Corona-Virus - Mehrere Fälle in Wels - Messen abgesagt

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Das Corona Virus hat auch uns erreicht. Gunskirchen, Thalheim, Wels. Und beinahe täglich kommen neue Fälle dazu. Die Konsequenz: Veranstaltungen wurden abgesagt, Sportevents werden ohne Zuschauer ausgetragen, und die Wirtschaft klagt über Einbrüche.

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Kommentare:
  1. Radek Novak sagt:

    😐

  2. Christl Karlsberger sagt:

    😱😱

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In Polen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus sprunghaft angestiegen. Insgesamt wurden am Wochenende 1.151 neue Infektionsfälle verzeichnet, wie das Gesundheitsministerium in Warschau mitteilte. Fast zwei Drittel der neu infizierten Menschen arbeiten in einem Kohlebergwerk nahe der tschechischen Grenze oder sind mit dort Beschäftigten verwandt. Das Zofiowka-Bergwerk in der oberschlesischen Stadt Jastrzebie-Zdroj (Bad Königsdorff-Jastrzemb) wird vom Staatsunternehmen JSW betrieben. JSW teilte mit, dass es auch in seiner Mine im oberschlesischen Pniowek eine größere Zahl von Coronavirus-Infektionen gebe. Auch in Tschechien sind im Kohlebergwerk Darkov hunderte Infektionen mit dem neuartigen Erreger aufgetreten, darunter unter Arbeitern aus Polen. In Polen gab es bis Sonntag insgesamt 26.561 bestätigte Coronavirus-Infektionsfälle und 1.157 registrierte Todesfälle durch die Pandemie. Das Land hatte Ende Mai mit der Lockerung seiner Corona-Restriktionen begonnen. Versammlungen von bis zu 150 Menschen wurden wieder erlaubt, die Verpflichtung zum Tragen von Atemschutzmasken in der Öffentlichkeit abgeschafft. Auch sind seit Samstag unter anderem wieder Kinos, Theater und Konzerthallen geöffnet. Unterdessen hat sich Neuseeland für Coronavirus-frei erklärt. Es gebe keine aktiven Infektionsfälle im Land mehr, teilte der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Ashley Bloomfield, mit. Der – zumindest vorerst – letzte Coronavirus-Patient in Neuseeland zeigte nach Angaben des Ministeriums 48 Stunden lang keine Symptome mehr und gilt deshalb als genesen. Neuseeland hatte zur Eindämmung des Virus strikte Ausgangsbeschränkungen verhängt, die sieben Wochen lang dauerten und im Mai endeten. Innerhalb des Landes sind nur noch wenige Corona-Restriktionen – etwa für die Größe von Menschenansammlungen – in Kraft, deren Aufhebung Regierungschefin Jacinda Ardern noch am Montag verkünden könnte. Die Einreisebeschränkungen werden aber voraussichtlich bestehen bleiben. Insgesamt wurden in Neuseeland 1.154 Coronavirus-Infektionsfälle und 22 Todesfälle gezählt.

