WT1-Talk - Zukunftsausblick Oberösterreich

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Wie der Landeshauptmann die Zusammenarbeit mit Wels sieht, und was er zur neuen Bundesregierung sagt. Diese Woche im Talk: LH Thomas Stelz.er

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Kommentare:
  1. Dave Dam sagt:

    Weiter so mit Wachstum

  2. Christine Novak sagt:

    Interessant

  3. GIUSEPPE PALERMO sagt:

    ok

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Heute, Donnerstag, sind im Bundeskanzleramt zwei Pressekonferenzen der Regierung angesetzt. Um 11.00 Uhr informieren Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) und Justizministerin Alma Zadic (Grüne) über die “Offensive gegen häusliche Gewalt”. Über neueste Entwicklungen in Sachen Corona-Virus berichten Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) um 12.30 Uhr.

Pressekonferenzen mit Zadic/Raab und Nehammer/Anschober

Die Koalitionsfraktionen haben am Dienstag im Nationalrat weitere Corona-Hilfen beschlossen, von der die Gastronomie profitieren soll. Ab 1. Juli wird die Schaumweinsteuer dauerhaft gestrichen, die Mehrwertsteuer auf nicht-alkoholische Getränke wird befristet halbiert. Geschäftsessen können künftig zu einem höheren Grad abgesetzt werden und Essensgutscheine werden weiter privilegiert.

Steuererleichterungen für Gastronomie beschlossen

Gesundheitsminister Rudi Anschober hat den jüngsten Stand in der Entwicklung des Coronavirus in Österreich präsentiert. Demnach gibt es derzeit 42 Todesfälle, 6000 Personen sind mit dem Virus infiziert. Heute wird eine Lieferung mit großen Mengen an Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln in Österreich erwartet.

Anschober: Zahl der Toten auf 42 gestiegen

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) will, dass der Kreis der Bezugsberechtigten für den Corona-Härtefallfonds ausgeweitet wird. “Auch die Mehrfachversicherten und mit höheren Einkommen sollen zum Zug kommen und auch Unternehmen, die erst nach dem 1.1. dieses Jahres begonnen haben”, sagte Kogler am Samstag im Ö1-Morgenjournal. Es handle sich um “zigtausende” Unternehmen und damit “ausreichend viele, dass wir uns um diese Menschen bemühen”, erklärte Kogler weiter. Kogler zeigte sich “sehr zuversichtlich”. Mehrerer Ministerien würden hier mit der Wirtschaftskammer verhandeln, die den Härtefonds abwickelt. Derzeit können von der Coronakrise betroffene Einpersonenunternehmen und Kleinstunternehmen mit bis zu neun Angestellten Gelder aus dem vorerst mit einer Milliarde Euro dotierten staatlichen Notfallfonds abrufen, wie Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) in “krone.tv” und “oe24.tv” erklärte. Anspruchsberechtigt seien etwa auch Journalisten oder Physiotherapeuten, die selbstständig sind. “Wir sind überzeugt, dass wir durchhelfen durch diese schwierige Phase mit dem Geld, das auch nicht zurückbezahlt werden muss”, so Schramböck. Sollte das Geld nicht reichen, “dann werden wir aufstocken”. Schramböck appellierte außerdem an die Österreicher “nicht unbedingt jetzt über Amazon zu bestellen, sondern mit dem Einkauf zu warten, bis es beim österreichischen Händler wieder geht”. Die Österreicher sollten nur das Nötigste kaufen und mit geplanten Anschaffungen warten, bat die Wirtschaftsministerin.

Kogler will Härtefonds-Bezieherkreis ausweiten

Der Phantasie freien Lauf lassen und die Ideen dann zu Papier bringen. Daraus entstehen dann wilde, lustige, freundliche oder auch böse Figuren und Tiere. Ja so lässt sich der Beruf eines Kinderbuchillustrators erklären. Und einer der bekanntesten der Welt, Axel Scheffler war zu Gast in Wels. An seiner Schöpfung, dem Monster Grüffelo kommt man beim Erwachsenwerden nur schwer vorbei. Und der Grüffelo ist auch Teil der Ausstellung: Masters of Animals.

Aus dem neu geschaffenen Künstler-Überbrückungsfonds gibt es ab Donnerstag erste Auszahlungen. Seit dem Startschuss vergangenen Freitag sind bei der zuständigen Sozialversicherung der Selbstständigen (SVS) 1.000 Anträge eingelangt, hieß es am Mittwoch. Der Fonds soll von der Coronakrise gebeutelten Künstlern “den Neustart erleichtern”, so Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne). Ein Großteil der Anträge sind laut SVS-Obmann Peter Lehner bereits bearbeitet worden: “Die Überweisungen werden morgen erfolgen können.” Zum bewusst einfach gehaltenen Online-Formular habe es “wenige Rückfragen” gegeben. Auffällig sei, dass viele der bisher registrierten Künstler bereits den Härtefallfonds in Anspruch genommen haben. “Dies zeigt wie dringend die Unterstützung ist”, erklärte Lehner. Mayer rief indes alle anspruchsberechtigen Künstler nochmals dazu auf, “diese Möglichkeit auch zu nutzen. Wir haben uns nach der Kritik der letzten Wochen um eine unkomplizierte und schnelle Maßnahme bemüht und die ersten Rückmeldungen zeigen, dass uns das gelungen ist”, zog die Kulturstaatssekretärin ein erstes Resümee. Insgesamt ist der Überbrückungsfonds mit 90 Mio. Euro dotiert. Pro Antrag können bis zu 6.000 Euro ausbezahlt werden – allfällige Zuwendungen aus dem Härtefallfonds werden davon abgezogen.

Auszahlung des Künstler-Überbrückungsfonds ab Donnerstag