WT1-Talk - Messen und Kongresse wieder erlaubt

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Mag. Robert Schneider (Geschäftsführer Messe Wels) im Gespräch.

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Der Präsident des Weltärztebundes rechnet nicht mit einem schnellen Ende der Corona-Krise. “Diese Problematik wird uns mit Sicherheit bis zum Ende des Jahres begleiten”, sagte Frank Ulrich Montgomery. Bis ein Impfstoff verfügbar sei, “werden wir unser gesamtes soziales Leben und unser Arbeitsleben umstellen müssen”.

Weltärztepräsident: Krise bis Ende des Jahres

Die tägliche Testkapazität auf das Coronavirus in Österreich liegt mittlerweile bei 10.000. Dafür gebe es genug Reagenzien, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Dienstag. Wie bereits mehrfach angekündigt, sollen weiter bzw. nunmehr zielgruppenorientiert einerseits Mitarbeiter in Gesundheitsbereich und im Handel sowie Personal und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen getestet werden.

Tägliche Testkapazität auf 10.000 erhöht

Forscher haben erstmals in Österreich eine koreanische Buschmücke nachgewiesen. Im Rahmen eines Überwachungsprogramms wurde sie in Osttirol registriert. Damit steigt die Zahl invasiver Mückenarten in Tirol: Die japanische Buschmücke ist dort bereits nachgewiesen und es gibt Anzeichen, dass auch die asiatische Tigermücke in Tirol überwintert und nicht immer wieder neu eingeschleppt wird. Im Rahmen eines wissenschaftlichen Mückenüberwachungsprogramms wurde die Verbreitung von Stechmücken mit sogenannten “Ovitraps” untersucht. Von Mai bis Oktober 2018 wurden an 67 Standorten (17 in Osttirol und 50 in Nordtirol) wöchentlich solche Fallen aufgestellt, auf denen die Stechmücken ihre Eier ablegen. Die Standorte lagen an Autobahnen sowie in städtischen und ländlichen Gebieten. Bereits weit verbreitet Das Team um Hans-Peter Führer vom Institut für Parasitologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat die Eier aus den Fallen genetisch untersucht und die Ergebnisse nun im Fachjournal “PLOS Neglected Tropical Diseases” veröffentlicht. Es zeigte sich, dass die potentiell invasiven Mückenarten bereits weit verbreitet sind: An 27 Prozent der Standorte wurden Eier gebietsfremder Stechmücken gefunden. Sowohl die asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) als auch die japanische Buschmücke (Aedes japonicus) wurden auf Autobahnen und in städtischen Gebieten in Ost- und Nordtirol dokumentiert. Die koreanische Buschmücke (Aedes koreicus) wurde in Osttirol erstmals nachgewiesen. Die in Österreich erstmals nachgewiesene Art dürfte aus Italien eingewandert sein, wo sie bereits etabliert ist, sagte Führer im Gespräch mit der APA. Der Nachweis der drei asiatischen Mückenarten ist für die Bevölkerung, die öffentliche Gesundheit und die relevanten Entscheidungsträger von großer Bedeutung, betonen die Wissenschafter. “Vor allem die asiatischen Tigermücken können gefährliche Krankheitserreger wie Dengue, Chikungunya und Zika übertragen. Einheimische Stechmücken sind dazu nicht in der Lage”, so Führer. Zudem können die neuen Stechmückenarten in großen Massen auftreten und auch tagsüber stechen. Der häufige Nachweis invasiver Arten entlang der Autobahnen ist kein Zufall: “Gebietsfremde Mückenarten werden vorwiegend durch Gütertransfer eingeschleppt, sie können aber auch einfach mit dem Auto mitfahren. Daher sind Autobahnen die wichtigsten Eintrittspforten für potentiell invasive Mückenarten”, so Führer, der auf frühere Nachweise der asiatischen Tigermücke entlang der Inntalautobahn verweist. Neu seien aber wiederholte Nachweise im städtischen Gebiet, etwa in Innsbruck, Kufstein und Lienz. Während sich die japanische Buschmücke bereits in ganz Österreich etabliert hat, also hier auch überwintert, findet sich die asiatische Tigermücke praktisch nur in Tirol entlang der Autobahn, wobei es auch bei dieser Art erste Anzeichen einer Etablierung gib, so Führer. Der Experte hält daher ein Monitoring der Stechmückenfauna in den Gebieten, wo die Tigermücke schon einmal nachgewiesen wurde, für “absolut notwendig, um zu schauen, ob sie sich tatsächlich hier etabliert. Wenn ja, muss man Bekämpfungsmaßnahmen angehen, weil sonst kann es zu Dengue- oder Chikungunya-Ausbrüchen kommen wie in Frankreich und Italien”.

