Wahlcheck Teil 3

Merken

Am Sonntag wird gewählt – wer sich immer noch unsicher ist wo er sein Kreuzerl machen soll – der sollte jetzt genau aufpassen. Heute der letzte Teil unseres Wahlchecks und da dreht sich alles um das Thema Geld.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

9700 Kilometer trennen die beiden Städte Wels und Chichigalpa. Die eine im Herzen von Oberösterreich, die andere im Westen von Nicaragua, in Zentralamerika. Und dennoch verbindet die beiden ein besonderes Band. Seit über 30 Jahren gibt es eine Städtepartnerschaft, die jetzt erneuert wurde.

Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Pandemie in den USA hat Präsident Donald Trump den Stopp legaler Einwanderung bis zum Jahresende ausgeweitet. Trump verlängerte am Montag eine Regelung, die im wesentlichen Ausländer betrifft, die sich um eine Green Card für den dauerhaften Aufenthalt in den USA bemühen. Außerdem werden verschiedene Arbeitsvisa ausgesetzt. Die US-Regierung begründete die Maßnahmen mit der weiterhin dramatischen Lage auf dem Arbeitsmarkt infolge der weitgehenden Stilllegung der Wirtschaft zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Wegen der Vorkehrungen haben seit Mitte März mehr als 40 Millionen Menschen wenigstens zeitweise ihren Arbeitsplatz verloren. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stagnierte zwar zuletzt. Eine wirkliche Entspannung ist allerdings trotz der langsamen Öffnung der Wirtschaft noch nicht erkennbar. Trump bewirbt sich bei der Präsidentschaftswahl im November um eine zweite Amtszeit und ist bemüht, Tatendrang zu zeigen. Er verlängere und erweitere die Aussetzung bestimmter Visa, um sicherzustellen, “dass amerikanische Arbeitnehmer Vorrang haben, wenn wir uns von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus erholen”, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses. “Abgesehen von einigen Ausnahmen sollten wir nicht zulassen, dass eine große Anzahl ausländischer Arbeitnehmer zu einer Zeit in die Vereinigten Staaten kommen, in der so viele Amerikaner arbeitslos sind.” Nach Schätzungen der Regierungszentrale sollen von den nun in Kraft tretenden Maßnahmen rund 525.000 amerikanische Arbeitskräfte profitieren, wie ein hoher Regierungsbeamter am Montag erklärte. Im Umkehrschluss heißt das, dass mehr als eine halbe Million Arbeitskräfte aus dem Ausland betroffen sind. H-1B-Visa, von denen pro Jahr bis zu 85.000 vergeben werden, sind für hoch spezialisierte Fachkräfte wie Ingenieure und Wissenschafter vorgesehen, die eine begrenzte Zeit in den USA arbeiten. Die US-Regierung kündigte an, an einer langfristigen Reform des H-1B-Programms zu arbeiten. Das Visum L-1 ist für die firmeninterne Versetzung eines Mitarbeiters vorgesehen, mit dem Visum der Kategorie J kommen gewöhnlich etwa Praktikanten oder Teilnehmer an Austauschprogrammen ins Land. Die Verfügung gilt nur für Ausländer, die sich aktuell außerhalb der Vereinigten Staaten befinden und noch keine Einreiseerlaubnis haben. Wer bereits über eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis verfügt, ist nicht betroffen. Ausnahmen gibt es auch für Ehepartner und Kinder von US-Bürgern sowie für Arbeitskräfte in der Lebensmittelversorgung. Das Arbeits-, Heimatschutz- und Außenministerium sollen regelmäßig überprüfen, ob Änderungen der Maßnahmen notwendig sind.

