„Wels hilft Ukraine“: Sach- und Geldspenden benötigt

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„Wels hilft Ukraine“: Sach- und Geldspenden benötigt

Der von der russischen Föderation ausgelöste Krieg in der Ukraine bringt über die gesamte Bevölkerung unermessliches menschliches Leid, Not und Vertreibung. Tausende Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz, haben Angst und flüchten aus ihrer Heimat. Über 500.000 Menschen sind bereits aus der Ukraine geflüchtet.

Die Invasion in die Ukraine gefährdet aber auch die Stabilität und Sicherheit in Europa, weshalb es dort wichtig ist, dass die EU geeint vorgeht und für ein friedliches Europa eintritt. In diesem Rahmen ist auch die Neutralität Österreichs zu berücksichtigen.

Trotz der schwierigen Lage sind zahlreiche Hilfsorganisationen in der Ukraine tätig und leisten humanitäre Hilfe. Auch Wels hat eine humanitäre Verpflichtung und will einen Beitrag leisten, um die Not zu lindern. Die Stadt hat daher das Spendenkonto „Wels hilft Ukraine“ mit dem IBAN AT94 2032 0321 0062 4430 eingerichtet. Das dorthin gespendete Geld kommt jenen Menschen zugute, die es am dringendsten brauchen.

In Kooperation mit der Gesellschaft der Ukrainischen Jugend (TUMA) werden in Wels auch Sachspenden gesammelt. Besonders gebraucht werden unter anderem:
•Warme Kleidung und Decken
•Windeln und Pflegeprodukte
•Blutstillende Medikamente, Schmerzmittel, Herz- und Blutdruckmedikamente
•Elastische, sterile und nicht sterile Binden, Masken etc.

Die Sachspenden können ab Mittwoch, 2. März in der Linzer Straße 128 (Alte Feuerwache Pernau) in der Zeit von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr (ausgenommen Sonntag, 6. März) bis voraussichtlich Mittwoch, 9. März abgegeben werden. Die Sachspenden werden dann mit einem Hilfskonvoi in die Ukraine versendet.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Es ist unsere humanitäre Verpflichtung, Menschen in Not zu helfen.“

Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Hilfe und Unterstützung für jene, die es jetzt am dringendsten brauchen, ist das Gebot der Stunde.“

Foto (c) Stadt Wels

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