Wochenmarkt - 1.6 Millionen Euro für Neugestaltung

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Neue Böden, neue Decke, ein neues Erscheinungsbild. 1.6 Millionen Euro investiert die Stadt Wels in die Neugestaltung des Wochenmarktgeländes. Der Beschluss dazu soll noch vor Jahreswechsel fallen – die Umbauten sollen im Herbst 2021 abgeschlossen sein.

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  1. koca Reichard sagt:

    echt schön!

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Die Weltbevölkerung soll laut einer groß angelegten Studie bis 2100 deutlich weniger stark wachsen als bisher von den Vereinten Nationen vorhergesagt. Ein internationales Forscherteam legt in einem am Mittwoch im renommierten Medizin-Fachblatt “The Lancet” veröffentlichten Papier dar, dass es bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich 8,8 Milliarden Menschen auf der Erde geben werde. Da sind zwei Milliarden weniger als laut aktuellen UN-Prognosen. Die Geburtenrate in 183 von 195 Ländern werde so weit sinken, dass die Bevölkerungszahl ohne Einwanderung nicht mehr aufrechterhalten werden könne, schrieben die Wissenschafter. Mehr als 20 Länder, darunter Japan, Spanien, Italien und Polen, werden der Studie zufolge bis 2100 die Hälfte ihrer Bevölkerung verlieren. Auch das bevölkerungsreichste Land China werde von aktuell 1,4 Milliarden auf rund 730 Millionen Einwohner zum Jahrhundertende schrumpfen. Wachsen werden der Prognose zufolge hingegen Länder in Afrika südlich der Sahara. Nigeria könnte demnach in 80 Jahren mit 800 Millionen Menschen nach Indien das bevölkerungsreichste Land der Erde werden. “Wenn Frauen mehr Zugang zu Bildung und Geburtenkontrolle bekommen, entscheiden sie sich im Durchschnitt für weniger als 1,5 Kinder”, erklärte der Leiter der Studie, Christopher Murray vom Institut für Gesundheitsmessung und -auswertung (IHME) der Washington-Universität in Seattle, das von der Bill und Melinda Gates Stiftung unterstützt wird. Die Entwicklung sei eine “gute Nachricht” für die Umwelt, sagte Murray, denn eine kleinere Weltbevölkerung könne die Nahrungsmittelproduktion zurückfahren und den Ausstoß von Treibhausgasen senken. Für Länder in Subsahara-Afrika bringt das dort prognostizierte Bevölkerungswachstum nach Ansicht von Murray wirtschaftliche Chancen mit sich. Für die meisten Länder außerhalb von Afrika dürfte die sinkende Zahl an Arbeitskräften aber “tiefgreifende negative Folgen für die Wirtschaft” haben. So sinke die Zahl der Arbeitskräfte in China beispielsweise von rund 950 Millionen heute auf 350 Millionen 2100 – ein Rückgang von 62 Prozent. In Nigeria steige sie hingegen von heute 86 Millionen auf 450 Millionen. Die alternden Gesellschaften müssten daher ihre Sozial- und Gesundheitssysteme reformieren, mahnten die Studienautoren. Da die Lebenserwartung zudem steige, nehme die Zahl der Menschen, die älter als 80 Jahre sind, von 140 Millionen auf 866 Millionen zu. Mehr als viertel der Weltbevölkerung werde bis zum Jahrhundertende älter als 65 Jahre alt sein. Länder mit hohem Einkommen könnten diesen Entwicklungen mit einer flexiblen Einwanderungspolitik und sozialer Unterstützung für Familien mit Kindern begegnen, hieß es in der Studie. Murray warnte davor, dass manche Länder angesichts dieser Prognosen den Zugang zur Geburtenkontrolle beschränken könnten. Der wesentliche Faktor, warum Murrays Team auf ein deutlich geringeres Wachstum der Weltbevölkerung kommt als die UNO, ist die angenommene Geburtenrate. Während die Vereinten Nationen in ihren Prognosen über das Jahrhundert von einer Geburtenrate von 1,8 Kindern pro Frau ausgehen, wird sie laut den Analysen von Murray und seinen Kollegen auf unter 1,5 Kinder pro Frau fallen. Für eine stabile Bevölkerungszahl ist eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau nötig. Der Chefredakteur des Journals “The Lancet”, Richard Horton, erklärte, die Studie zeige eine radikale Verschiebung der geopolitischen Machtverhältnisse. “Am Ende dieses Jahrhunderts wird die Welt eine multipolare sein, in der Indien, Nigeria, China und die USA die wichtigsten Mächte sind.”

