gutes Betriebsklima sei die wichtigste Basis für eine florierende Firma. Rund 50 Menschen finden hier Arbeit, vor zwei Jahren gab es den Forschungs- und Innovationspreis des Landes Kärnten.

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