Koreanische Buschmücke erstmals in Österreich nachgewiesen

Ein Fitnessclub-Besitzer in Amstetten will entgegen des aufgrund der Covid-19-Maßnahmen nach wie vor herrschenden Verbots am Montag seine Tore für Besucher öffnen. “Bundeskanzler Kurz hat gesagt, er kämpft um jeden Betrieb. Aber während er kämpft, gehe ich pleite. Ich habe keine Zeit mehr”, meint Gründer Christoph Haider in einem Video-Statement, das er auf YouTube veröffentlicht hat. Haider will in seinem Club höchste Hygiene- und Sicherheitsstandards einhalten. Dass er mit der Öffnung gegen die derzeitige Gesetzeslage verstößt, ist ihm klar. Er müsse dies mit Blick auf seine Finanzen aber vorantreiben. “Es ist eine menschliche Verpflichtung meinen Kindern gegenüber. Es ist meine unternehmerische Verantwortung“, meint er – und appellierte mit Blick auf die nun wieder eröffneten Friseurläden oder Kosmetiksalons an die “rechtliche Gleichbehandlung“. Seinen Club eröffnete Haider erst einen Monat vor Beginn der Coronakrise. Laut eigenen Angaben hat er 1.000 Euro aus dem Härtefonds bekommen. Damit könne er die Miete bezahlen. Die Leasingrate für die Geräte sei aber ohne Einkünfte nicht stemmbar. Noch dazu sei von der Regierung noch nicht einmal ein möglicher Wiedereröffnungstermin in Aussicht gestellt worden. Samstagmittag hatte das YouTube-Video mehr als 1.800 Aufrufe verzeichnet. Auf der Facebook-Seite steht mittlerweile auch ein Video, in dem der Betreiber eines Fitnessclubs in Bad Waltersdorf in der Steiermark ebenfalls ankündigt, Montagvormittag öffnen zu wollen. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hatte für die Fitnessstudios Ende Mai als Wiedereröffnungstermin in Aussicht gestellt.

Fitnessclub sperrt auf: "Haben keine Zeit mehr"

Tschechien lockert seine restriktiven Maßnahmen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus ein wenig. Das Betreiben von Individualsport wird wieder erlaubt, wie das Minderheitskabinett aus populistischer ANO und Sozialdemokraten am Montag in Prag beschloss. Zudem dürfen erste Geschäfte öffnen, die im Kampf gegen die Pandemie geschlossen worden waren, darunter Hobby- und Baumärkte, der Eisenwarenhandel sowie Fahrradwerkstätten. Doch zugleich werden die Hygieneregeln für den Einzelhandel verschärft. Der Mindestabstand zwischen Kunden muss zwei Meter betragen, am Eingang müssen Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe bereitgestellt werden. Die Regierung in Prag hatte Mitte März einen weitgehenden Ein- und Ausreisestopp verhängt. Sie stellte nun in Aussicht, dass tschechische Bürger ab dem 14. April für unerlässliche Reisen das Land verlassen dürfen. Dazu zählen Geschäftsreisen sowie Arzt- und Verwandtenbesuche, wie Industrieminister Karel Havlicek erläuterte. Nach der Rückkehr ist eine 14-tägige Quarantäne Pflicht.

Tschechien beschloss erste Lockerungen