Weltbevölkerung wächst bis 2100 langsamer als angenommen

Fernando Alonso gibt in der kommenden Saison sein Formel-1-Comeback. Der Ex-Weltmeister aus Spanien kehrt 2021 zu seinem früheren Rennstall Renault zurück. Wie das französische Werksteam am Mittwoch mitteilte, schließt sich Alonso dem Team “für die nächsten Saisonen” an. Der Asturier, der am 29. Juli bereits 39 Jahre alt wird, übernimmt das Cockpit von Daniel Ricciardo, der zu McLaren wechselt. Alonso wurde mit Renault 2005 und 2006 Weltmeister und fährt künftig an der Seite des Franzosen Esteban Ocon. Sein bisher letztes Formel-1-Rennen bestritt Alonso beim Saisonfinale 2018 in Abu Dhabi. Danach hatte er als Toyota-Werkspilot 2019 seinen Titel beim Langstreckenklassiker 24 Stunden von Le Mans erfolgreich verteidigt und heuer zu Jahresbeginn die Rallye Dakar die Saudi-Arabien auf dem 13. Platz der Autowertung beendet. “Renault ist meine Familie und steht für meine liebsten Erinnerungen in der Formel 1 mit meinen beiden Weltmeistertiteln, ich blicke aber nun nach vorne”, betonte Alonso, der schon 2003 bis 2006 sowie 2008 bis 2009 für die Franzosen in der Motorsport-Königsklasse unterwegs war. “Ich werde meine Rennerfahrung mit jedem teilen, von den Ingenieuren über die Mechaniker bis zu meinem Teamkollegen.” Renault habe das Ziel, “wieder auf das Podium zurückzukehren, und das will ich auch”, versicherte der Gewinner von 32 Formel-1-WM-Läufen. Renault kämpft seit der Rückkehr als Werksteam 2016 um den Anschluss an Mercedes, Ferrari und Red Bull Racing. Anstatt 2019 jedoch die großen Drei anzugreifen, rutschten die Franzosen in der Konstrukteurswertung sogar noch hinter McLaren auf Position fünf zurück. Viel zu wenig für den Rennstall aus Viry-Chatillon. “Seine Erfahrung und Entschlossenheit wird es uns ermöglichen, aus jedem von uns das Beste rauszuholen”, sagte Renault-Teamchef Cyril Abiteboul. “Er wird in unser Team, das schnell gewachsen ist, auch eine Kultur des Rennfahrens und Gewinnens einbringen, um zusammen Hürden zu meistern.” Alonso selbst dürfte nicht allzu große Umstellungsprobleme haben, schließlich kennt er die aktuelle Formel-1-Auto-Generation noch. Die Regelrevolution wurde wegen der Coronakrise auf 2022 verschoben. Zuletzt war Alonso in der Königsklasse weniger durch Erfolge als durch leidenschaftliches Raunzen aufgefallen. Entweder entwickelte sich nach seinem Empfinden die Formel 1 in die falsche Richtung oder sein Bolide war für seine Ansprüche zu langsam. Während seines einjährigen Intermezzos 2007 bei McLaren führte Alonso das englische Traditionsteam sogar an den Rand des Zusammenbruchs. Er überwarf sich damals mit seinem Stallrivalen Lewis Hamilton und spielte dem Automobil-Weltverband FIA in einer Spionage-Affäre Insider-Informationen zu. McLaren wurde wegen des Besitzes geheimer Ferrari-Daten zu 100 Millionen US-Dollar Strafe verdonnert, der Spitzel flüchtete zu Renault. Nun kommt es zur bereits dritten Liason zwischen Alonso und den Franzosen. Zuvor will der Mann aus Oviedo aber noch den nächsten Anlauf auf die Triple Crown nehmen. Erfolge beim Formel-1-Rennen in Monaco und Langstreckenklassiker von Le Mans hat Alonso längst, ihm fehlt nur noch der Triumph beim Indy 500, das im August auf dem Programm steht.

