WT1-Talk - Totales Rauchverbot in Österreich

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  1. Harald Gillinger sagt:

    😨

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Das schwer von der Corona-Pandemie betroffene Spanien könnte nach Auffassung der Regierung Ende April Schritt für Schritt zu einer gewissen Normalität zurückkehren. Kurz vor der offiziellen Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen bis 26. April versicherte Finanzministerin und Regierungssprecherin Maria Jesus Montero, dass die Bürger danach langsam “ihr normales Leben zurückgewinnen können”. Für Menschen, die Straßen und Plätze bevölkerten, werde es aber “klare Anweisungen” der Regierung geben, so Montero in einem Interview mit dem Sender “Antena 3”. In Spanien herrscht seit dem 15. März ein striktes Ausgehverbot, das nun bereits zum zweiten Mal verlängert wird. Das Parlament muss der von Ministerpräsident Pedro Sanchez angekündigten Maßnahme am Donnerstag noch zustimmen. Die knapp 47 Millionen Spanier dürfen nur zum Einkaufen und in Sonderfällen vor die Tür, Spaziergänge oder Sport sind nicht erlaubt. Die strengen Beschränkungen zeigen jedoch langsam Wirkung: Die Zahl der Neuinfektionen ist mittlerweile deutlich rückläufig. Sanchez hatte vor wenigen Tagen bereits durchblicken lassen, dass es ab Ende April Lockerungen für die Bevölkerung geben werde.

Spanien plant ab Ende April Schritt zur Normalität

Mit dem am Dienstag präsentierten Spielplan für die kommende Saison feiert das Landestheater Niederösterreich sein 200-jähriges Bestehen. Wegen Verschiebungen aufgrund der Coronakrise werden die eigentlichen Festlichkeiten aber erst in der zweiten Saisonhälfte stattfinden. Mit Schillers “Kabale und Liebe” wird dabei ein Stück zu sehen sein, das bereits 1820 auf dem Programm gestanden ist. “2019 hatte das Landestheater die höchsten Erlöse seit seinem Bestehen. ‘Am Königsweg’, ‘Hamlet’ und ‘Der Parasit’ haben alle Erwartungen übertroffen”, zog Geschäftsführerin Olivia Khalil Bilanz. Ab Mitte März mussten jedoch sämtliche Vorstellungen und Vermittlungsarbeiten wegen des Coronavirus abgesagt werden. “Wir standen im März mit einigen Produktionen kurz vor den Premieren”, erinnerte sich die künstlerische Leiterin Marie Rötzer an den Beginn der Maßnahmen. “Seit April sind alle Mitglieder des Hauses in Kurzarbeit”, so Khalil. Zwar hatte das Theater einen großen Einnahmenverlust, doch wollten etwa 30 Prozent der Besucher eine Gutschrift statt einer Rückerstattung für bereits erworbene Tickets. In der kommenden Saison sollen die Kartenpreise trotz Inflation nicht angehoben werden. “Wir wollen alle Maßnahmen der Regierung einhalten”, fuhr die Geschäftsführerin fort. Sitzplätze könnten wegen der unsicheren Situation derzeit auch nur reserviert werden, erst zwei Wochen vor der Vorstellung würde man die Karten online oder postalisch verschicken. Dennoch hat sich das Landestheater für Rötzer mit ihrer aus dem Theatertagebuch und Streams vergangener Aufführungen bestehenden Online-Präsenz als “sehr gute Lösung” in die nächste Spielzeit gerettet. “Wir haben tolle Resonanz bekommen”, berichtete die künstlerische Leiterin. In der Jubiläumssaison will man unter dem Motto “Weltbürger*innen Theater” in die Zukunft schauen. Dabei sollen weiterhin die Schwerpunkte sowohl auf Internationalität und Vielsprachigkeit als auch auf Regionalität und Bürgernähe gelegt werden. So soll die neue Saison Uraufführungen, Klassiker, Gastspiele und Kinder- bzw. Jugendtheater bieten. Ruth Brauer-Kvams Inszenierung von Molières “Die Schule der Frauen” wird am 18. September die Saison eröffnen. “Die Schauspieler freuen sich, endlich wieder spielen zu können. (…) Es wird bunt, es wird laut, es wird natürlich feministisch, aber es wird lustig”, freute sich die Universalkünstlerin nach der ersten Probewoche. “Ich will, dass die Schauspieler sich selbst und ihren Beruf feiern!” Der auf Klassiker spezialisierte Regisseur Stephan Rottkamp wird Schillers “Kabale und Liebe” in Szene setzen. Die für März geplanten Premieren von Felix Hafners Inszenierung von “Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull” nach Thomas Mann und Miroslav Krlezas “Christoph Kolumbus” in der Regie von Rene Medvesek wurden auf September bzw. Oktober verschoben. Thomas Manns “Der Zauberberg” wird in Kooperation mit Luxemburg aufgeführt, außerdem stehen Nestroys “Der Talisman” und Shakespeares “Othello” auf dem Programm. “Das Stück war schon lange vor der Black Lives Matter-Bewegung auf dem Programm, erfährt aber traurigerweise wieder Aktualität”, so Rötzer. Die Regie führt hier Rikki Henry, der bereits für seine Hamlet-Inszenierung im Landestheater hochgelobt wurde. Als Gastspiele werden ab Dezember unter anderem Goethes “Faust” vom Schauspielhaus Zürich und Daniel Kehlmanns “Die Reise der Verlorenen” vom Schauspielhaus Köln gegeben. Als Lesungen stehen Barbara Petritsch und Nikolaus Habjan mit Werner Schwabs “Die Präsidentinnen” und Ursula Strauss mit Stefan Zweigs “Brief einer Unbekannten” auf dem Programm. Für Kinder und Jugendliche wird das Klassenzimmertheater mit u.a. einer Gandhi-Biografie fortgesetzt. Zudem sind Mira Lobes “Ein Städtchen Drumherum” und Otfried Preußlers “Das kleine Gespenst” zu sehen.

Landestheater NÖ feiert nächste Saison 200-jähriges Bestehen

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