Vier Verletzte bei ausgedehntem Küchenbrand in einem Mehrparteienwohnhaus in Wels-Vogelweide

Merken
Vier Verletzte bei ausgedehntem Küchenbrand in einem Mehrparteienwohnhaus in Wels-Vogelweide

Wels. Ein ausgedehnter Küchenbrand in einem Mehrparteienwohnhaus musste Mittwochmittag in Wels-Vogelweide von den Einsatzkräften der Feuerwehr bekämpft werden.

Die Einsatzkräfte wurden zu einem vermutlichen Wohnungsbrand in den Welser Stadtteil Vogelweide gerufen. In der Küche einer Wohnung im ersten Stock ist aus bisher unbekannten Gründen ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Die Rauchentwicklung war allerdings erheblich. Das betroffene Gebäude musste anschließend längere Zeit über belüftet werden. Die Wohnungsmieterin war beim Eintreffen der Feuerwehr nicht oder nicht mehr in der Wohnung. Insgesamt mussten vier Personen – darunter ein Baby – mit der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Polizei hat am Nachmittag damit begonnen die Ursache für den Brand zu klären.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Obwohl in München das Oktoberfest auf der Kippe steht, werden im Internet für Tausende Euro Platzreservierungen in den Bierzelten angeboten. Sie werden nicht von den Wirten verkauft, sondern von Zwischenhändlern. Tische für zehn Personen werden teils für 5.000 Euro und zur Reservierung angeboten – obwohl es diese Plätze vielleicht nie geben wird.

5.000 Euro für Oktoberfest-Tische

Die ins Jahr 2021 verschobene Fußball-Europameisterschaft soll trotzdem weiter als Euro 2020 bezeichnet werden. Der offizielle Name für das Turnier bleibe bestehen, teilte die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Freitag mit. Die EM wurde wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verschoben und soll nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden.

Trotz Verschiebung: EM heißt weiter Euro 2020

Im Welterbeort Hallstatt ist am Wochenende einiges los gewesen – aber keine internationalen Touristen spazierten durch die 770-Seelen-Gemeinde, sondern österreichische Ausflügler frequentierten die Gassen und Wege. Mit Buchungen für den Sommer seien die Leute noch zurückhaltend, mit Gästen aus Asien und Übersee rechnen die Hallstätter kaum. “Einige freut es, andere sind überrascht, dass doch schon wieder mehr Leute kommen”, sagte Bürgermeister Alexander Scheutz der APA am Montag. Der Feiertag vorige Woche und der Samstag “waren sehr stark, ähnlich wie voriges Jahr”, beschrieb er ein Bild mit vielen Familien auf den Wanderwegen und im Ortszentrum. Denn die Seilbahn auf den Salzberg und zu den Salzwelten, die auch viele Besucher anziehen, durfte noch nicht fahren. “Züge und U-Bahnen gehen, die Standseilbahn nicht. Das ist etwas, das man vor Ort nicht versteht, denn dann würden sich die Gäste mehr verteilen”, so der Bürgermeister. Die im Vorjahr beschlossenen Beschränkungen für Tagestouristen – maximal 54 Busse am Tag, im Vorhinein online zu buchen – sind bisher nicht nötig. “Das Bus-Slot-System würde funktionieren, aber die Busse sind noch nicht unterwegs”, sagte das Gemeindeoberhaupt. Auch Nächtigungen wird es weniger geben. Voriges Jahr waren es 145.000, 43 Prozent davon aus dem asiatischen Raum. “Es gibt derzeit noch sehr wenige Buchungen gegenüber den anderen Jahren”, heißt es nun.

Viele Anfragen, wenig Buchungen für Sommer in Hallstatt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht bei der Entwicklung der Coronavirus-Pandemie in Europa “ermutigende Zeichen”. “Während die Lage sehr ernst bleibt, beginnen wir, ein paar ermutigende Zeichen zu sehen”, erklärte das WHO-Europa-Büro in Kopenhagen. So sei die Wachstumsrate der Infektionen im besonders stark betroffenen Italien leicht zurückgegangen. Allerdings sei es noch zu früh für die Feststellung, dass die Pandemie in Italien ihren Höhepunkt erreicht habe, hob der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, bei der Pressekonferenz hervor. In Italien starben nach Angaben vom Mittwochabend bereits mehr als 7.500 Menschen. Bei insgesamt 74.400 Menschen in dem EU-Land wurde eine Infektion nachgewiesen. Die Zahl der Neuinfektionen erreichte am Mittwoch ihren geringsten Zuwachs seit Beginn der Pandemie: Sie stieg noch um 7,5 Prozent. Besorgniserregend ist allerdings auch die Lage in Spanien. Am Mittwoch übertraf die Zahl der Corona-Toten dort die Zahl der Todesopfer in China, wo die Pandemie ihren Ausgang genommen hatte. In Großbritannien beklagte am Donnerstag ein Vertreter des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS, die Krankenhäuser in London seien mit einem “ständigen Tsunami” schwer erkrankter Corona-Patienten konfrontiert.

Ermutigende Zeichen

Ein Autolenker ist Freitagabend in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) auf der Brücke über den Hundshamer Bach zuerst gegen einen Randstein geprallt und anschließend in die Leitschiene gekracht.

Auto kracht bei einer Brücke in Marchtrenk frontal gegen Leitschiene