Kalender<

Land OÖ gibt 2023 rund 1,2 Mrd. Euro für Gesundheit aus

Merken
Land OÖ gibt 2023 rund 1,2 Mrd. Euro für Gesundheit aus

Das Gesundheitsressort des Landes Oberösterreich erhält für 2023 ein Budget von 1,2 Mrd. Euro. Das seien 198 Mio. Euro mehr als 2022, erklärte die zuständige Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP). Benutzt wird es vor allem für den Erhalt und Ausbau der Krankenanstalten (1,179 Mrd.). Großes Augenmerk liegt auf der Personalgewinnung, wurde in einer Pressekonferenz am Mittwoch in Linz deutlich.

Sowohl Haberlander als auch Karl Lehner und Peter Ausweger, die Geschäftsführer der OÖ. Gesundheitsholding bzw. der Oö.
Ordensspitäler-Koordinations-GmbH, und Gesundheitsdirektor Jakob Hochgerner betonten, dass Personal gesucht werde und dass man Anstrengungen unternehme, um Leute für den Gesundheitsbereich „zu lukrieren“. Um die Spitäler zu entlasten, werde in Primärversorgungseinheiten investiert und in Projekte wie „Wo bin ich richtig?“, damit auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ausreichend frequentiert werden. Dazu regte Haberlander an, über die Sozialversicherung nachzudenken. „Ein Bonussystem zu überlegen für ganz Österreich hielte ich für sinnvoll“, plädierte sie dafür „die Gesundheit in den Mittelpunkt des Tuns“ zu stellen. Hochgerner meinte, die tägliche Bewegung solle so selbstverständlich werden wie
Zähneputzen.

Ausweger und Lehner betonten, der Versorgungsauftrag könne mit dem Budget erfüllt werden. 2023 werde um zehn Prozent mehr Personal eingestellt, so Lehner. Ein besonderer Schwerpunkt liege auf der Ausbildung, um dem Personalmangel – bei gegenwärtig 26.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – zu begegnen. Mit 600 Schülerinnen und Schülern seien es derzeit so viele wie nie, so Lehner. „Wir können nicht zu viele ausbilden“ verwies er auf die in Pension gehenden Babyboomer, aber auch natürliche Schranken wie etwa die praktische Ausbildung der Hebammen, die nur bei Geburten geschehen könne.

„Wir versuchen im Unterstützungsbereich nachzuziehen, um die hoch qualifizierten Mitarbeiter zu entlasten“, erklärte Ausweger. Es gebe noch immer Covid-Patienten, deren Betreuung doppelt so viel Personal binde wie jene der anderen, die Leute würden dann woanders abgehen. Betten seien auch zum Schutz der Mitarbeiter gesperrt. „Auf Dauer können wir nur die Betten betreuen und Ordinationen haben, für die wir Personal finden“, sah Hochgerner eine Konzentration auf die wichtigsten Aufgaben.

Haberlander betonte, dass auch Medikamente teurer geworden seien und sich in Oberösterreich nicht die Frage stelle, ob man besonders teure Arzneien anschaffe. „Da wird nicht diskutiert, ob die Sozialversicherung zuständig ist oder das Land.“ Auch die älter werdende Bevölkerung schlage sich in Leistungen nieder, etwa im Zusammenhang mit Hüftprothesen und Grauem Star.

Bauliche Großprojekte sind unter anderem der neue Kinderbettentrakt im Kepler Uniklinikum (KUK), der Masterplan inkl.
OP-Neubau bei den Barmherzigen Schwestern in Linz und ein Neubau im KH Braunau. Lehner hob hervor, dass es in der Tumorbetreuung oberösterreichweit einheitliche Standards gebe.

Foto (c) APA (dpa)/Peter Endig

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

2025 werden die alten Messehallen abgerissen, gleich danach starten die Arbeiten an der Neugestaltung des Volksgartens. Die Stadt Wels hat jetzt ein Architekturbüro damit beauftragt – wann es die ersten Pläne zu sehen gibt und auf was die Politik besonderen Wert legt?

Günstig aber nicht billig – Wels hat von 16.-18.Juli das erste Sommeroutlet im Minoritenkloster. 15 Händler bieten dabei ihre Sommerware zu unschlagbaren Preisen an und liefern so ein Outletshoppingerlebnis direkt in der Welser Innenstadt.

Gute Nachrichten gibt es für die Welser Autofahrer. Denn die Einbahn Roseggerstraße wird im Herbst geöffnet. Das hat die Stadtpolitik jetzt verkündet. Geplant ist zudem auch ein neuer Radweg – der die Nord-Süd Verbindung durch die Innenstadt komplettiert.

Wohn- und Lebenskosten explodieren – weshalb die Stadt Wels jetzt mit einer Mietpreisbremse und einem Mietzuschuss Betroffenen helfen will.

Das Corona Virus hat auch uns erreicht. Gunskirchen, Thalheim, Wels. Und beinahe täglich kommen neue Fälle dazu. Die Konsequenz: Veranstaltungen wurden abgesagt, Sportevents werden ohne Zuschauer ausgetragen, und die Wirtschaft klagt über Einbrüche.

Österreich befindet sich mitten im zweiten Lockdown. Seit Dienstag hat die Gastronomie geschlossen, Konzerte, Kabaretts, Kultur- und Sportveranstaltungen wurden abgesagt. Wir haben die Stimmung in Wels eingefangen.

Wir verlosen eine Flasche Wein inklusive Soda in der Schirmbar Marlon, mitten am Welser Stadtplatz.

Mach mit und sichere dir deinen Gutschein im Wert von 35 Euro.

Einfach anmelden, mitspielen und gewinnen. Viel Spaß!

Gewinnspiel

1 Flasche Wein im Marlon

Wir verlosen eine Flasche Wein inklusive Soda in der Schirmbar Marlon, mitten am Welser Stadtplatz.

Mach mit und sichere dir deinen Gutschein im Wert von 35 Euro.

Einfach anmelden, mitspielen und gewinnen. Viel Spaß!

zum Gewinnspiel

Mach mit und gewinne 2 Kinotickets inklusive Popcorn im Starmovie Wels!

Gewinnspiel

3 x 2 Kinotickets inklusive Popcorn

Mach mit und gewinne 2 Kinotickets inklusive Popcorn im Starmovie Wels!

zum Gewinnspiel
Mobilitätskonzept
Was ist dir beim Welser Verkehr wichtig?
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
Bitte wähle eine Antwort aus!
Danke für die Teilnahme!
Jugendstudie
Gibt es in Wels genug Angebot für Jugendliche?
0%
0%
Bitte wähle eine Antwort aus!
Danke für die Teilnahme!
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner