Wirtschaft in Wels - “Die Arbeitslosenzahlen werden nicht steigen”

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Peter Lehner (Wirtschaftsstadtrat / Obmann SVS) im Talk

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Peter Lehner (Wirtschaftsstadtrat) im Talk.

In Krenglbach (Bezirk Wels-Land) ist Dienstagvormittag ein älterer Mann in einen kleinen Bach gestürzt. Der Verletzte konnte rasch aus dem Rinnsal gerettet werden.

Verletzter Mann nach Sturz in einen kleinen Bach in Krenglbach gerettet

Wels informiert! ❗️ Die Stadt Wels übernimmt bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wie bisher alle Vorgaben von Land und Bund ❗️ Weiters besteht für die Häuser der Seniorenbetreuung nun auch ein Aufnahmestopp für neue Bewohner. Und auch die Mobilen Dienste werden auf die Sicherstellung existenzieller Grundbedürfnisse und pflegerischer Notwendigkeiten eingeschränkt. Beratungen der Sozialpsychischen Beratungsdienste sowie der Sozialberatungsstellen erfolgen vorübergehend nur mehr telefonisch. Die Eltern-/Mutterberatungsstellen sind vorerst bis 3. April 2020 geschlossen! Die Landesmusikschule Wels stellt den Unterricht bis einschließlich 3. April vorerst ruhend. Aufgrund der aktuellen Lage gibt es im Gesundheitsdienst der Stadt Wels vorübergehend einen Bereitschaftsdienst. Alle Informationen zum Coronavirus (COVID-19) auf der Website der Stadt Wels wels.at/coronavirus

Wels informiert

Diese Woche wird weichenstellend im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus, betonte Rudolf Anschober am Wochenende. Ergänzt wurde der wiederholte Appell des Gesundheitsministers an die Bevölkerung gestern von einer gemeinsamen Erklärung der Gesundheitsreferenten aller neun Bundesländer. Diese ersuchen darin auch um Verständnis, sollten coronabedingt in Krankenhäusern nicht dringende operative Eingriffe verschoben werden. Wien setzt ab dieser Woche auf eine neue Maßnahme, die vor allem die Hausärztinnen und Hausärzte entlasten soll. Personen mit für die Jahreszeit typischen Erkältungs- und Grippesymptomenkönnen sich in eigens eingerichteten Arzt-Containern mittels Antigenschnelltest auf das Coronavirus testen lassen. Fällt dieser negativ aus, bekommt man an Ort und Stelle eine Behandlung durch einen anwesenden Arzt, der bei Bedarf auch Medikamente verschreibt. Im Falle eines positiven Resultats wird zur Absicherung ein Gurgeltest durchgeführt, man erhält einen Absonderungsbescheid und muss sich in Heimquarantäne begeben. Verhindern soll diese Maßnahme, dass Patienten in oft kleinen Hausarzt-Praxen eine Corona-Infektionsquelle darstellen. Das Personal für die Container stellt der Ärztefunkdienst. Aus dem Büro des Gesundheitsstadtrats Peter Hacker wird der Kleinen Zeitung bestätigt, dass ab Mitte der Woche die ersten drei Stationen in Betrieb gehen werden. In der Lavaterstraße 5 unweit der U2-Station Aspernstraße in der Donaustadt, in der Ludwig-von-Höhnel-Gasse beim Eingang zum Laaerbergbad in Favoriten sowie am Mildeplatz in Ottakring. Pläne über weitere Standorte gibt es bereits. Bis Dezember sollen insgesamt 30 Container im ganzen Stadtgebiet verfügbar sein, damit möglichst vielen Menschen in fußläufiger Entfernung ein sicherer Arztbesuch ermöglicht werden kann. Um die Corona-Testkapazität in Wien weiter zu erhöhen, soll Anfang Dezember auch eine dritte Teststraße in Betrieb gehen. Diese wird sich im Westen der Stadt entlang der Wiental-Achse befinden. Ob man zur neuen Teststraße nur ohne Symptome – wie beim Happel-Stadion – oder auch mit leichten Symptomen – wie auf der Donauinsel – kommen kann, ist noch Teil von Gesprächen, so ein Sprecher von Stadtrat Hacker.

Um Hausärzte zu entlasten: Start für Arzt-Container in Wien

In Wels-Pernau drohte Freitagabend ein Lichtmast einer Parkplatzbeleuchtung nach einem Unfall umzustürzen. Die Feuerwehr entfernte den Mast der Straßenbeleuchtung.