Alonso ab 2021 wieder bei Renault in der Formel 1

Die SPÖ fordert bei den Corona-Tests im Tourismusbereich eine bessere Strategie und ein Hochfahren der Testkapazitäten. Es brauche für alle Tourismus-Mitarbeiter “flächendeckende, regelmäßige Covid-Tests in ganz Österreich” – und zwar verpflichtend und im Zwei-Wochen-Intervall, forderte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner am Donnerstag. Denn auf freiwilliger Basis wie bisher funktioniere das nicht. Auch verlangt sie einen klaren Fahrplan für Tourismusbetriebe für den “Ernstfall”. Das Krisenmanagement müsse klar in Bundeshand sein, so die ehemalige Gesundheitsministerin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher. Die Tests sollten durch die Bundesregierung einheitlich organisiert und finanziert werden, “das kann man nicht auf die Bezirke abschieben”. Rendi-Wagner verwies darauf, dass Tourismusministerin Elisabeth Köstinger(ÖVP) ja bei der Vorstellung der Test-Pläne im Tourismus ein Budget von 150 Mio. Euro für die entsprechende Kampagne und die Tests angekündigt hatte. “Genau dieses Geld muss dafür eingesetzt werden”, sagte sie. Scharfe Kritik an Regierung Scharfe Kritik übten Rendi-Wagner wie Kucher auch grundsätzlich am bisherigen Umgang der Regierung mit den Corona-Tests. “Es wird nach wie vor in Österreich zu wenig und viel zu langsam getestet. In einigen Ländern Europas geht das in wenigen Stunden”. Die Testergebnisse würden dort in vier bis fünf Stunden vorliegen, hierzulande dauere es nach wie vor fünf bis sechs Tage. “Man hat sich in diesem Bereich nicht verbessert”, so die Parteivorsitzende. “Fünf Monate Corona-Erfahrung hätten (Bundeskanzler Sebastian, Anm.) Kurz und seinem Team reichen müssen, um die richtigen Lehren zu ziehen. Diese sind aus meiner Sicht nicht zur Genüge gezogen worden.” Für den Tourismus hatte Köstinger ja Testkapazitäten von bis zu 65.000 Tests pro Woche angekündigt, erinnerte Rendi-Wagner. Jetzt sei man hier nicht einmal bei zehn Prozent dieser Zahlen. Die Vorgänge im Tourismusort St. Wolfgang hätten auch aufgezeigt, dass es bisher an klaren, einheitlichen Leitlinien, vor allem im Tourismus, gemangelt habe. Kucher unterstrich die Kritik und zeigte sich verwundert darüber, dass das Tourismusministerium just am heutigen Tag einen Leitfaden wie von der SPÖ gefordert (“zum Umgang mit COVID-19 (Verdachts-)Fällen”) veröffentlichte. “Schön, dass ihr langsam munter werdet”, sagte er in Richtung Köstinger. Diesen “mitten in der Hochsaison” zu bringen, sei aber zu spät. “Verdachtsmomente” Kritisch kommentierte Kucher neuerlich auch Medienberichte, wonach ÖVP-nahe Berater bei den Vorarbeiten zur Erstellung der Teststrategie im Tourismus eingebunden gewesen waren. Es steht der “Verdacht im Raum”, dass einige “das Geschäft ihres Leben” bei den Corona-Tests machen, meinte er dazu sowie zu Berichten, wonach nur bestimmte Laborinstitute mit den Tests beauftragt worden seien. Rendi-Wagner meinte dazu, es gebe hier offenbar zumindest “Verdachtsmomente”. Grundsätzlich begrüßt wurde von Rendi-Wagner die Idee der Einführung einer Corona-Ampel, diese komme aber zu spät. Bisher wisse man auch nur, dass diese mehrere Farben haben wird, “aber nicht, was die Konsequenz” bei den jeweiligen Warnstufen sein wird. “Wir wissen gar nichts über die Ampel.” Unverständnis äußerte sie auch darüber, dass das Instrument erst im Herbst in Regelbetrieb gehen soll. “Warum erst im Herbst, das ist zu spät, das ist am Ende der Tourismussaison in Österreich.” Einen klarer Leitfaden hätte spätestens zum Zeitpunkt der Lockerungen auf dem Tisch liegen und die Ampel im Frühsommer in Betrieb genommen werden müssen. Zum Aus der Strafen für den 1-Meter-Abstand (der berühmte “Babyelefant”) als indirekte Folge des VfGH-Urteils sagte Rendi-Wagner, sie setze auf Eigenverantwortung. Sie glaube zwar nicht, dass diese gesetzliche Lücke unbedingt geschlossen werden müsse. Sofern hier ein Vorschlag vorliege, werde sich die SPÖ das aber ansehen. “Ich kann mir vorstellen, dass wir so etwas mittragen.” Kein Kommentar zu Doskozil Rendi-Wagner will die Querschüsse von Burgenlands Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil (SPÖ) gegen ihre Person nicht kommentieren. Am Donnerstag hatte er nach mehrmaliger Kritik an der Bundes-SPÖ auch in Zweifel gezogen, ob Rendi-Wagner die beste Spitzenkandidatin für die nächste Nationalratswahl wäre. Rendi-Wagner verwies als Reaktion auf die Mitgliederbefragung vom Mai. Im Ö1-“Morgenjournal” meinte Doskozil, die SPÖ sollte grundsätzlich auf den- oder diejenige mit den besten Zustimmungswerten setzen. Die SPÖ-Vorsitzende wollte darauf am Rande einer Pressekonferenz nicht weiter eingehen und verwies auf die Mitgliederbefragung, bei der sie klar von den SPÖ-Mitgliedern bestätigt worden war: “Wir haben im Mai dieses Jahren das Ergebnis der Mitgliederbefragung gehabt mit einer historischen Beteiligung”. Das “eindeutige Votum” von 96 Prozent der Teilnehmer habe ergeben, dass die Sozialdemokratie “intern diskutieren und geeint auftreten” solle. Daher “gibt es das nicht weiter zu kommentieren, ich respektiere dieses Votum von 96 Prozent der Mitglieder”, so die Vorsitzende.

