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Appell des Umweltlandesrats zu Feuerwerks-Verzicht

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Appell des Umweltlandesrats zu Feuerwerks-Verzicht

Der oberösterreichische Umweltlandesrat Stefan Kaineder (Grüne) hat im Vorfeld des Jahreswechsels appelliert, bei Feuerwerken zurückhaltend zu sein. Die Feinstaubbelastung steige zu Silvester auf das Zehnfache, zudem würden Schwermetallpartikel freigesetzt, die dem Feuerwerk Farbe geben – darunter Stoffe wie Strontium, Arsen, Blei, Selen oder Cäsium.

Zu Silvester würden binnen weniger Stunden knapp ein Prozent der jährlichen PM10-Gesamtemission (Partikel mit einem Durchmesser von
weniger als zehn Mikrometer, Anm.) sowie knapp zwei Prozent der jährlichen Emissionen der lungengängigen PM2,5-Partikel durch Feuerwerke freigesetzt, zitierte Kaineder aus einer Studie des deutschen Umweltbundesamtes. Zudem würden große Mengen an zusätzlichen Müll – österreichweit bis zu 1.000 Tonnen – verursacht. Was in der freien Natur zurück auf den Boden fällt, könne Tiere, die die Überreste fälschlicherweise für Futter halten, gefährden.

Er verwies auch auf das Verletzungsrisiko: „Für rund tausend Österreicherinnen und Österreicher endet der pyrotechnische Silvesterspaß jährlich im Krankenhaus. Gerade in Zeiten, in dem unser Gesundheitssystem an der Belastungsgrenze steht, sollten wir das bestmöglich vermeiden.“ Er hoffe, dass der eine oder die andere heuer ohne privates Feuerwerk auskomme.

Ein Schwerverletzter durch Feuerwerkskörper war in Oberösterreich bereits am Stephanitag zu beklagen: Ein 16-jähriger Innviertler
hatte versucht, die Zündschnur eines Böllers zu zünden, als dieser in seiner Hand explodierte. In der Nacht auf Mittwoch verursachten
Pyrotechnik-Zwischenfälle zumindest größere Sachschäden: In Mattighofen (Bezirk Braunau) zerstörten Unbekannte das gemauerte
Mülltonnenhäuschen vor der Sporthalle mit einem Böller, in Hartkirchen (Bezirk Eferding) wurde eine als Bücherverleih genutzte
ehemalige Telefonzelle gesprengt.

Bildquelle: APA/THEMENBILD/HANS PUNZ

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