Starker Anstieg von Neuinfektionen in Polen

Während derzeit mehrere Raumsonden zum Mars unterwegs sind, kann man in den nächsten Tagen den Roten Planeten auch von der Erde aus gut beobachten: Im Oktober erreicht die Mars-Sichtbarkeit ihren Höhepunkt in diesem Jahr, wenn ihm am 6.10. die Erde am nächsten kommt, er am 14.10. der Sonne genau gegenüber steht und damit am hellsten scheint. Bleibt die Hoffnung auf gutes Wetter, denn ähnlich günstig wie heuer wird die Sichtbarkeit in unseren Breiten erst wieder 2035 sein. Alle 780 Tage nähern sich Erde und Mars einander an, dem entsprechend gibt es rund alle zwei Jahre eine günstige Sichtbarkeit. “Doch günstig ist nicht gleich günstig”, erklärte Alexander Pikhard von der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) gegenüber der APA. Der Grund ist die im Gegensatz zur Erdbahn stark elliptische Bahn des Mars, dessen Entfernung von der Sonne zwischen 207 und 249 Mio. Kilometer schwankt. Es kommt also ganz darauf an, an welcher Stelle sich Erde und Mars nahekommen. Am allerbesten ist die Sichtbarkeit, wenn der Mars bei der Begegnung mit der Erde im sonnennächsten Punkt seiner Bahn steht, dem sogenannten Perihel. Die Erde kann sich dann dem Mars auf weniger als 56 Mio. Kilometer annähern (zum Vergleich: heuer beträgt die kürzeste Distanz 62,1 Mio. Kilometer). Eine solche “Perihel-Opposition” kommt aber nur alle 15 bis 17 Jahre vor, zuletzt 2003 und 2018. Von Mitteleuropa aus ist diese Konstellation allerdings ungünstig zu beobachten, weil der Mars dabei nur sehr tief am Himmel steht. Deshalb gilt hierzulande die Begegnung nach der “Perihel-Opposition” als Geheimtipp: “Die Erde kommt dem Mars dabei auch noch recht nahe und der Planet steht deutlich höher am Himmel, ist also in unseren Breiten viel besser zu beobachten”, so Pikhard. Der Mars steht in den nächsten Wochen recht einsam am Himmel, in seiner Umgebung befinden sich kaum hellere Sterne. Am Abend geht er im Osten auf, steigt gegen Mitternacht nach Süden, erreicht dabei mehr als die halbe Himmelshöhe und strahlt heller als der im Südwesten versinkende Jupiter. Zur Morgendämmerung sinkt Mars dann nach Westen hin ab. Mit freiem Auge sieht man allerdings nicht mehr als den hellen, rötlichen Lichtpunkt, für Details braucht man schon ein größeres Fernrohr. Wer ein solches hat, kann diesmal auf freie Sicht auf die Marsoberfläche hoffen. Ein globaler Staubsturm, wie er 2018 aufgetreten ist, passiere meist nur, wenn der Planet in Sonnennähe steht, also bei einer “Perihel-Opposition”, sagte der Experte. Muss nur noch das Wetter auf der Erde mitspielen. Schon bei der nächsten Opposition im Dezember 2022 kommt die Erde dem Roten Planeten nur mehr auf 81 Mio. Kilometer nahe, der Mars erscheint dann um 20 Prozent kleiner als heuer. Ähnlich nahe wie heuer kommt die Erde dem Mars erst wieder im Juni 2033. Weil es sich dabei aber um eine “Perihel-Opposition” handelt, ist der Planet von Mitteleuropa aus wieder nur nahe dem Horizont zu sehen. “Ähnlich günstig wie heuer wird die Sichtbarkeit erst wieder im September 2035 sein”, so Pikhard.