SPÖ will verpflichtende Mitarbeiter-Test alle zwei Wochen

Die Pflegekräfte in Österreich sind im internationalen Vergleich besonders belastet. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. 35 Prozent von ihnen berichten von Gesundheitsproblemen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit, während es im OECD-Schnitt nur 15 Prozent sind. Einzig in Finnland ist der Wert höher. In Spanien geben hingegen nur sieben Prozent der Pfleger an, dass sie in den vorangegangenen zwölf Monaten ein auf ihre Arbeit bezogenes Gesundheitsproblem hatten. Allgemein sind Pflegekräfte höheren Gesundheitsrisiken ausgesetzt als Arbeitskräfte in anderen Sektoren, heißt es in der Studie mit Blick auf eine Untersuchung in den EU-Staaten. In dieser berichteten lediglich 7,9 Prozent aller Beschäftigten von gesundheitlichen Problemen im Zusammenhang mit ihrem Job. Ebenfalls einen Spitzenwert belegt Österreich, was Risikofaktoren am Arbeitsplatz betrifft. Rund 90 Prozent der heimischen Pfleger sagten, dass sie bei ihrer Arbeit einem solchen ausgesetzt seien. Dies ist die dritte Stelle hinter Frankreich und der Schweiz. Der OECD-Durchschnitt liegt hier bei 64 Prozent. Explizit führen die Forscher der in Paris ansässigen Organisation auch eine österreichische Untersuchung an, bei der 68 Prozent der Befragten sagten, dass sie nach einem Arbeitstag erschöpft seien. Die knapp 200 Seiten dicke Studie mit dem Titel “Who Cares? Attracting and Retaining Care Workers for the Elderly” (Wer kümmert sich? Pflegekräfte für die Älteren anziehen und halten”) widmet sich neben einer Bestandsaufnahme vor allem Möglichkeiten, den massiv steigenden Bedarf an Pflegern in den kommenden Jahren zu decken. Rekrutierung von Männern, bessere Bezahlung und Ausbildung, aber auch Einsatz von Technologie werden diskutiert. Mehr als 90 Prozent der Pflegekräfte seien weiblich, 20 Prozent jeweils im Ausland geboren. Die meisten von ihnen seien Frauen im mittleren Alter, mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren. Die meisten Beschäftigten des Sektors (70 Prozent) hätten keine Krankenpflegerausbildung. Dies schlage sich auch in der Bezahlung nieder. Während der durchschnittliche Stundenlohn im Spitalsbereich 14 Euro betrage, liege er in der persönlichen Pflege bei nur neun Euro. Was den Anteil von männlichen Pflegern betrifft, liegt Österreich der Studie zufolge etwas besser als der OECD-Durchschnitt. Detaillierte Daten dazu waren jedoch nicht zu erhalten. Entgegen einer verbreiteten Wahrnehmung sind im österreichischen Pflegesektor auch nicht überproportional viele im Ausland geborene Personen beschäftigt. Mit etwas weniger als 30 Prozent liegt der Anteil nur einige Prozentpunkte höher als in der Gesamtbevölkerung. Der OECD-Schnitt liegt hier bei über 20 Prozent. Deutlich höher ist in Österreich jedoch der Anteil der Teilzeitbeschäftigten im Pflegesektor (60 Prozent, um 15 Prozentpunkte mehr als der OECD-Schnitt). Wegen der alternden Bevölkerung werden in den kommenden 20 Jahren um 60 Prozent mehr Pflegekräfte in den OECD-Staaten benötigt, um den bisherigen Versorgungsstand zu halten. Das entspreche 13,5 Millionen Jobs in dem Sektor. Aktuell sei der Engpass am größten in Staaten wie der Slowakei, Polen und Rumänien, die in europäischem Maßstab als Exporteure von Pflegekräften gelten. Die Coronakrise habe gezeigt, wie wichtig der Pflegebereich sei, betont die OECD. Schließlich seien Schätzungen zufolge mehr als 50 Prozent aller Covid-19-Todesfälle in Pflegeeinrichtungen zu beklagen gewesen. Die OECD hat derzeit 37 Mitgliedsstaaten, neben 22 EU-Staaten sind dies Australien, Chile, Großbritannien, Island, Israel, Japan, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, die Schweiz, Südkorea, die Türkei und die Vereinigten Staaten von Amerika.