Trump weitet vorübergehenden Einwanderungsstopp aus

Die Weltbevölkerung soll laut einer groß angelegten Studie bis 2100 deutlich weniger stark wachsen als bisher von den Vereinten Nationen vorhergesagt. Ein internationales Forscherteam legt in einem am Mittwoch im renommierten Medizin-Fachblatt “The Lancet” veröffentlichten Papier dar, dass es bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich 8,8 Milliarden Menschen auf der Erde geben werde. Da sind zwei Milliarden weniger als laut aktuellen UN-Prognosen. Die Geburtenrate in 183 von 195 Ländern werde so weit sinken, dass die Bevölkerungszahl ohne Einwanderung nicht mehr aufrechterhalten werden könne, schrieben die Wissenschafter. Mehr als 20 Länder, darunter Japan, Spanien, Italien und Polen, werden der Studie zufolge bis 2100 die Hälfte ihrer Bevölkerung verlieren. Auch das bevölkerungsreichste Land China werde von aktuell 1,4 Milliarden auf rund 730 Millionen Einwohner zum Jahrhundertende schrumpfen. Wachsen werden der Prognose zufolge hingegen Länder in Afrika südlich der Sahara. Nigeria könnte demnach in 80 Jahren mit 800 Millionen Menschen nach Indien das bevölkerungsreichste Land der Erde werden. “Wenn Frauen mehr Zugang zu Bildung und Geburtenkontrolle bekommen, entscheiden sie sich im Durchschnitt für weniger als 1,5 Kinder”, erklärte der Leiter der Studie, Christopher Murray vom Institut für Gesundheitsmessung und -auswertung (IHME) der Washington-Universität in Seattle, das von der Bill und Melinda Gates Stiftung unterstützt wird. Die Entwicklung sei eine “gute Nachricht” für die Umwelt, sagte Murray, denn eine kleinere Weltbevölkerung könne die Nahrungsmittelproduktion zurückfahren und den Ausstoß von Treibhausgasen senken. Für Länder in Subsahara-Afrika bringt das dort prognostizierte Bevölkerungswachstum nach Ansicht von Murray wirtschaftliche Chancen mit sich. Für die meisten Länder außerhalb von Afrika dürfte die sinkende Zahl an Arbeitskräften aber “tiefgreifende negative Folgen für die Wirtschaft” haben. So sinke die Zahl der Arbeitskräfte in China beispielsweise von rund 950 Millionen heute auf 350 Millionen 2100 – ein Rückgang von 62 Prozent. In Nigeria steige sie hingegen von heute 86 Millionen auf 450 Millionen. Die alternden Gesellschaften müssten daher ihre Sozial- und Gesundheitssysteme reformieren, mahnten die Studienautoren. Da die Lebenserwartung zudem steige, nehme die Zahl der Menschen, die älter als 80 Jahre sind, von 140 Millionen auf 866 Millionen zu. Mehr als viertel der Weltbevölkerung werde bis zum Jahrhundertende älter als 65 Jahre alt sein. Länder mit hohem Einkommen könnten diesen Entwicklungen mit einer flexiblen Einwanderungspolitik und sozialer Unterstützung für Familien mit Kindern begegnen, hieß es in der Studie. Murray warnte davor, dass manche Länder angesichts dieser Prognosen den Zugang zur Geburtenkontrolle beschränken könnten. Der wesentliche Faktor, warum Murrays Team auf ein deutlich geringeres Wachstum der Weltbevölkerung kommt als die UNO, ist die angenommene Geburtenrate. Während die Vereinten Nationen in ihren Prognosen über das Jahrhundert von einer Geburtenrate von 1,8 Kindern pro Frau ausgehen, wird sie laut den Analysen von Murray und seinen Kollegen auf unter 1,5 Kinder pro Frau fallen. Für eine stabile Bevölkerungszahl ist eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau nötig. Der Chefredakteur des Journals “The Lancet”, Richard Horton, erklärte, die Studie zeige eine radikale Verschiebung der geopolitischen Machtverhältnisse. “Am Ende dieses Jahrhunderts wird die Welt eine multipolare sein, in der Indien, Nigeria, China und die USA die wichtigsten Mächte sind.”

Weltbevölkerung wächst bis 2100 langsamer als angenommen

65 Prozent der Österreicher befürworten ein höheres Arbeitslosengeld während der Coronakrise, wobei sich 33 Prozent der Befragten dezidiert und 32 Prozent eher für eine Erhöhung aussprechen. 17 Prozent der Befragten sind laut der von Unique research für die neue Ausgabe des Nachrichtenmagazins “profil” durchgeführten Umfrage eher gegen eine Erhöhung; 11 Prozent lehnen eine solche strikt ab.

Österreicher sind für höheres Arbeitslosengeld in der Coronakrise

Ab Montag ist der Fernverkehr innerhalb Österreichs wieder im Regelfahrplan unterwegs. Das gaben Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä am heutigen Donnerstag bekannt.

ÖBB wieder mit Regelfahrplan