Lichtmast auf einem Parkplatz in Wels-Pernau droht nach Unfall umzustürzen

Am 13. Dezember tritt der neue ÖBB-Fahrplan in Kraft. Er bringt 2,3 Millionen zusätzliche Zugkilometer. Auch das Nachtzugnetz wächst weiter, so kommt mit Fahrplanwechsel die neue Nightjet-Destination Amsterdam hinzu. Mehr zahlen müssen Fahrgäste nicht – es ist erstmals seit Jahren keine Preiserhöhung der Tickets vorgesehen, hieß es am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien. “2020 war für die ÖBB ein äußerst schwieriges Jahr. Auch wenn der schlimmste Einbruch vorbei ist, sind wir von unseren früheren Fahrgastzahlen weit entfernt”, zog ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä eine erste Zwischenbilanz. Im Personenverkehr fehlen “viele Millionen Fahrgäste” und im Güterverkehr “viele Millionen an Einnahmen”. Im Vergleich zu Vor-Corona liegt die Auslastung im Nahverkehr derzeit bei rund 70 Prozent, im Fernverkehr bei 60 Prozent – wie auch im Nachtverkehr. 19 Linien gibt es hier – im Sommer lag die Auslastung noch bei 90 Prozent, Reisewarnungen haben diese wieder zurückgehen lassen, erläuterte Matthä. “Die Lage ist äußerst herausfordernd”, dennoch wolle man die Kunden “mit vielen Neuerungen überraschen”, sagte der ÖBB-Chef. Seit 8. Oktober ist die Bahn wieder mit ihrem vollen Angebot an Zügen im Einsatz. “Täglich werden 120 Züge mehr angeboten. Im Nahverkehr punkten wir fortan mit zahlreichen Angebotsverbesserungen, längeren Betriebszeiten und verbesserten Intervallen. Insgesamt bauen wir hier das Angebot um 2,3 Millionen Zugkilometer aus – damit bieten wir noch mehr Kapazität für die Pendler an. Des Weiteren schaffen wir national und international neue Fernverkehrsverbindungen”, sagte Matthä. In der Früh und am Abend profitieren Fahrgäste künftig im Fernverkehr von zusätzlichen Tagesrandausweitungen auf den Strecken Graz – Wien, Salzburg – Innsbruck, Salzburg – Klagenfurt und Graz – Schwarzach-St. Veit. Neue Frühverbindungen gibt es auch von Bregenz nach Innsbruck und von Wien nach Linz und Salzburg. Auf der Strecke von Wien nach Budapest werden die Züge fortan im Stundentakt verkehren. Von Zürich – Bregenz – München werden ebenso zusätzliche und schnellere Verbindungen angeboten. Thermenbahn und direkt von Wien nach Schladming Ausgebaut wird auch das Wochenend-Angebot: Von Wien kann das steirische Thermen- und Vulkanland mit der Thermenbahn erreicht werden. Von Linz oder Wels geht es wochenends künftig im Zwei-Stunden-Takt und unkomplizierter an den Attersee. Und für Skifahrer und Wanderer gibt es am Wochenende neue Direktverbindungen von Wien über Linz nach Hinterstoder und Schladming bis nach Bischofshofen. Weiter ausgebaut wird auch das Nachtzugnetz. Mit der neuen Nightjet-Verbindung geht es ab Fahrplanwechsel täglich von Wien und Innsbruck nach Amsterdam. Der Nightjet von Wien nach Brüssel fährt künftig das ganze Jahr über drei Mal pro Woche und kommt früher in Brüssel an. “Parallel prüfen wir diverse Destinationen, die in Europa mit einem Mittelstrecken-Flug erreichbar sind. Mein Ziel ist weiterhin klar: ich möchte bis 2028 wieder ein ausgebautes Nachtzugnetz in Europa sehen – von Berlin nach Paris, von Stockholm bis Rom.” Brüssel-Zug ist früher am Ziel Klimafreundlich und bequem über Nacht in europäische Metropolen – die ÖBB machen es möglich und lassen das einstige Nachtzugnetz wiederaufleben. Mit der neuen Nightjet-Verbindung geht es ab Fahrplanwechsel täglich von Wien und Innsbruck nach Amsterdam. Der Nightjet von Wien nach Brüssel fährt künftig das ganze Jahr über drei Mal pro Woche und kommt früher in Brüssel etwas früher an – um 9.45 Uhr anstatt um 11.00 Uhr. Er träume auch weiterhin von einem Nightjet nach Paris und geht davon aus, “dass Träume irgendwann wahr werden”, sagte Matthä. Weitere Destinationen, die in Europa mit einem Mittelstrecken-Flug erreichbar sind, werden geprüft. “Mein Ziel ist klar: ich möchte bis 2028 wieder ein ausgebautes Nachtzugnetz in Europa sehen – von Berlin nach Paris, von Stockholm bis Rom”, betonte Matthä. Ab Ende 2022 sollen 13 neue Nightjet-Garnituren im Einsatz sein. Ein Teil der bestehenden erhält ein Update. Alle erneuerten Wagen werden mit einem barrierefreien Abteil ausgestattet und ein Radtransport wird künftig möglich sein, auch sollen sie mit W-LAN ausgestattet werden. Die neuen Liegewagen werden künftig eine generelle Vierer-Belegung haben. Bis Jahresende sollen die Railjet- und Nightjetzüge mit neuen Desinfektionsmittel-Spendern in den WC-Anlagen ausgestattet werden. Außerdem können in Bordrestaurants der Züge auch während der Fahrt Handdesinfektionsmittel sowie ein Mund-Nasen-Schutz gekauft werden, hieß es bei der Pressekonferenz. “Auch in Zeiten einer Pandemie ist es sicher, mit unseren Zügen unterwegs zu sein”, sagte Matthä und verwies darauf, dass es bisher keine Clusterbildung in einem Zug gegeben hatte.

Winterfahrplan: Keine Preiserhöhung und ein Nightjet nach Amsterdam