Österreichs Pflegekräfte besonders belastet

Ab Mitternacht wird die partielle Reisewarnung aufgehoben. Die epidemiologische Entwicklung in der italienischen Provinz lasse dies zu, heißt es aus dem Außenministerium. Ab Mitternacht von Mittwoch auf Donnerstag ist die partielle Reisewarnung für die italienische Provinz Lombardei aufgehoben.Das teilte das Außenministerium Mittwoch früh mit. Die epidemiologische Entwicklung in der italienischen Provinz, die als erste und besonders hart von der Pandemie betroffen war, lasse diesen Schritt nunmehr zu, erklärte eine Sprecherin von Außenminister Alexander Schallenberg. Weiterhin aufrecht bleibe aber die Sicherheitsstufe 4 (von 6) für ganz Italien – wie im übrigen auch für alle anderen Länder der Welt, außer es gilt Stufe 6 für Länder oder 5 für Regionen. Reisewarnungen für 32 Staaten Aufgrund der globalen Ausbreitung des Coronavirus gelten laut Außenministerium derzeit Reisewarnungen für 32 Staaten: Ägypten; Albanien; Bangladesch; Belarus; Bosnien und Herzegowina; Brasilien; Bulgarien; Chile; Ecuador; Indien; Indonesien; Iran; Kosovo; Mexiko; Montenegro; Nigeria; Nordmazedonien; Pakistan; Peru; Philippinen; Portugal; Republik Moldau; Rumänien; Russland; Schweden; Senegal; Serbien; Südafrika; Türkei; Ukraine; USA; Vereinigtes Königreich. Zudem gilt weiterhin die partielle Reisewarnung für die chinesische Provinz Hubei.

Österreich hebt Reisewarnung für die Lombardei auf

Italiens Bischofskonferenz stellt 200 Millionen Euro für die Folgen der Corona-Krise bereit. Davon werden 156 Millionen für direkte Nothilfe oder in Schwierigkeiten geratene Einrichtungen unter den Diözesen verteilt, wie die Bischofskonferenz am Mittwoch in Rom laut Kathpress mitteilte. Das Geld stammt demnach aus der staatlich erhobenen Religions- und Kultursteuer, der Hauptfinanzierungsquelle der katholischen Kirche in Italien; sie war im Budget für den Unterhalt von Kirchengebäuden vorgesehen. Die Gesamtsumme der Steuerzuwendung betrug 2019 rund 1,07 Milliarden Euro.

Kirche in Italien stellt 200 Millionen Euro für Krise bereit