Beste Mars-Sichtbarkeit für die nächsten 15 Jahre

Novak Djokovic hat seine Favoritenrolle bei der Generalprobe für die US Open in der kommenden Woche untermauert. Der Weltranglisten-Erste erreichte am Dienstag mit einem 6:2,6:4-Erfolg über den US-Amerikaner Tennys Sandgren ohne Satzverlust das Viertelfinale des Masters-1000-Turniers in New York. Der Kanadier Milos Raonic stoppte den Lauf von Ex-Nummer 1 Andy Murray mit einem glatten 6:2,6:2. Raonic trifft im Viertelfinale auf den Bezwinger von Dominic Thiem, den Serben Filip Krajinovic. Letzterer ließ den ungarischen Qualifikanten Marton Fucsovics mit dem gleichen Resultat abblitzen wie tags zuvor Thiem. Beim 6:2,6:1 brauchte der 28-jährige Landsmann von Djokovic wieder nur knapp über eine Stunde. Für Djokovic, der im Finale der diesjährigen Australian Open einen Fünfsatz-Sieg über Thiem gefeiert hat, läuft es im Hinblick auf die am Montag beginnenden US Open weiter prächtig. “Alles in allem war es eine großartige Performance”, freute sich der “Djoker”. Er habe sich besser als in der Nacht davor gefühlt. “Alles geht in die richtige Richtung”, ist der 17-fache Grand-Slam-Sieger für die US Open gerüstet. Auch Daniil Medwedew (RUS-3) und Stefanos Tsitsipas (GRE-4) schlagen sich gut für das Major-Turnier ein. Beide erreichten mit Zwei-Satzsiegen über Aljaz Bedene (SLO) bzw. John Isner (USA-16) die Runde der letzten acht. Bei den Damen hat Superstar Serena Williams hingegen einen herben Rückschlag erlitten. Die 38-jährige US-Amerikanerin, die bei den US Open endlich den Major-Rekord von Margaret Court mit dem 24. Grand-Slam-Titel egalisieren will, unterlag überraschend der Griechin Maria Sakkari mit 7:5,6:7(5),1:6. Williams trennten bei 5:3 im zweiten Satz nur noch zwei Punkte vom Sieg, dann gab sie das Match noch aus der Hand. “Ich hätte gewinnen müssen, da gibt es keine Entschuldigung dafür”, war Williams dementsprechend frustriert. Zuvor hatte sie eine Zeitverwarnung kassiert und auch noch den Schläger in die wegen der Coronakrise leeren Zuschauerränge geschleudert. Williams verglich ihr Match gar mit einem schlechten Date. “Das ist, wie wenn man mit einem Mann ausgeht, von dem man weiß, dass er scheiße ist. Es ist, als müsste ich diesen Kerl loswerden. Das ist buchstäblich das, was ich da draußen mache.” Zudem hat die im September 39 werdende US-Amerikanerin gegen Ende auch noch über Krämpfe geklagt. Ob sie aktuell fit genug ist, um trotz der vielen Absagen einen weiteren Major-Titel zu holen, ist fraglich. Aus österreichischer Sicht ist Teil eins der beiden New-York-Turniere auch nicht nach Wunsch verlaufen. Nach dem Auftakt-Aus von Thiem sind auch die Doppel-Spezialisten Oliver Marach mit Raven Klaasen (RSA) und Jürgen Melzer mit Edouard Roger-Vasselin (FRA) jeweils im Achtelfinale ausgeschieden. Die Auslosung für den zweiten Akt in Flushing Meadows, die mit 53,4 Mio. Dollar dotierten US Open, erfolgt übrigens am Donnerstag (18.00 Uhr MESZ).

Djokovic ohne Satzverlust ins New-York-Viertelfinale

Die Regierung trifft sich am Mittwoch zu ihrem ersten regulären Ministerrat nach der Sommerpause. Hauptthema wird die Corona-Pandemie mit den über den Sommer gestiegenen Neuinfektionen sein. Besprochen werden weitere Maßnahmen sowie das Ampelsystem, das am Freitag starten soll. Nicht fertig sind dem Vernehmen nach die überfälligen Entwürfe zur Reform des Amtsgeheimnisses und gegen “Hass im Netz”. Dass es weitere Verschärfungen beim Vorgehen gegen die Corona-Pandemie geben könnte, hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Vorfeld der Sitzung durchblicken lassen. Um welche Maßnahmen es im Detail gehen wird, war vorerst noch unklar. Diskutiert wurde dem Vernehmen nach, ab wann es eine Beschränkung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen geben und ob die Maskenpflicht ausgeweitet werden soll. Letztere gilt derzeit in öffentlichen Verkehrsmitteln und in bestimmten Geschäften. Worauf sich ÖVP und Grüne einigen können, will Kurz gemeinsam mit Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) sowie Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) im Anschluss vorstellen. Noch nicht fertig sind die schon für vor dem Sommer angekündigten Gesetze zur Bekämpfung von “Hass im Netz” und zur Reform des Amtsgeheimnisses. Der Entwurf zur Regulierung von Online-Plattformen soll nach Angaben aus Regierungskreisen diese Woche in eine sechswöchige Begutachtung gehen. Noch länger dauern wird das Informationsfreiheitsgesetz.

Regierung berät neue Corona-Verschärfungen

Damit die Wiederöffnung der Schulen und Kindergärten nicht zu einem Treiber der Coronavirus-Infektionszahlen wird, sollte man dort laut Simulationsexperten Niki Popper von der Technischen Universität (TU) Wien nicht nur für möglichst kleine Gruppen auf möglichst viel Raum sorgen. Bei Auftreten positiv getesteter Fälle müsse man auch lokal schnell reagieren und Schulen auf Zeit sperren können. Wo es technisch und organisatorisch möglich sei, sollte an Schulen die Dichte soweit wie möglich reduziert werden.

Punktuelle Schulschließungen auch künftig nötig